Porsche will künftig mehr als 200.000 Autos pro Jahr verkaufen

Händlernetz in China wird nahezu verdreifacht / Erweiterung der Modellpalette / Kleiner SUV "unterhalb des Cayenne" kommt wahrscheinlich Ende 2013

(PresseBox) ( Detroit / Köln, )
Nach dem neuen Verkaufsrekord von mehr als 100.000 Autos im Jahr 2010 will Porsche in Zukunft den Absatz weiter deutlich steigern. "Langfristig können wir uns auch einen Wert mit einer 2 vorne vorstellen. Das wird sich bis 2018 sehr kontinuierlich entwickeln - wir sind auf einem guten Weg", kündigte Porsche-Vorstandschef Matthias Müller in der AUTO ZEITUNG (Ausgabe 03/2010) an. Neben dem Hauptmarkt USA mit einer Steigerung von 30 Prozent auf gut 25.000 Fahrzeuge im vergangenen Jahr will Porsche auch in Fernost deutlich wachsen und die Zahl seiner Vertriebspartner in China nahezu verdreifachen. "Hier werden sich sicherlich noch stärkere Wachstumschancen allein dadurch abzeichnen, dass wir das Händlernetz von heute 35 auf 85 oder sogar 100 Handelsbetriebe ausweiten", unterstrich Müller.

Um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, wird Porsche die Produktpalette ausweiten. "So haben wir den Bau des kleineren SUV unterhalb des Cayenne im Grundsatz bereits entschieden, und wir sind zuversichtlich, dass dieses Auto ein äußerst attraktives Angebot werden wird", unterstrich der Manager und will diesen Wagen bis Ende 2013 im Handel sehen: "Das wäre meine Vorstellung." Das Fahrzeug auf Basis des Audi Q5 soll "bei jeder Motorisierung ein paar PS mehr" haben: "Obendrauf legen wir noch eine Topmotorisierung, die es ansonsten nicht geben wird", sagte Müller.

Die Panamera-Linie soll um eine Langversion erweitert werden. "Zehn bis 15 Zentimeter mehr Länge - das brächte hinten einen bequemeren Einstieg und noch mehr Beinfreiheit für den Fond - gut für Märkte, in denen der Panamera ein Chauffeursauto ist."

Nach Müllers Worten liege beim Ausbau der Panamera-Baureihe ebenso ein zweitüriges Coupé auf der Hand und "auch ein Cabrio bietet sich hier an". Denkbar seien ebenfalls ein viertüriger Kombi oder ein Shooting Brake, "das müssten wir ernsthaft erwägen", unterstrich der Manager.

Zudem sieht Müller große Chancen, eine weiter entwickelte technische Plattform der Panamera-Sportlimousine auch für andere Konzernmodelle einzusetzen: "Die Möglichkeiten sind für alle Marken des Konzerns gegeben, das ist der Mehrwert unseres erfolgreichen Mehr-Marken-Portfolios. Sicherlich könnte das für Lamborghini interessant sein. Generell könnte sich mit dem weiterentwickelten Baukasten auch eine engere Zusammenarbeit mit Bentley und Bugatti ergeben, vielleicht auch mit Audi und VW."

Müller bestätigte, dass bei Porsche ein neues kleines Mittelmotor-Roadstermodell unterhalb der Boxster-Reihe entwickelt wird: "Das Thema verfolgen wir sehr ernsthaft. Mit der neuen Boxster-Plattform hätten wir dafür demnächst eine Architektur zur Verfügung, die sich entsprechend nach unten skalieren ließe. Für die völlig neue Baureihe bringt Müller den berühmten klassischen Porsche-Modellnamen 550 ins Spiel: "Mit diesem Namen lässt sich unglaublich viel Tradition und Heritage verbinden." Und die Plattform dieses Autos würde auch für einen entsprechenden VW-Roadster passen: "Durch dieses zusätzliche Volumen würden sich die Kosten günstiger verteilen".

Für den zum Jahresende startenden neuen Porsche 911 wollte Müller noch keine genauen Zahlen nennen: "Generell gilt als unterste Messlatte immer das Volumen des Vorgängers".
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