BAUER AG zum Halbjahr von schwachem Maschinengeschäft und Sondereffekten beeinflusst

Schrobenhausen, (PresseBox) - .
- Gesamtkonzernleistung wächst um 9,6 Prozent auf 701,5 Mio. Euro
- Auftragsbestand steigt um 16,0 Prozent auf 778,6 Mio. Euro
- Nachsteuerergebnis von -3,1 Mio. Euro (Vj.: +5,6 Mio. Euro) durch Sondereffekte in Höhe von 7,5 Mio. Euro negativ beeinflusst
- Ergebnisprognose für 2012 angepasst

Gute Auftragsbestände und eine Reihe laufender Großprojekte in den Segmenten Bau und Resources kennzeichnen die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahrs der BAUER Aktiengesellschaft. Beeinträchtigt wurden die Ergebnisse durch einen schwachen Geschäftsverlauf im Segment Maschinen sowie durch Sondereffekte.

Die Gesamtkonzernleistung des internationalen Bau- und Maschinenbaukonzerns liegt zum Halbjahr mit 701,5 Mio. Euro auf Plan und 9,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum (639,9 Mio. Euro). Der Auftragsbestand ist dank sehr guter Entwicklungen in den Segmenten Bau und Resources um 16,0 Prozent auf 778,6 Mio. Euro (Vj.: 671,1 Mio. Euro) angewachsen. Das Halbjahresergebnis liegt deutlich hinter der Planung zurück. Während sich das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 28,3 Mio. Euro auf 19,0 Mio. Euro verringerte, verzeichnete das Nachsteuerergebnis einen Verlust von 3,1 Mio. Euro (Vj.: +5,6 Mio. Euro). Hier kam zum Tragen, dass für zu erwartende Verluste aus Großprojekten in den Segmenten Resources und Bau etwa 7,5 Mio. Euro berücksichtigt wurden. Ohne diese Sondereffekte läge das Periodenergebnis bei etwa 3,8 Mio. Euro.

Als Folge davon und aufgrund des schwachen Maschinengeschäfts passt der Konzern die Prognose für das Nachsteuerergebnis im Gesamtjahr 2012 an: Es soll nun zwischen 25 und 30 Mio. Euro liegen. Zuvor war man von etwa 35 Mio. Euro ausgegangen. Die Prognose für die Gesamtkonzernleistung bleibt unverändert bei 1,45 Mrd. Euro. Da einige Großprojekte erst im zweiten Halbjahr vollständig angelaufen sein werden, erwartet die Unternehmensgruppe bis Jahresende eine gute Leistungsentwicklung.

Eine Reihe größerer Projekte vor allem im Fernen Osten führte dazu, dass die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau im ersten Halbjahr um 18,4 Prozent von 270,5 Mio. Euro auf 320,3 Mio. Euro anwuchs. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg von 3,3 Mio. Euro auf 6,4 Mio. Euro. Zurückzuführen ist der Ergebniszuwachs auf die bessere Relation zwischen Fixkosten und Leistung, die sich durch den hohen Bestand an Projekten in allen Teilen der Welt ergibt.

Das Maschinengeschäft verzeichnete deutlich schwächere Absatzzahlen als erwartet. Im ersten Halbjahr sank die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent auf 291,2 Mio. Euro (Vj.: 314,4 Mio. Euro). Durch die Probleme in vielen Volkswirtschaften herrscht bei den Kunden eine gewisse Unsicherheit und Zurückhaltung. Gerade die Märkte in Europa und China sind rückläufig. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 11,4 Mio. Euro auf 11,6 Mio. Euro.

Das Segment Resources entwickelt sich positiv und konnte die Gesamtkonzernleistung um 29,4 Prozent auf 123,6 Mio. Euro steigern (Vj.: 95,5 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) liegt im ersten Halbjahr mit 1,0 Mio. Euro um 1,8 Mio. Euro hinter dem Vorjahreszeitraum zurück. Fortlaufende Probleme beim Brunnenbohrprojekt in Jordanien veranlassten das Unternehmen dazu, diese entsprechend zu berücksichtigen.

Der Auftragsbestand im Konzern erhöhte sich im Berichtszeitraum um 16,0 Prozent auf 778,6 Mio. Euro (Vj.: 671,1 Mio. Euro). "Aktuell verzeichnen wir in den Segmenten Bau und Resources eine sehr positive Auftragsentwicklung", so der Vorstandsvorsitzende Prof. Thomas Bauer. "Es ist uns gelungen in einigen Regionen der Welt große Projekte zu gewinnen und es gibt aktuell gute Chancen auf weitere Aufträge." Mit einem Auftragsbestand von 484,6 Mio. Euro liegt das Segment Bau über dem Niveau zum Jahresende 2011 und 30,3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Auch das Segment Resources weist mit 158,7 Mio. Euro einen ausgezeichneten Auftragsbestand aus. Wegen der Abarbeitung von Großprojekten liegt er unter dem Vorjahreswert von 180,3 Mio. Euro. Im Maschinengeschäft blieb der Auftragsbestand mit 135,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf unverändertem Niveau.

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