Vorstandsvorsitzender Liam Condon auf dem World Agricultural Forum 2013 in Hyderabad, Indien: "Kleinbauern sind das Rückgrat der Nahrungsmittelversorgung"

(PresseBox) ( Monheim am Rhein, )
"Wir wollen mithelfen, Landwirte zu Unternehmern zu machen, die profitabel und nachhaltig wirtschaften", erklärte Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer CropScience, heute in seinem Vortrag auf dem World Agricultural Forum in Hyderabad. Auf der viertägigen Konferenz treffen sich rund 500 nationale und internationale Experten der Agrarbranche, um über Möglichkeiten zu diskutieren, die Zukunft der Landwirtschaft nachhaltig zu gestalten.

Kleinbauern produzieren bereits heute die Hälfte der weltweiten Nahrungsmittel. Sie spielen daher eine wichtige Rolle bei der Herausforderung, die Ernährung von rund zehn Milliarden Menschen im Jahre 2050 zu sichern. "Überall auf der Welt bilden kleinbäuerliche Betriebe das Rückgrat der Nahrungsmittelversorgung", so Condon. Die Erträge kleiner Landwirtschaftsbetriebe blieben nach Aussage des Unternehmenschefs heute deutlich hinter ihrem Potenzial zurück. Ursache sei der fehlende Zugang zu geeignetem Saatgut, Dünger, Pflanzenschutzmitteln, Maschinen, Know-how, Finanzmitteln, Infrastruktur und Handelsnetzen. Bayer CropScience wolle seine Erfahrung in Sachen Saatgut und Pflanzenschutz zur Unterstützung der Landwirte überall auf der Welt einbringen, doch reichten die Anstrengungen eines einzelnen Unternehmens allein nicht aus, um diese Herausforderung zu bewältigen. "Wir müssen die Wechselbeziehungen und Komplexitäten unserer Ernährungssysteme erkennen und alle Beteiligten in die Suche nach nachhaltigen Lösungen einbinden", erklärte Condon.

Anfang des Jahres gab Bayer CropScience einen Fünf-Punkte-Plan bekannt, um eine "Neue Revolution in der Landwirtschaft" einzuleiten. Dieser umfasst strategische Investitionen in Innovationen, die langfristige Stärkung von Landwirten, eine nachhaltige Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität, verbesserte Ernährung und den Ausbau von Partnerschaften. Auf dem World Agricultural Forum stellte Condon eine Reihe lokaler Initiativen sowie globale Partnerschaften vor, die das Engagement des Unternehmens auf diesen Gebieten unterstreichen.

Unterstützung von Kleinbauern in Indien

In Indien hat sich Bayer CropScience mit Einzelhändlern, Technologiedienstleistern und Forschungsinstituten zusammengetan und bereits viel versprechende Ergebnisse erzielt:

- PepsiCo, ein weltweit tätiges Unternehmen im Lebensmittelsektor, und Bayer CropScience verlängern ihre Food-Chain-Partnerschaft bei Kartoffeln um weitere fünf Jahre. Bisher haben sich mehr als 12.000 Landwirte an dieser erfolgreichen Partnerschaft beteiligt und von Qualitätsverbesserungen, höheren Einnahmen ihrer Betriebe und Schulungsmaßnahmen für gute landwirtschaftliche Praxis profitiert.

- Auf dem Gebiet der Forschung unterhält Bayer CropScience mit dem International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics (ICRISAT), einem Mitglied der Consultative Group of Agricultural Research (CGIAR), eine langjährige Zusammenarbeit bei Hirse. Bayer CropScience ist ein wichtiger Partner von ICRISAT bei der Entwicklung von Hirsearten mit höherem Eisengehalt, die die Ernährung in ländlichen Regionen verbessern sollen.

- Für Zwiebel- und Mangoanbauer bietet Bayer CropScience zusammen mit dem Technologiepartner Jain Irrigation Schulungsmaßnahmen und moderne Verfahren zur Tropfbewässerung und Applikation von Agrarchemikalien an. Diese Verfahren reduzieren den Wasserverbrauch und fördern den nachhaltigen Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln.

"Wir sind fest davon überzeugt, dass sektorübergreifende Partnerschaften unsere eigenen Beiträge zum Wohle aller verstärken", so Condon. Mit 30 Food-Chain-Partnerschaftsprojekten allein in Indien, 240 weltweit und einer Reihe von Forschungs- und Technologiekooperationen mit öffentlichen und privaten Partnern auf der ganzen Welt trägt Bayer CropScience dazu bei, den nachhaltigen Wandel der Landwirtschaft voranzutreiben. Mithilfe neuer integrierter Kulturlösungen und weiterer Partnerschaften innerhalb der Nahrungsmittelkette will das Unternehmen sein Engagement weiter ausbauen.

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