Bayer CropScience hat die Führung übernommen

Erfolgreiches Programm unterbindet Kinderarbeit in der Baumwoll-Saatgutproduktion des Unternehmens in Indien

(PresseBox) ( Hyderabad, )
Ende Juli hat Bayer CropScience sein "Child Care Program" zur Bekämpfung von Kinderarbeit in der Baumwoll-Saatgutproduktion in Indien verschiedenen Interessenvertretern vorgestellt. Während eines Workshops im indischen Hyderabad äußerten sich Vertreter der Fair Labour Association (FLA) wie auch Fachleute von indischen und internationalen Nicht-Regierungsorganisationen sehr positiv zu den Ergebnissen des Programms:

-"Wenn andere Unternehmen diese ausgezeichnete Initiative aufgreifen würden, wäre eine noch größere Wirksamkeit möglich."
-"Ich war für eine Weile nicht mit diesem Programm verbunden und daher auch nicht über die dabei erzielten Fortschritte informiert, die ohne weiteren öffentlichen Druck erreicht wurden. Die Ergebnisse übertreffen meine Erwartungen bei weitem."

Bayer CropScience hatte das Programm gestartet, nachdem das Unternehmen Kinderarbeit bei Subunternehmern in der Baumwoll-Saatgutproduktion in Indien festgestellt hatte. "Nach über drei Jahren erfolgreicher Arbeit ist es uns wichtig, das Child Care Program und die Details unseres Vorgehens zur Bekämpfung von Kinderarbeit mit der internationalen Fachwelt zu diskutieren", erklärte Dr. Michael Schneider, Leiter Public & Governmental Affairs. "Mit diesem Workshop will Bayer CropScience die Erfahrung ausgewiesener Experten einbeziehen und die eigenen Ansätze mit anderen teilen."

Grenzfälle der täglichen Praxis beurteilen

Das Zusammentreffen diente auch dazu, Grenzfälle der täglichen Praxis auf den Feldern zu beurteilen und Vorschläge für die künftige Vorgehensweise zu erarbeiten. Beispiel: Bayer CropScience achtet darauf, dass seine Zulieferer keine Kinder auf ihren Baumwollfeldern beschäftigen. Doch wie ist es zu bewerten, wenn die Kinder eines Farmers an Wochenenden oder nach Schulschluss stundenweise auf den Feldern der Familie aushelfen? Diese und andere Fälle wurden auf dem Workshop detailliert unter die Lupe genommen.

An den Diskussionen beteiligten sich auch ein Vertreter der Deutschen Botschaft in New Delhi und Repräsentanten anderer internationaler Agrarunternehmen. Stephan Gerlich, Bayer-Landessprecher in Indien, unterstrich in seinem Grußwort, dass sich das Unternehmen als "Partner der Farmer" verstehe. In diesem Sinne sei das Kinderschutzprogramm, das auch den Farmern handfeste Vorteile biete, "Ausdruck unserer gesellschaftlichen Verantwortung".

Engagement im Bildungsbereich

Während des Workshops hatten die Teilnehmer die Gelegenheit zu einem Besuch der Bayer-Ramanaidu Vignana Jyothi School of Agriculture in der Nähe von Hyderabad. Dort konnten sie sich ein konkretes Bild vom Engagement des Unternehmens im Bildungsbereich machen. Techniken der Saatgutgewinnung und die Prinzipien des integrierten Pflanzenschutzes sind Schwerpunkte der dortigen Ausbildung. Außerdem gehören betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen inklusive landwirtschaftliches Marketing zum Lehrplan wie auch effektive Kommunikation und Bewusstseinsbildung für gemeinschaftliches Arbeiten. Jugendliche mit einer Vergangenheit als Kinderarbeiter werden bevorzugt aufgenommen.

Im Ergebnis konnte Bayer CropScience erfreulich viele konstruktive Vorschläge aufnehmen, mit denen das Kinderschutzprogramm weiter entwickelt werden kann. Jens Hartmann, Landesleiter Bayer CropScience Indien, kündigte an: "Wir werden die gewonnenen Anregungen aufnehmen. Der heutige Tag ist der Anfang eines Prozesses, den wir weiterverfolgen werden."
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