Bayer CropScience und Nature Source Genetics arbeiten künftig gemeinsam an der Verbesserung von Baumwolle

Partnerschaft verspricht deutliche Fortschritte in den Bereichen Baumwollzüchtung und Sortenentwicklung

(PresseBox) ( Monheim/Ithaca, )
Bayer CropScience und das US-amerikanische Unternehmen Nature Source Genetics haben einen Fünfjahresvertrag über die exklusive Zusammenarbeit in der Züchtung von Baumwolle sowie Verbesserung des Keimplasmas geschlossen. Ziel ist es, bisher unzugängliche Gene mithilfe innovativer Technologien zu identifizieren und in bestimmte Baumwollsorten einzubauen, um diese deutlich zu verbessern. Über die finanziellen Einzelheiten wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Partnerschaft bringt die fachliche Kompetenz der Baumwollzüchter und Molekularbiologen von Bayer CropScience mit dem technischen Know-how und der neuen, eigen entwickelten bioanalytischen Plattform von Nature Source Genetics zusammen. Sie soll helfen, die gesamte Bandbreite an vielversprechendem genetischem Material zu identifizieren und zu nutzen. Das Hauptaugenmerk von Bayer CropScience liegt zunächst auf Ertragssteigerungen, der Widerstandsfähigkeit gegen biotische und abiotische Stressfaktoren und der Faserqualität. Mit dem Ausbau des Programms werden jedoch weitere Pflanzeneigenschaften hinzukommen.

Bisher konnten die Baumwollzüchter die genetische Vielfalt der Baumwolle nur zu einem sehr geringen Teil für die Entwicklung besserer Sorten nutzen. Nützliches Erbgut in wilder Baumwolle und in früh kultivierten Sorten zu entdecken sowie diese Gene im Rahmen von Züchtungsprogrammen für Hochleistungssorten zu nutzen, ist technologisch sehr anspruchsvoll. Das neue Gemeinschaftsprojekt bietet den Forschern von Bayer CropScience die Möglichkeit, wertvolle Gene in bisher ungenutztem Erbgut zu identifizieren und - was noch wichtiger ist - Methoden zu entwickeln, mit denen sich diese neuen Gene in kommerziell genutztes Keimplasma einbauen lassen. Die genetische Vielfalt, die die Züchter in ihre Programme einbauen können, erhöht sich dadurch deutlich. Zugleich können die Schwierigkeiten, die eine Verwendung des ungenutzten Keimplasmas bisher verhinderten, minimiert werden.

"Die Zusammenarbeit zwischen Bayer CropScience und Nature Source Genetics hebt die Baumwollzüchtung auf ein völlig neues Niveau und weitet das strategische Spektrum unseres Baumwollzüchtungsprogramms deutlich aus", sagt Mike Gilbert, Cotton General Manager bei Bayer CropScience. "Unser Ziel ist es, den Baumwollfarmern Hochertragssorten bester Qualität und modernste Technologien anbieten zu können. Dank dieser Partnerschaft bekommen wir jetzt Zugang zu einer beeindruckenden Vielfalt an wertvollen Genen in der Baumwolle, die wir für unser bestehendes, gut aufgestelltes Züchtungsprogramm verwenden können, um den Erzeugern weltweit weitere, noch bessere Produkte bieten zu können."

Professor Steven D. Tanksley, CEO und Chief Scientific Officer von Nature Source Genetics, betont: "Wir freuen uns sehr über das Joint Venture mit Bayer CropScience zur genetischen Verbesserung von Baumwolle. Nature Source Genetics bringt einzigartige Kenntnisse und selbst entwickelte Algorithmen in diese Partnerschaft ein. Unsere bioanalytische Plattform verbindet verschiedene Kompetenzen auf dem Gebiet der Life Sciences und der rechnergestützten Naturwissenschaften. Diese Kompetenzen werden die Identifizierung und den Einbau neuer, wertvoller genetischer Variationen in das Baumwoll-Zuchtmaterial von Bayer CropScience und damit die Entwicklung besserer kommerzieller Sorten klar voranbringen."

Über Nature Source Genetics

Nature Source Genetics ist ein Unternehmen mit Sitz in Ithaca im US-Bundesstaat New York und wurde 2006 von Professor Steven D. Tanksley und Dr. Theresa M. Fulton von der Cornell University gemeinsam mit Dr. Vincent Pétiard, dem früheren Leiter von Nestlé Plant Science & Technology, gegründet. Nature Source Genetics bietet exklusive Dienste für einzelne Anbaukulturen und arbeitet zurzeit mit verschiedenen Saatgutunternehmen an der Verbesserung von Feldfrüchten und Gemüsesorten, um die Vorteile der natürlichen genetischen Vielfalt in den jeweiligen Anbaukulturen zu optimieren.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayercropscience.com

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