Bayer CropScience intensiviert Dialog mit Stakeholdern

12. Juni 2010: Welttag gegen Kinderarbeit

(PresseBox) ( Monheim, )
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- Ausweitung des Programms gegen Kinderarbeit in der Landwirtschaft auf die Saatgutproduktion für Gemüse und Hybridreis

Bayer CropScience engagiert sich in Indien mit seinem "Child Care Program" weiter konsequent gegen Kinderarbeit in der Landwirtschaft. Das im Bereich der Baumwoll-Saatgutproduktion entwickelte Programm wurde sukzessive auf die Gemüsesaatgutproduktion ausgedehnt und in 2009 auch dort mit dem systematischen Feldmonitoring begonnen. 2010 wird das Program auf die stetig anwachsende Saatgutproduktion für Hybridreis ausgeweitet.

Die Einbeziehung wichtiger Stakeholder wird über ein "Advisory Council" gewährleistet. Neben Vertretern von Bayer CropScience sind darin folgende anerkannte Experten aus Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit vertreten: Der Vorstand der "Fair Labor Association", Auret van Heerden, der Dekan für Sozialwissenschaften der Theologischen Hochschule in Friedensau, Prof. Dr. Horst Friedrich Rolly, der Landesdirektor Indien der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (gtz), Guenter Dresruesse und ein Vertreter von "The Energy and Research Institute" (teri), Indien. Auf dem Weg zur Schule: Kinder kommen jeden Tag an den Feldern vorbei, auf denen heute ausschließlich Erwachsene arbeiten.

Die Aufgabe des "Advisory Council" ist die strategische Beratung, beispielsweise zu ethischen Produktionsmethoden in der Saatgut-Zulieferkette oder zur Entwicklung von Bildungsprogrammen in ländlichen Bereichen.

Das "Child Care Program" setzt an mehreren Stellen an. Die wichtigsten Ziele:

- Eine Bewusstseinsänderung: Landwirtschaft kann sehr wohl ohne den Einsatz von Kindern wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden,
- Bildung durch Schulbesuch als der Schlüssel zu einer dauerhaften Verbesserung der Lebensumstände der heutigen Kinder.

Den Kindern und Jugendlichen in den Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist, bietet das Programm spezielle Bildungs- und Ausbildungsangebote. In Zusammenarbeit mit lokalen Nichtregierungsorganisationen und Institutionen eröffnet die "Learning for Life"-Initiative Möglichkeiten, die sich von der Wiedereingliederung in das reguläre Schulsystem bis hin zur beruflichen Bildung erstrecken. Über 2.400 Kinder und Jugendliche konnten bislang von diesen Bildungsangeboten profitieren. Bayer CropScience hilft den Landwirten, ihre Produktivität zu erhöhen. Gelingt dies, sinkt der Druck, billige Arbeitskräfte in Form von Kindern einzusetzen, so das Kalkül.

Mit seinen Saatgutzulieferern schließt Bayer CropScience Verträge, die eine "no child labor clause" - ein striktes Verbot von Kinderarbeit - beinhalten. Um die Einhaltung der Klauseln zu überprüfen, besuchen spezielle Feldmonitoring-Teams mehrmals jährlich unangekündigt die Anbaufelder. Sofern keine Kinderarbeit festgestellt werden konnte, erhalten die Produzenten am Ende der Pflanzsaison einen Bonus.

Im Falle eines Verstoßes erfolgen abgestufte Sanktionsmaßnahmen, die von der mündlichen Verwarnung und dem Verlust der Sonderzahlung bis hin zur Vertragskündigung im Wiederholungsfall reichen. Wird dennoch ein seltener Fall von Kinderarbeit festgestellt, so sprechen wir, sofern möglich, neben dem Farmer auch mit den Eltern des Kindes, um sie davon zu überzeugen, das Kind zur Schule zu schicken.

Das Monitoringsystem auf den Feldern wird regelmäßig durch interne Audits überprüft. Zusätzlich werden einmal jährlich bei zufällig ausgewählten Farmen in einer relevanten Anzahl unangekündigte Vor-Ort-Besuche von Ernst & Young Indien durchgeführt.

Weitere Informationen zum "Bayer CropScience Child Care Program": http://www.bayercropscience.com/bcsweb/cropprotection.nsf/id/DE_Topic_Schutz_von_Kinderrechten_in_der_Landwirtschaft
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