PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 234876 (Covestro AG)
  • Covestro AG
  • Kaiser-Wilhelm-Allee 60
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Intelligente Lösungen rund um Polyurethane

Bayer MaterialScience auf der UTECH 2009 vom 31. März bis 2. April in Maastricht / Entwicklungen zum Klimaschutz stehen im Mittelpunkt

(PresseBox) (Leverkusen, ) Auf der UTECH 2009 präsentiert sich die Bayer MaterialScience AG am Stand Nr. 1450 mit einem umfangreichen Angebot an Produkten und Anwendungen rund um den Einsatz von Polyurethanen. Schwerpunkt des Messeauftritts sind aktuelle Entwicklungen, die dem Klimaschutz dienen. Neben Produkten zur Wärmedämmung und für leichtgewichtigere Bauteile leisten auch innovative Prozesstechnologien in Produktion und Verarbeitung einen wichtigen Beitrag. Von BaySystems®, der weltweiten Dachmarke für das Polyurethan-Systemgeschäft von Bayer MaterialScience, werden viel versprechende Anwendungen für die Automobil- und Bauindustrie, den Kühlgerätebereich und viele weitere Branchen vorgestellt. "Innovationen zum Beispiel im Bereich des Klimaschutzes sehen wir als eine wichtige Chance für die Polyurethanbranche in einem zurzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfeld", erläutert Frank Grunert, Marketingleiter für Polyurethane in der Region Europa, Naher Osten, Afrika und Lateinamerika (EMEA/LA) und Mitglied des Management Committee der Business Unit Polyurethanes bei Bayer MaterialScience. "In diesem Zusammenhang ist BaySystems ein herausragendes Beispiel für enge Partnerschaft mit vielen Industriebranchen. Das dazu gehörende globale Netzwerk von zurzeit 30 Systemhäusern entwickelt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden vor Ort innovative Lösungen." Außerdem präsentiert Bayer MaterialScience neue Polyurethananwendungen in den Bereichen Hart- und Weichschaumstoffe, für die das Unternehmen besonders geeignete Rohstoffe, z.B. Spezialpolyole, anbietet.

Auf dem begleitenden Kongress wird Patrick Thomas, der Vorstandsvorstandsvorsitzende von Bayer MaterialScience, den Keynote Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit in der Polyurethanindustrie halten. Darüber hinaus werden Experten des Unternehmens dort insgesamt sieben weitere Präsentationen über technische Themen vorstellen, die von Automobil-Leichtbauteilen aus Multi-Polyurethan-Verbundwerkstoffen über das Direct-Skinning-Verfahren zur wirtschaftlichen Erzeugung hochwertiger Oberflächen mit maßgeschneiderten Farb-, Haptik- und Designeigenschaften bis zu noch effizienteren Hartschäumen für den Einsatz in der Kühlkette reichen.

Neues Klima-Konzept für Bürogebäude

Nach Berechnungen des Weltklimarats verursacht der Energieverbrauch in Gebäuden fast 20 Prozent der gesamten globalen Treibhausgas-Emissionen. "Bayer MaterialScience hat eine ganze Reihe innovativer Lösungen entwickelt, die zur Senkung des Energieverbrauchs und damit von Kohlendioxidemissionen beitragen", sagt Donald-Richard Larimer, Standleiter, für den Messeauftritt von Bayer MaterialScience. In der Nähe von New Delhi, Indien, errichtet das Unternehmen zurzeit ein eigenes Büro- und Ausstellungsgebäude, das im Vergleich zu ortsüblichen Gebäuden dieser Art mit einem um bis zu 70 Prozent reduzierten Energieverbrauch und ohne Emissionen auskommt. Bei diesem EcoCommercialBuilding handelt es sich um das erste Projekt eines neuartigen Klima-Konzepts für Geschäftsgebäude, das weltweit an die jeweiligen Klimabedingungen angepasst werden kann, und zugleich um einen weiteren Meilenstein im Rahmen des Bayer Climate Program. Darin eingesetzte Dämmstoffe auf Basis von Polyurethan-Hartschaum sparen mehr als das 70fache der Energiemenge ein, die zu ihrer Herstellung, dem Transport und der Verwertung erforderlich ist.

Leichte Verbundwerkstoffe verleihen nicht nur Fahrzeugen höhere Stabilität

Automobil-Leichtbauteile tragen zur Senkung des Treibstoffverbrauchs und damit ebenfalls zur Reduktion von Kohlendioxidemissionen bei. Allen Entwicklungen gemeinsam ist die Leichtgewichtigkeit der Verbundwerkstoff-Elemente bei gleichzeitig hoher mechanischer Stabilität. Gut bewährt haben sich Sandwichverbunde bestehend aus einem Papierwabenkern und Glasfasermatten, die mit dem Polyurethan-Sprühsystem Baypreg® F besprüht und anschließend in einer geschlossenen Form ausgehärtet werden. Eine Weiterentwicklung beginnt mit der Auftragung einer kratzbeständigen Beschichtung mit strukturierter Unterseite in einer Form mittels In-Mould-Coating-Verfahren. Darauf wird das PUR-Elastomersystem Baytec® in verschiedenen Schichten appliziert. Schließlich wird darauf das vorbereitete Baypreg® F Sandwich aufgebracht. Nach dem Verpressen dieses Mehrfach-Verbunds brauchen nur noch die Kanten beschnitten zu werden.

Ein ähnlicher Aufbau liegt einem neuen Dachmodulkonzept zugrunde, bei dem eine kompakte Deckschicht aus dem PUR-Sprühsystem Multitec®, ein Sandwichaufbau auf Basis von Baypreg® F sowie ein langglasfaserverstärktes System auf gleicher Basis als Rahmen für das Dachmodul miteinander kombiniert werden. Das Know-how aus der Entwicklung solcher Leichtbauteile kann beispielsweise auch zur Erfüllung entsprechender Anforderungen aus der Möbelindustrie oder der Baubranche verwendet werden.

Energieeffiziente und wirtschaftliche Herstellung von Polyurethan-Rohstoffen

Auch innovative Prozesstechnologie-Entwicklungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und damit für den Klimaschutz. Für die TDI-Produktion hat Bayer MaterialScience mit der Gasphasenphosgenierung ein Verfahren entwickelt, das eine Senkung des Lösungsmittelverbrauchs von rund 80 Prozent und Energieeinsparungen von bis zu 60 Prozent ermöglicht. Es übertrifft damit deutlich die Leistungsfähigkeit auch optimierter konventioneller Technologien. Nach mehrjähriger Erprobung in einer Pilotproduktion soll die Technik künftig erstmals in World-Scale-Anlagen zum Einsatz kommen.

Als Technologieführer auf dem Gebiet der Polyurethanproduktion hat Bayer MaterialScience außerdem eine bereits am Standort South Charleston erfolgreich eingesetzte innovative Prozesstechnik zur Herstellung von polymergefüllten Polyetherpolyolen (PMPOs) weiterentwickelt, die jetzt am Standort Antwerpen zum ersten Mal im Weltmaßstab eingesetzt werden soll. Die dort im Bau befindliche Produktionsanlage wird über eine Jahreskapazität von 60.000 Tonnen verfügen. Auch die in den vergangenen Jahren von Bayer MaterialScience weiter entwickelte IMPACT-Technologie zur Herstellung von Polyetherpolyolen mittels Doppelmetallcyanid als Katalysator ermöglicht eine hohe Energie- und Kosteneffizienz in der Produktion.

"Mit unseren umfangreichen Aktivitäten zur Verbesserung von Energieeffizienz und Klimaschutz sind wir für die Zukunft bestens gerüstet", so Frank Grunert.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Covestro AG

Mit einem Umsatz von 10,4 Milliarden Euro im Jahr 2007 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2007 etwa 15.400 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayermaterialscience.de
www.bayer-baysystems.de.