Die Schule ist nicht genug

(PresseBox) ( Schwarzheide, )
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- Dehmel-Stiftung vergibt Stipendien an fünf Jugendliche aus der Region für herausragende Leistungen
- Stiftung macht sich stark für die Lausitz und fördert Bildung, Forschung und Wissenschaft

Darf es ein bisschen mehr sein? Für diese fünf Jugendlichen auf jeden Fall! Vormittags und nachmittags lernten sie in der Schule, danach war noch lange nicht Schluss: Bei Wettbewerben bewiesen sie ihr Können in Musik und Sprachen oder gründeten eine Firma, um ihr Wissen an Mitschüler und Mitmenschen weiterzugeben. Sie waren nicht nur sportlich aktiv, sondern auch in der Kommunalpolitik oder Freiwilligen Feuerwehr.

Für ihre herausragenden Leistungen und ihr Engagement in Schule und Gesellschaft zeichnete die Dehmel-Stiftung am Dienstag, den 12. Juni, zum zwölften Mal Jugendliche aus der Region aus. In einer Feierstunde überreichte Dr. Hans-Hermann Dehmel, Stiftungsgründer und ehemaliger Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH, die Urkunden an:

- Charis Sura (SeeCampus Niederlausitz, Emil-Fischer-Gymnasium): Die Abiturientin überzeugt mit sprachlichem Talent bei verschiedenen Wettbewerben. Lernschwächere Schüler zu unterstützen, ist für sie selbstverständlich. Zudem engagiert sie sich in der Arbeitsgemeinschaft "Chemie im Kindergarten".

- Nico Förster (SeeCampus Niederlausitz, Emil-Fischer-Gymnasium): Computertechnik ist für ihn kein "böhmisches Dorf". Gemeinsam mit Mitschülern gründete er das Jugend-Service-Team Schwarzheide und erreichte den zweiten Platz beim Bundes-Schülerfirmen-Contest. Die Schülerfirma entwickelte "Computerkurse für Jung und Alt" und setzte diese um.

- Lucas Richter (SeeCampus Niederlausitz, Emil-Fischer-Gymnasium): Der angehende Medizin-Student stellte bei Wettbewerben sowohl seine naturwissenschaftlichen Kenntnisse als auch sein musikalisches Können unter Beweis.

- Jennifer Schauer (Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg): Die Abiturientin ist nicht nur Chefredakteurin der Schülerzeitung, sondern auch aktiv in der Jugendnationalmannschaft Kegeln, der Kommunalpolitik und der Freiwilligen Feuerwehr.

- Konrad Magirius (Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg): Sein Interesse gilt dem politischen Geschehen im In- und Ausland. Aber auch die Wirtschaft hat es ihm angetan. So nahm er am bundesweiten Projekt "Jugend und Wirtschaft" teil und erhielt einen der drei Hauptpreise.

Das Abitur haben die Fünf bereits in der Tasche, jetzt folgt das Studium - von der Medizin über Wirtschaftsmathematik bis hin zu Lehramt für Religion, Politik und Geschichte sowie Soziologie und Ethik. Bei ihrem Start in diesen neuen Lebensabschnitt unterstützt die Dehmel-Stiftung die Jugendlichen mit Stipendien. Während der ersten vier Semester erhalten die Jungen und Mädchen finanzielle Mittel, die ausschließlich für Fachliteratur und Lehrmaterial bestimmt sind. Insgesamt 43 Schulabgänger aus der Region haben seit dem Bestehen der Stiftung diese Förderung erhalten.

"Sie sind unter anderem deshalb ausgewählt worden, weil sie schon in ihren jungen Jahren bewiesen haben, dass es möglich ist, sich trotz oder gerade wegen hervorragender schulischer Leistungen, zusätzlich noch gesellschaftlich in Vereinen, Verbänden oder unterschiedlichen Wettkämpfen zu engagieren. Sie waren und sind damit Teil des Rückgrates unserer Gesellschaft. Ihr Engagement trägt zum Wohl unserer Region bei und bringt uns in der Lausitz, in Brandenburg und Deutschland nach vorn", betonte Dr. Colin von Ettingshausen, Arbeitsdirektor der BASF Schwarzheide GmbH und Mitglied des Vorstandes der Dehmel-Stiftung.

"Der Hauptzweck der Stiftung ist die Förderung einer qualifizierten Ausbildung junger Menschen aus der Lausitz. Wir wollen die jungen Menschen fördern und sie bestärken, ihren eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Junge Menschen zu unterstützen, ist das eine. Zum anderen wollen wir als Stiftung auch den Anstoß geben, selbst über ein eigenes bürgerschaftliches Engagement nachzudenken", sagte Stiftungsgründer Dr. Hans-Hermann Dehmel.

Bildung zu fördern, ist ein zentrales Anliegen der Stiftung. Wie es um die "Bildungsrepublik Deutschland - die Tradition einer Idee" bestellt ist, das erläuterte in ihrem Vortrag auch Antonia Richter, Lehramtsstudentin und 2007 Stipendiatin der Stiftung. Dieser sowie musikalische Beiträge des "frisch gebackenen" Stipendiaten Lucas Richter gaben der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen.

Die Dehmel-Stiftung wurde 2000 von Dr. Hans-Hermann Dehmel und seiner Ehefrau Gisela zur Förderung von Bildung, Forschung und Wissenschaft, von Kunst und Kultur, sowie der Unterstützung von bedürftigen Menschen gegründet. Ihr Engagement erstreckt sich ausschließlich auf Aktivitäten in der Lausitz.

Der Stiftungszweck wird durch die Vergabe von Stipendien, die finanzielle Unterstützung von Bildungseinrichtungen und Forschungsprojekten - insbesondere auf dem Gebiet der Naturwissenschaften - sowie von Projekten der Denkmalpflege und durch Hilfe in sozialen Notfällen, verwirklicht. Weitere Informationen im Internet unter www.dehmelstiftung.de.

Der Lausitzer Produktionsstandort BASF Schwarzheide GmbH gehört zum führenden Chemie-Unternehmen der Welt: BASF - The Chemical Company. Sein Portfolio umfasst Polyurethan-Grundprodukte und -Systeme, Pflanzenschutzmittel, Wasserbasislacke, Technische Kunststoffe, Schaumstoffe, Dispersionen und Laromer-Marken.

Ihren Kunden hilft BASF als zuverlässiger Partner mit intelligenten Systemlösungen und hochwertigen Produkten erfolgreich zu sein. Firmen, die von den vielseitigen Synergieeffekten eines fortschrittlichen Chemiestandortes profitieren wollen, werden durch die Erfahrungen und Kompetenzen der BASF unterstützt, was bereits ein Dutzend Ansiedler nutzen. Dienstleistungen oder komplette Servicepakete können in Anspruch genommen werden.

BASF verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung und leistet so einen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft. Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf-schwarzheide.de und www.basf.de.
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