Neues Recyclingverfahren von Covestro prämiert

Leverkusen, (PresseBox) - .

• Wiederverwendung von salzhaltigem Prozessabwasser
• Pilotanlage am Standort Krefeld-Uerdingen
• Beitrag zu Ressourcenschonung und Umweltschutz
   
Nachhaltigkeitspreis für Covestro: Der Werkstoffhersteller ist für ein innovatives Recyclingverfahren in der Kunststoffproduktion vom Landesverband Nordrhein-Westfalen im Verband der Chemischen Industrie (VCI NRW) ausgezeichnet worden. Das Unternehmen aus Leverkusen belegte den zweiten Platz im Wettbewerb „Wir haben gute Ideen für Kreislaufwirtschaft“ – eine Initiative im Rahmen des Responsible-Care-Programms der chemischen und pharmazeutischen Industrie.

Mit dem neuen Verfahren kann Covestro salzhaltiges Abwasser wiederverwenden, das bei der Herstellung von Polycarbonat anfällt. Dieser Hochleistungskunststoff wird in vielen Bereichen wie dem Automobilbau, der Elektronikbranche und der Medizintechnik benötigt. Üblicherweise wird solches Industrieabwasser in Gewässer wie den Rhein eingeleitet. Durch das Recycling werden deren Salzgehalt verringert und die Trinkwasser-Ressourcen geschont.

Premiere in Deutschland

Covestro nutzt die neue Technologie bereits an seinem Standort Krefeld-Uerdingen in einer industriellen Pilotanlage – eine Premiere in Deutschland. Zudem hat das Unternehmen an den Standorten Caojing (China) und Antwerpen (Belgien) zusammen mit Partnern weitere Projekte zum Salz-Recycling gestartet. Langfristig ist das Ziel, mit dem neuen Verfahren mehrere zehntaused Tonnen Salz und mehrere hunderttaused Tonnen vollständig entsalztes Wasser jährlich einzusparen.

Das Bundesumweltministerium hatte die Entwicklung derTechnologie als hervorragendes Beispiel für die Umsetzung des Kreislaufgedankens in der Industrie mit rund 740.000 Euro gefördert. Die gesamten Investitionskosten beliefen sich bei Covestro auf etwa 3,7 Millionen Euro.

Covestro-Vorstandmitglied Dr. Markus Steilemann, zuständig für Innovation, Vertrieb und Marketing, erklärte, mit dem neuen Verfahren stelle das Unternehmen einmal mehr seine Fähigkeit und den Willen unter Beweis, zu Ressourcenschonung und Umweltschutz beizutragen. „Innovation und Nachhaltigkeit sind Teil unseres Selbstverständnisses und die Basis, um unser Unternehmensziel zu verwirklichen – die Welt lebenswerter zu machen.“
 
Dr. Klaus Jaeger, Standortleiter für die Covestro-Werke in Nordrhein-Westfalen, hob die große Bedeutung von Stoffkreisläufen für das Unternehmen hervor. „Das neue Verfahren stärkt unsere Verbundstruktur am wichtigen Standort Krefeld-Uerdingen, da es der gesamten Produktion hier zugute kommt“, betonte der NRW-Chef.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Covestro AG

Mit einem Umsatz von 11,9 Milliarden Euro im Jahr 2016 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2016 rund 15.600 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

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