Bayer MaterialScience auf der EuropeanCoatings Show 2009

(PresseBox) ( Leverkusen, )
Bayer MaterialScience auf der European Coatings Show 2009 in Nürnberg:Mehrwert schaffen durch konsequenten Wachstumskurs Zukunftsinvestitionen für Coatings, Adhesives, Specialties von mindestens 650 Millionen Euro bis 2012 geplant / Innovative Rohstoffe für "grüne"Wertschöpfungsketten / Insgesamt 25 neue Produkte werden vorgestellt

Wässrige Rohstoffe für Lacke und Klebstoffe stehen im Mittelpunkt des Auftritts der Bayer MaterialScience AG und ihrer Business Unit Coatings, Adhesives, Specialties (CAS) auf der European Coatings Show (ECS) vom 31. März bis zum 2. April 2009 in Nürnberg. "Water is green - Driving green Technologies" lautet entsprechend das Motto des Stands 135 in Halle 7A. "Mit insgesamt 25 neuen Produkten stellen wir unsere Innovationskraft im Bereich der Rohstoffe für Polyurethanbeschichtungen erneut unter Beweis", sagte Dr. Harald Mertes, Gesamtstandleiter des rund 340 Quadratmeter großen Messestands von Bayer MaterialScience.

Mit Blick auf die weltweite und branchenübergreifende Wirtschaftskrise zeigte sich Dr. Joachim Wolff, Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience und Leiter der Business Unit CAS, bei einem Pressegespräch zuversichtlich: "Es wird eine Zeit nach der Krise geben, in der die allgemeine Nachfrage wieder steigen wird. Wir haben kreative Mitarbeiter, marktgerechte Produkte und vor allem eine klare Vorstellung von der Zukunft." Es gehe darum, künftige Bedürfnisse und Anforderungen frühzeitig zu erkennen und diesen gerecht zu werden.

"Klima- und Umweltschutz sind wichtige Herausforderungen, die wir auf unterschiedlichen Wegen mit komplementären Produkten und Lösungen entschlossen angehen. Wässrige Dispersionen spielen dabei eine zentrale Rolle. Wir erschließen mit unseren Produkten und Technologien 'grüne' Wertschöpfungsketten und damit einen Mehrwert für unsere Kunden", führte Wolff aus. Gerade für Polyurethansysteme erwartet er auch in Zukunft Wachstumsraten oberhalb des Marktdurchschnitts. Das gelte für lösemittelarme, konventionelle Systeme und besonders auch für wässrige Rohstoffe.

Bedeutende Investitionen in Sachanlagen, Forschung und Entwicklung

"Investitionen in Sachanlagen sowie Forschung und Entwicklung dürfen gerade jetzt nicht vernachlässigt werden, wenn wir auch künftig erfolgreich sein wollen", betonte Wolff. Zwischen 2009 und 2012 seien daher für den Bereich Coatings, Adhesives, Specialties Investitionen von mindestens 200 Millionen Euro in Sachanlagen und 450 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung geplant, insgesamt also mindestens 650 Millionen Euro.

So wurde Ende März beschlossen, mit Investitionen von rund 20 Millionen Euro eine Polyisocyanat-Produktion in Ankleshwar im Wachstumsmarkt Indien aufzubauen. Ab 2011 soll dort für den indischen Markt und die angrenzende Region produziert werden.

Mit der Eröffnung eines hochmodernen Produktionsbetriebs für wässrige Polyurethan-Dispersionen in Shanghai fand bereits Ende vergangenen Jahres eine Schlüssel-investition ihren Abschluss. Damit verfügt Bayer MaterialScience jetzt auch in Asien über World-Scale-Kapazitäten für diese wichtigen Lack- und Klebstoffrohstoffe.

In Deutschland werden derzeit vor allem hochinnovative Projekte realisiert.So wurde Anfang 2009 in Dormagen die Produktion von Baycusan® aufgenommen.Dabei handelt es sich um spezielle wässrige Polyurethan-Dispersionen für den Einsatz in der kosmetischen Industrie und der Medizintechnik. Ebenfalls in Dormagen ist eine neue Produktionsanlage für großformatige Polycarbonat-Folien im Bau, und in Leverkusen wird eine 200-Jahrestonnen-Pilotanlage zur Herstellung von Baytubes®Kohlenstoff-Nanoröhrchen errichtet. Beide Projekte sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Bei Forschung und Entwicklung setzt die Business Unit CAS auf einen diversifizierten Ansatz. Schwerpunktmäßig werden Projekte gefördert, die auf profitables Wachstum und die Schaffung von Mehrwert zielen. "Gerade die 2008 gegründete Geschäftseinheit 'Functional Films' erschließt dabei sehr dynamisch Wachstumspotenziale - innovativ und marktnah zugleich", hob Wolff hervor. Das betrifft moderne Folientechnologien ebenso wie Holographie und Polymerelektronik. Nanopartikel spielen dabei eine wichtige Rolle, zum Beispiel bei elektrisch leitfähigen Drucktinten (BayInk®) oder Quantenpunkten (BayDot®), die zukünftig in Silizium-freien, organischen Solarzellen eingesetzt werden könnten. Weitere F&E-Schwerpunkte der Business Unit CAS liegen bei marktnahen Kundenprojekten, dem Erhalt und Ausbau der Technologieführerschaft und der Steigerung der Produktionseffizienz.

Bayhydrol® - ein Systembaukasten für wässrige Bindemittel-Dispersionen

"Ein intelligent bestückter Systembaukasten für wässrige Dispersionen ist eine wesentliche Voraussetzung, um die vielfältigen Anforderungen unserer Kunden heute und morgen zuverlässig zu erfüllen. Gerade in diesem Marktsegment wollen wir das Wachstum auch künftig stärken", betonte Dr.Volker Mirgel, Leiter Marketing und Business Development von CAS, als er die acht Produkttypen unter dem Dach der Bayhydrol®-Marke vorstellte.

Er präsentierte neue, intern aktivierte Polyacrylat-Dispersionen, zum Beispiel Bayhydrol® A XP 2646, für schnell trocknende Lacke ebenso wie den hydrophil modifizierten Vernetzer Bayhydur® XP 2759 auf Basis von IPDI(Isophorondiisocyanat). Dieser kann entsprechenden Lacksystemen noch höhere Beständigkeiten verleihen. So lassen sich Lackfilme erzeugen, die denen mit konventionellen, lösemittelhaltigen Systemen deutlich überlegen sind.

Mit neuen, ebenfalls wässrigen, hochmolekularen Polyacrylat-Bindemitteln aus der Reihe Bayhydrol® AH erschließt Bayer nun auch anspruchsvolle Anwendungen für die einkomponentigen Lacksysteme. Entsprechende Lackfilme bieten durchweg gute chemische Beständigkeit, sind hoch kratzfest und erfordern nur wenig Colöser. "Damit bieten wir ein rundum hervorragendes Eigenschaftsprofil zu einem attraktiven Preis", erklärte Mirgel.

Auch wässrige Bindemittel für strahlenhärtende Lacke gehören zu den Innovationen von Bayer auf der ECS. Dank ausgezeichneter Beständigkeiten und sehr niedriger Lösemittel-Gehalte eignen sich solche Lacke zum Beispiel hervorragend für die industrielle Kunststofflackierung. Aufgrund der schnellen, energiesparenden Aushärtung sind sie in puncto Produktivität unschlagbar. "Alle unsere Neuentwicklungen zeigen, dass Verantwortung für Umwelt und Klima und das Streben nach Effizienz und Qualität Hand in Hand gehen", fasste Mirgel zusammen.

Für wässrige Klebstoffrohstoffe ist Effizienz ebenfalls ein wichtiges Thema. Sowohl bei den Polyurethansystemen aus dem Sortiment Dispercoll® U als auch bei den Polychloroprenen der Dispercoll® C-Serie präsentiert Bayer MaterialScience zur ECS zahlreiche neue Produkte sowie technologische Innovationen. Ökologische Kompatibilität und zugleich gute klebetechnische Eigenschaften, etwa hohe Anfangs- und Endfestigkeit, sind dabei wichtige Errungenschaften.

Hochwertige "grüne" Produkte effizient herstellen

Auch im Rahmen des umfassenden Klimaprogramms des Bayer-Konzerns spielen Bayer MaterialScience und speziell die Business Unit CAS eine wichtige Rolle: einerseits mit eigenen Produktionsprozessen, die klimafreundlich optimiert werden, und andererseits mit Produkten und Technologien, die gezielt den Klimaschutz fördern. Insbesondere wässrige Bindemittel-Dispersionen sowie hydrophile bzw. niedrig viskose Vernetzer leisten dabei wesentliche Beiträge.

Doch die Kompetenz von CAS ist nicht auf traditionelle Lackrohstoffe beschränkt. "Baytubes®, unsere Kohlenstoff-Nanoröhren, ermöglichen die Herstellung größerer und effizienterer Rotoren für Windkraftanlagen.Leistungsfähige Klebstoffe und Beschichtungssysteme vereinfachen die Produktion solcher Rotoren und erhöhen ihre Lebensdauer", erläuterte Wolff.So leiste die Business Unit einen zwar indirekten, doch bedeutenden Beitrag zur effizienten Nutzung regenerativer Energien.

Als weiteres Beispiel nannte Wolff Folien aus Polycarbonat und thermoplastischen Polyurethanen (TPU), die für die Herstellung immer flexiblerer Solarzellen verwendet werden. "Funktionale Folien sind ein bedeutendes Innovationsfeld. Ich bin deshalb sehr froh, dass in der Geschäftseinheit 'Functional Films' ab sofort die gesamte Folienkompetenz unseres Unternehmens vereinigt ist, einschließlich der TPU-Aktivitäten", erklärte er. Die Neuordnung steigere die Effizienz sowohl für das aktuelle Geschäft als auch für dessen technologische und anwendungstechnische Weiterentwicklung.

Zukunftsgerichtete Aussagen

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