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Pressemitteilung BoxID: 236532 (BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V)
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BDEW zu zehn langfristigen Handlungslinien der PEPP: Energiepolitik muss verlässlich sein

Grundsätzliche Unterstützung für alle zehn Handlungsempfehlungen

(PresseBox) (Berlin, ) "Die Energiewirtschaft unterstützt die zehn Handlungsempfehlungen der Projektgruppe Energiepolitisches Programm." Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), zu den heute veröffentlichten Handlungslinien für die künftige Energieversorgung in Deutschland der Projektgruppe Energiepolitisches Programm (PEPP). "Damit diese Handlungsempfehlungen und in der Folge milliardenschwere Investitionen der Unternehmen auch umgesetzt werden können, benötigt die Energiewirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen und schnellere Genehmigungsverfahren von der Politik. Dies ist zurzeit leider nicht der Fall, aber absolute Voraussetzung und wird in dem vorgelegten Papier richtigerweise auch aufgegriffen", erläuterte Müller.

Es sei sehr erfreulich, dass das Bundeswirtschaftsministerium die Energiewirtschaft grundsätzlich dabei unterstützen wolle, den Verbrauchern die Zusammenhänge der Branche zu erläutern. "Es ist notwendig und wichtig, um ein gesellschaftliches Verständnis für den Bau neuer Energienetze und Kraftwerke zu erreichen", so die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. So müsse zum Beispiel deutlich werden, dass es den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien nicht ohne den dazugehörenden Netzausbau geben könne. Das Erreichen der Klimaschutzziele werde zudem ohne neue Kraftwerke nicht möglich sein. Hier müssten Politik und Energiewirtschaft gemeinsam erläutern, woran das liegt.

Zu Recht werde die Bedeutung von Energieeinsparung und Energieeffizienz für die Energieversorgung der Zukunft herausgehoben. Die Energieunternehmen seien bereits im Energiedienstleistungsmarkt aktiv und hätten hier hohe Kompetenz. "Damit die Klima- und Energieeinsparziele auch erreicht werden können, muss der neue gesetzliche Rahmen für den Energieeffizienzmarkt die Energieunternehmen gleichberechtigt berücksichtigen und fördern", so Müller.

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und 60 Prozent der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.