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Pressemitteilung BoxID: 194960 (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie)
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Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller zum heute von den Grünen vorgestellten 'Kleinen Strukturatlas Bayern'

Müller: "Gleichwertige Lebensbedingungen in allen Landesteilen Bayerns"

(PresseBox) (München, ) "Bayern hält am Ziel der Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen in allen Landesteilen fest. Dazu brauchen wir keine Belehrungen durch die Grünen", erklärte Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller zur heutigen Vorstellung des 'kleinen Strukturatlas Bayern'. Dieses vom Würzburger Geographieprofessor Hubert Job erarbeitete Kartenwerk enthalte keine sensationellen Neuigkeiten. "Im Gegenteil, aktuelle wirtschaftliche Kennziffern fehlen. Die Juli-Arbeitslosenquote in Bayern von 3,8 Prozent ist bundesweit die niedrigste. In 34 Kreisen und kreisfreien Städten des Freistaats liegt die Arbeitslosenquote unter 3 Prozent. 4,51 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Mai bedeuten einen neuen Rekord. In Bayern gibt es keinen Agenturbezirk, in dem die Arbeitslosenquote über dem Durchschnittswert der alten Bundesländer liegt."

Da der Opposition Argumente gegen die erfolgreiche Wirtschafts- und Landesentwicklungspolitik der Staatsregierung fehlten, werde wiederholt über angebliche "regionale Disparitäten" geklagt. "Das geht völlig an den Tatsachen vorbei. So ist der Unterschied zwischen dem Agenturbezirk mit der niedrigsten und höchsten Arbeitslosigkeit (Coesfeld und Dortmund) in Nordrhein-Westfalen fast doppelt so hoch wie in Bayern (Freising und Hof), allerdings auf einem wesentlich niedrigeren Niveau: Bayern 3,8% statt 8,6% in Nordrhein-Westfalen."

Der 'Kleine Strukturatlas Bayern' belege in vielen Punkten, dass vorgefertigte Erklärungsmuster wie Stadt/Land oder Nord/Süd zur Beschreibung bayerischer Regionalstrukturen nicht geeignet seien. Von einer Benachteiligung der Menschen im ländlichen Raum könne schon gar nicht gesprochen werden. Vielfach sei die Infrastrukturversorgung gerade auch im schulischen Bereich dort mittlerweile besser als in den Verdichtungsräumen.

Ministerin Müller: "Es freut mich, dass die Grünen unsere Initiativen anscheinend wahrnehmen und nun sogar Dinge fordern, die wir schon längst umsetzen. So zielt etwa unser 'Aktionsprogramm Bayerns ländlicher Raum' auf maßgeschneiderte Lösungen für die jeweiligen Bereiche der Daseinsvorsorge in den Teilräumen Bayerns. Die von den Grünen angemahnten Richtlinien zur Förderung von Breitbandanschlüssen im ländlichen Raum beispielsweise sind schon seit dem 1. Juli in Kraft."

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