BASF nimmt Produktionsanlage für Brennstoffzellenkomponenten in Somerset, New Jersey, USA in Betrieb

BASF Produkte ermöglichen alternative, effiziente Energietechnologien für zahlreiche Anwendungen

(PresseBox) ( FLORHAM PARK, New Jersey, )
Heute nimmt BASF offiziell die neue Produktionsanlage der BASF Fuel Cell Inc. in Somerset, New Jersey, USA in Betrieb. In der Anlage werden Hochtemperatur Membran-Elektroden-Einheiten (MEAs) produziert.Damit stärkt das Unternehmen seine führende Rolle bei der Vermarktung konventioneller Brennstoffzellenkomponenten. In der MEA - dem Herz der Brennstoffzelle - reagieren Wasserstoff und Luft zu Wasser und erzeugen elektrische Energie und Wärme. BASF vertreibt die MEAs unter dem Markennamen Celtec® und ermöglicht der Brennstoffzellenindustrie, sich den gegenwärtigen und wachsenden Anforderungen der künftigen Energieversorgung zu stellen.

Die von BASF entwickelte MEA eröffnet Systembauern durch den Betrieb bei hohen Temperaturen von 120° - 180° C neue Möglichkeiten: In Verbindung mit der Befeuchtungsunabhängigkeit der Membran bietet die hohe Betriebstemperatur deutliche Vorteile gegenüber konventionellen Niedertemperatur-Polymerelektrolyt- Membran (PEM) Brennstoffzellen. Das einfachere System und die Toleranz gegenüber Verunreinigungen in Wasserstoff und Luft sind nur zwei Beispiele dafür.

Celtec® Hochtemperatur MEAs werden in vielen Produkten und Anwendungen eingesetzt, von der Strom- und Wärmeversorgung für Haushalte bis hin zu Notstromversorgung bei einem Netzausfall. "Mit der Entwicklung der Hochtemperatur MEA hat BASF einen entscheidenden Durchbruch für die Brennstoffzellen realisiert", erklärt Dr. Andreas Kreimeyer, Mitglied des Vorstands und Sprecher der Forschung bei BASF, bei der Eröffnungszeremonie. "Das Ziel der neuen Anlage in Somerset, New Jersey, ist es, die gegenwärtige und weiter schnell steigende Nachfrage unserer Kunden zu befriedigen.Künftige Verbesserungen der BASF Technologie und der Celtec®-MEA in Verbindung mit den Systementwicklungen unserer Kunden werden Brennstoffzellen real und erschwinglich machen."

Die derzeit größte Herausforderung für Systementwickler ist der Bau einer zuverlässigen und kostengünstigen Brennstoffzelle für praktische Anwendungen. Der Schlüssel zu einem solchen System liegt in einer geringeren Anzahl an notwendigen Komponenten. Konventionelle Niedertemperatur Polymerelektrolyt-Brennstoffzellen werden bei einer Temperatur von bis zu 80°C betrieben und benötigen eine Vielzahl von unterstützenden Komponenten, die dafür sorgen, dass die optimalen Betriebsbedingungen kontrolliert und eingehalten werden. Brennstoffzellen mit der BASF Hochtemperatur Celtec®-MEA sind dagegen zum Beispiel toleranter gegenüber Verunreinigungen im Wasserstoffgas, können einfacher gekühlt werden und benötigen keine ständige Befeuchtung. Dadurch fallen Komponenten wie Luftbefeuchter, Wasserpumpen, Tanks, Ventile und Reinigungsschritte weg.

"Dank der patentgeschützten Celtec®-MEA von BASF benötigen Brennstoffzellen deutlich weniger Komponenten. Das führt zu Kosteneinsparungen bei unseren Kunden," erklärt Dr. Horst-Tore Land, Geschäftsführer der BASF Fuel Cell GmbH. "Die Entwicklung der Hochtemperatur-MEA ermöglicht es unseren Kunden, wettbewerbsfähige Brennstoffzellenprodukte herzustellen."

BASF Fuel Cell GmbH

Die BASF Fuel Cell GmbH ist ein weltweit führender Anbieter von Materialien für Brennstoffzellen und Reformer. Das Unternehmen ist der führende kommerzielle Anbieter von Hochtemperatur-MEAs, die in der Produktlinie Celtec® vertrieben werden. Weitere Produkte sind Selectra® Katalysatoren für Reformer und für Brennstoffzellen.BASF Fuel Cell wurde 2007 gegründet und führt die Brennstoffzellenaktivitäten der BASF, Engelhard und PEMEAS fort.

Für weitere Informationen: www.basf-fuelcell.com
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