PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 239920 (Bayer AG)
  • Bayer AG
  • Gebäude W 11
  • 51368 Leverkusen
  • http://www.bayer.de

Bayer MaterialScience auf der "Nanotech" in Tokio, 18. - 20. Februar 2009, Big Sight Exhibition Center, Halle 4, Stand C-21/02

Baytubes® in der Anwendung - verbesserte Energieeffizienz und CO2-Bilanz

(PresseBox) (Leverkusen , ) Unter dem Motto "The Future is Nano" präsentiert die Bayer MaterialScience AG auf der "Nanotech 2009" in Tokio technische Innovationen, die auf den Kohlenstoff-Nanoröhrchen Baytubes® (Carbon Nanotubes, CNT) basieren. Im Fokus des Auftritts steht eine Reihe neuer industrieller Anwendungen, die Entwicklungspartner von Bayer MaterialScience mit Baytubes® unter anderem für den Maschinenbau, die Chemie-, Sportartikel- und Elektro-/Elektronikindustrie erarbeitet haben. "Am Beispiel neuer CNT-verstärkter Aluminiumpulver und von Rotorblättern für Windkraftanlagen wollen wir in Tokio herausstellen, welche Möglichkeiten unsere Kohlenstoff-Nanoröhrchen beispielsweise im Leichtbau eröffnen, und so zu einer besseren Energieeffizienz und CO2-Bilanz beitragen", erklärte Martin Schmid, Leiter des globalen Geschäftes mit Baytubes®, im Vorfeld der weltweit größten und wichtigsten Messe zur Nanotechnologie.

Die verstärkten Verbundmaterialien auf Basis von Baytubes® und Aluminiumpulver bieten völlig neue Konstruktionsmöglichkeiten im Leichtbau. Zum Beispiel weisen die daraus gefertigten Teile eine deutlich gesteigerte mechanische Festigkeit auf. Die Teile können daher im Vergleich zu ihren Pendants aus unverstärktem Aluminium mit viel geringeren Wanddicken und damit weitaus weniger Gewicht hergestellt werden. Die neue Werkstoffklasse ist ähnlich zugfest wie Stahl, wegen ihrer geringeren Dichte aber rund um die Hälfte leichter. Deshalb ist sie in vielen anspruchsvollen Anwendungen eine leichte Materialalternative zu Stahl - so etwa bei der Fertigung von Komponenten für Hochleistungssportgeräte oder von stark belasteten Verbindungselementen wie etwa hochfesten Schrauben. Mit ihrer hohen thermischen Leitfähigkeit hat sie auch großes Einsatzpotenzial in der Energie- und Elektro- bis hin zur Computerindustrie. "Kühlkörper aus CNT-verstärktem Aluminium könnten die Wärme von elektrischen Geräten viel effizienter abführen. Dadurch bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit von Prozessoren und zugehörigen Rechnern deutlich zu erhöhen", so Schmid.

Die Länge der Rotorblätter von Windkraftanlagen wird durch ihr Gewicht begrenzt. Mit einem neuen Composite-Material, das auf CNT-additivierten, mit Kohle- und Glasfasern verstärkten Epoxiden aufbaut, lassen sich neuerdings Rotorblätter herstellen, die um 10 bis 30 Prozent leichter und zugleich deutlich stabiler sind als reine Epoxid-Systeme. Die stärkere Belastbarkeit zeigt sich beispielsweise in einer um 20 bis 30 Prozent höheren Schlagzähigkeit und in den Ermüdungseigenschaften, die um 50 bis 200 Prozent verbessert sind. "Durch das exzellente mechanische Eigenschaftsprofil und das geringere Gewicht des neuen Composite-Werkstoffs können die Rotorblätter länger ausgelegt werden, was die Leistung der Windkraftanlagen spürbar steigert", so Schmid.

Über Bayer MaterialScience:

Mit einem Umsatz von 10,4 Milliarden Euro im Jahr 2007 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2007 etwa 15.400 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.bayermaterialscience.de und http://www.baytubes.de.

Einen Podcast zu diesem Thema finden Sie unter http://www.podcast.bayer.de

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