Spitzengespräch zur geplanten S7-Verlängerung nach Geretsried / Bayerns Verkehrsministerin Müller betont Bedeutung des Vorhabens

Müller: "Fortschritte bei Kostenreduzierung"

(PresseBox) ( München, )
Gestern Abend fand im Bayerischen Verkehrsministerium ein weiteres Spitzengespräch zur Verlängerung der S7 von Wolfratshausen nach Geretsried statt. Bayerns Verkehrsministerin Emilia Müller bekräftigte dabei den festen Willen der Staatsregierung, die S-Bahn-Verlängerung zu realisieren. "Die Verlängerung der S7 hat für die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region eine hohe Bedeutung. Allerdings ist der Ausbau ohne finanzielle Beteiligung des Bundes nicht möglich." Deshalb sei Voraussetzung des Ausbaus, dass eine Neuberechnung der Nutzen-Kosten-Untersuchung wieder ein positives Ergebnis erbringe.

Man habe hier weitere Fortschritte erreicht. Müller: "Alle Beteiligten haben in den letzten Wochen weiteres Kostensenkungspotential aufgespürt. Seit unserem letzten Gespräch Mitte Juni scheint es gelungen, die voraussicht-lichen Kosten für das Vorhaben um mehr als 10 Mio. Euro zu reduzieren. Vor allem die Stadt Geretsried hat hierfür große Anstrengungen unternommen."

Bei dem Treffen, an dem auch Ministerpräsident a. D. Edmund Stoiber teilnahm, übergaben die Bürgermeister von Geretsried und Wolfratshausen, Cornelia Irmer und Helmut Forster, Ministerin Müller eine gemeinsame Erklärung. Darin bringen sie die hohe Bedeutung des Vorhabens für den gesamten Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zum Ausdruck. Beide Bürgermeister betonen außerdem, dass sie für die Kreuzung der geplanten S-Bahn mit der Sauerlacher Straße in Wolfratshausen einen Tunnel für die beste Lösung halten.

Der Konzernbevollmächtigte der Vorhabensträgerin Deutsche Bahn, Klaus-Dieter Josel, sagte zu, die Arbeiten an der Lösung für die Trassenführung der S7 bis September abzuschließen. Auf dieser Grundlage wird das Bayerische Verkehrsministerium dann die Nutzen-Kosten-Untersuchung einschließlich eines Tunnels südlich der Sauerlacher Straße in Wolfratshausen neu berechnen lassen. Mit dem Ergebnis der Neuberechnung der Nutzen-Kosten-Untersuchung wird im Dezember gerechnet. Dann soll in einem dritten Gespräch das weitere Vorgehen festgelegt werden.
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