Bericht aus der Kabinettssitzung

(PresseBox) ( München, )
Arbeitsministerin Haderthauer: "Bayern bestens für die Herausforderungen am Arbeitsmarkt gerüstet" / Freistaat mit der besten Arbeitsmarktsituation aller Länder / Drei zentrale Aktionsfelder für die Zukunft / Wirtschaftsminister Zeil: "Robuster Arbeitsmarkt auch Ergebnis kluger Wirtschaftspolitik"

Der bayerische Arbeitsmarkt glänzt im Bundesvergleich mit der besten Situation und ist hervorragend für die kommenden Herausforderungen gerüstet. Das ist die Kernaussage des Berichts von Bayerns Arbeitsministerin Christine Haderthauer über die aktuelle Situation sowie die bestehenden und künftigen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt in Bayern. Haderthauer: "Der bayerische Arbeitsmarkt steht nach wie vor bestens da, die Vielzahl der Erfolgskennziffern ist beeindruckend. So ist die Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent im Oktober mit Abstand die niedrigste aller Bundesländer, die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten mit über 4,8 Millionen auf einem historischen Höchststand. Bayern hat mit 75,8 Prozent die höchste Erwerbstätigenquote aller Länder; auch die bayerische Frauenerwerbstätigenquote liegt mit 70,4 Prozent um fast drei Punkte über dem Bundesdurchschnitt. Wirtschaftsminister Martin Zeil: "Der robuste Arbeitsmarkt im Freistaat ist unseren kreativen, innovativen und wettbewerbsfähigen Unternehmern und unseren hoch qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu verdanken. Er ist zugleich aber auch Ergebnis kluger Wirtschaftspolitik."

Haderthauer verwies darauf, dass der Arbeitsmarkt allein in den letzten sieben Jahren rund 600.000 neue versicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen hat: "Gerade ein Vergleich mit Zahlen aus anderen europäischen Ländern macht deutlich, wie hoch diese Leistung einzuschätzen ist. Heute ist die Vollbeschäftigung in vielen Regionen Bayerns bereits Realität."

Die Arbeitsministerin bekräftigte, dass die langfristige Sicherung dieses Erfolgs ohne eine umsichtige und konsequente Arbeitsmarktpolitik nicht denkbar ist. "Um auch künftig so erfolgreich zu sein, müssen wir weiterhin auf den technischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt bauen und auf die Fragen der Globalisierung und des demografischen Wandels zeitgemäße Antworten finden. Eine zentrale Herausforderung für Politik und Arbeitsmarktakteure ist es dabei, auch den Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf die Chancen der Teilhabe auf dem ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen." Daraus ergebe sich zugleich eine Chance. "Wer Eltern nach der Erziehungszeit, Alleinerziehenden, Älteren, Langzeitarbeitslosen und Menschen mit Migrationshintergrund oder mit Behinderung hilft, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, sorgt für die Sicherung des Fachkräftebedarfs der Unternehmen und kann sich auf diese Weise oft einen Wettbewerbsvorsprung verschaffen", so Haderthauer.

Die demographische Entwicklung sowie der Strukturwandel der Wirtschaft werden nach Haderthauers Worten langfristig zu einem erhöhten Fachkräftebedarf führen. Entscheidend ist daher die Aktivierung und Qualifizierung aller vorhandenen Beschäftigungspotenziale.

Zur Erreichung dieser Ziele forciert Arbeitsministerin Haderthauer mit zahlreichen Einzelmaßnahmen und Förderprogrammen drei zentrale Aktionsfelder für die Arbeitswelt der Zukunft: "Eine ganz entscheidende Rolle kommt der Bildung und dem lebenslangen Lernen zu. Das ist der rote Faden, der sich durch alle Lebenslagen ziehen muss. Daneben brauchen wir eine Arbeitswelt, in der sich die Arbeitsbedingungen an den jeweiligen Lebensphasen des Arbeitnehmers orientieren. Das fängt bei der Berufsausbildung an und reicht über den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt nach einer Familienpause bis hin zur Erwerbstätigkeit Älterer. Zudem müssen wir die arbeitsmarktpolitischen Instrumente noch mehr an den spezifischen Bedürfnissen bestimmter Personengruppen - wie Langzeitarbeitslosen, Migranten, Menschen mit Behinderung oder Alleinerziehenden - ausrichten. Über all dem muss ein ganzheitlicher Ansatz stehen, der den Arbeitnehmer, aber auch seine familiäre Gesamtsituation im Blick hat. Wenn wir hier mit einer Vielzahl arbeitsmarktpolitischer Instrumente die richtigen Weichen stellen, hat Bayern die besten Aussichten, seine Spitzenposition am Arbeitsmarkt dauerhaft zu behaupten," so die Arbeitsministerin.
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