Moderne Motoren verkraften billigeres Normalbenzin statt Super problemlos / Kaum Einschränkungen bei der Leistung

Test mit aktuellen Autos von Audi, BMW, Honda und Kia

(PresseBox) ( Köln, )
Die meisten Autos lassen sich entgegen der allgemeinen Herstellerempfehlung auch mit preiswerterem Normalbenzin fahren statt mit teurerem Super. Das ergab ein umfangreicher Vergleichstest der AUTO ZEITUNG (12/07). Bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von rund 25.000 Kilometern und einem mittleren Verbrauch von zehn Litern pro 100 Kilometer können so jährlich mindestens 200 Euro gespart werden. Bei den meisten Modellen wirkt sich Normalbenzin auch nicht negativ auf die Leistung aus.

Normalerweise müssen Autofahrer keinen erhöhten Verschleiß oder Motorschäden befürchten, denn das elektronische Motormanagement erkennt den verwendeten Kraftstoff per Klopfsensor ohnehin und stellt sich auf veränderte Qualitäten kontinuierlich ein.

Getestet wurden Benzin-Autos mit vier unterschiedlichen Motorkonzepten. Der Audi A6 2.0 TFSI mit 170 PS stand als Vertreter direkteinspritzender Turbomotoren, der BMW 120i mit 170 PS für moderne Magermotor-Konzepte. Beim Honda Civic Type R wurde untersucht, wie sich Normalbenzin mit dem hochdrehenden Sport-Triebwerk (201 PS) verträgt. Der Kia cee’d (109 PS) stand für das klassische Alltagsauto. Alle Wagen wurden auf dem Prüfstand einem speziellen praxisnahen Testzyklus unterzogen, der unter anderem ein frühzeitiges Hochschalten im simulierten Stadtverkehr sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h berücksichtigte.

Das Ergebnis: Bei allen getesteten Motoren lassen sich mit Normalbenzin kräftig Kosten sparen. Einfache Motoren wie der des Kia cee’d können wegen ihrer geringen Verdichtung ohnehin auf Super verzichten. Bei den getesteten Honda- und BMW-Modellen bot Super sowohl beim hochdrehenden Sportmotor (Civic Type R) als auch beim Magermotor (120i) keine Mehrleistung und auch keine Verbrauchseinsparung. Lediglich beim Audi fiel die Leistung mit Normalbenzin um rund acht PS ab, in der Praxis machte sich das aber nur unter Volllast bemerkbar. Deutlicher spürbar war beim Audi 2.0 TFSI der Verlust an Drehmomentfülle. Im Bereich von 2.000 bis 4.000 U/min holte der Motor aus Superkraftstoff fünf bis 20 Newtonmeter mehr Drehmoment – mit Super Plus oder Aral Ultimate im Tank war mit dem Audi so schaltfauleres Fahren als mit Normalbenzin möglich.

Sicherheits-Tipp der AUTO ZEITUNG: Normalbenzin sollte nur getankt werden, wenn es die Hersteller-Oktanangabe in der Betriebsanleitung zulässt. Das sei aber häufig der Fall, die empfohlene Qualitätsangabe reiche meist von 91 bis 98 Oktan, also von Normal bis Super Plus. Der Vergleichstest wurde von der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) sowie dem Fakt Prüf- und Ingenieurzentrum Heimertingen unterstützt.
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