BASF weist in klinischer Studie deutliche Senkung der Leberfettwerte bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung nach

(PresseBox) ( Oslo/Norwegen, )
BASF AS hat in den USA eine randomisierte, placebokontrollierte klinische Studie durchgeführt, deren Ergebnisse kürzlich in der wissenschaftlichen Zeitschrift Nutrients veröffentlicht wurden. Die Studie untersuchte die Behandlung des Mangels an Omega-3-Fettsäuren bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) mithilfe hoch konzentrierter Omega-3-Fettsäuren. Mehrere Studien haben bereits gezeigt, dass NAFLD-Patienten eine geringere Konzentration von Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) aufweisen.i

Im Rahmen der placebokontrollierten Studie mit 176 Patienten konnte der Omega-3-Index bei Erwachsenen mit NAFLD mithilfe von hoch konzentrierten Omega-3-Fettsäuren über einen Zeitraum von 24 Wochen deutlich erhöht und die Mangelernährung ausgeglichen werden. Die Leberfettwerte der Patienten ließen sich placebokorrigiert um bis zu 44 % verringern. Die positive Wirkung auf die Leberfettwerte durch die klinische Intervention mit hoch konzentrierten Omega-3-Fettsäuren bei NAFLD-Patienten konnte damit nachgewiesen werden. Diese Interventionsstudie kommt damit zum gleichen Schluss wie eine kürzlich veröffentlichte Meta-Analyse, wonach Omega-3-Fettsäuren bei einer täglichen Einnahme von ungefähr 3,0 g EPA und DHA zu einer erheblichen Verbesserung der Leberfettwerte und der Leberfunktion beitragen.

BASF hat mit Hepaxa™ im Februar 2018 die erste Lösung auf den US-Markt gebracht, die gezielt für NAFLD-Patienten entwickelt wurde. Hepaxa erhöht die Konzentration von EPA und DHA im Blut von NAFLD-Patienten, wodurch die Leber Fetteinlagerungen besser verarbeiten kann. Diese Daten sprechen für die Verwendung von Hepaxa bei Patienten mit NAFLD. Zusammen mit einer bewussten Ernährung und ausreichend Bewegung stellt Hepaxa eine wirksame und gezielte Lösung zum Diätmanagement von NAFLD dar.

„Die wissenschaftliche Arbeit ist ein wesentlicher Teil unserer Entwicklungen und Anstrengungen im Bereich Lebergesundheit. Die vorliegende Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass Hepaxa die Leberfettwerte erheblich senken kann – und das ist für die Behandlung von NAFLD unabdingbar“, so Derek Tobin, Team Leader of Innovation, Advanced Health Solutions, BASF.

„Wir freuen uns, dass unser Produkt und seine positive Wirkung beim Diätmanagement von NAFLD ein solides wissenschaftliches Fundament hat, das laufend untermauert wird. Hepaxa kann heute Millionen von Patienten helfen, die von dieser immer häufiger auftretenden chronischen Erkrankung betroffen sind“, ergänzt Christoph Garbotz, Head of Commercial Management Advanced Health Solutions, BASF.

Bei der Herstellung von Hepaxa wird eine patentierte Reinigungstechnologie angewendet, durch die persistente organische Schadstoffe und andere unerwünschte Lipide, wie z. B. Cholesterin, die natürlicherweise in vielen Produkten auf Fischölbasis vorkommen, entzogen werden. Untersuchungen zufolge wirkt sich der Schadstoff PCB 153 bei NAFLD besonders negativ aus.ii Da die Leberfunktion von NAFLD-Patienten beeinträchtigt ist, müssen diese unerwünschten Bestandteile, die in vielen ungenügend raffinierten Fischölen enthalten sind, möglichst vermieden werden. Hepaxa verfügt über ein hervorragendes Sicherheitsprofil. Es hat GRAS Status (Generally Recognized As Safe Status, allgemein als sicher anerkannt) für die Verwendung als diätetisches Lebensmittel bei NAFLD mit einer täglichen Einnahme von bis zu 3,0 g EPA und DHA bei Erwachsenen und Kindern ab einem Alter von zehn Jahren.

Auf der AASLD-Konferenz (American Association for the Study of Liver Diseases), die vom 9. bis 13. November 2018 in San Francisco stattfindet, wird die BASF- Studie vorgestellt. Der Ausschuss für das wissenschaftliche Programm der AASLD hat BASF‘s Beitrag als „Poster of Distinction“ ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um Poster, die von Wissenschaftlern auf dem Gebiet als besonders beachtenswert eingeschätzt werden. Diese Auszeichnung erhalten die besten 10 % der akzeptierten Posterpräsentationen. Ärzte, medizinisches Fachpersonal, Geschäftspartner und andere Interessenten sind eingeladen, unser Poster (Nummer 2348B) oder den Stand von Diem Labs (Nummer 143), die Hepaxa für BASF in den USA vertreiben, aufzusuchen. Hier können sich die Besucher näher über die Studie informieren und sich in wissenschaftlichen und geschäftlichen Gesprächen austauschen.

Hepaxa ist in den USA als diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Medical Food) erhältlich und kann von NAFLD-Patienten ab einem Alter von zehn Jahren unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Patienten können sich unter www.Hepaxa-USA.com näher informieren.

Über BASF Nutrition & Health

BASF Nutrition & Health bietet ein umfangreiches Produkt- und Serviceangebot für die Human- und Tierernährung, die Pharmaindustrie, die Ethanolindustrie und die Riech- & Geschmackstoffindustrie. Mit innovativen Lösungen und modernen Technologien unterstützen wir unsere Kunden dabei, die Wirtschaftlichkeit ihres Geschäfts zu verbessern und Produkte anzubieten, die einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten. Unser Humanernährungsportfolio umfasst beispielsweise Vitamine und Carotinoide, Pflanzensterole, Emulgatoren und Omega-3-Fettsäuren. Vitamine und Carotinoide sind auch ein wichtiger Bestandteil unserer Produktpalette für die Tierernährungsindustrie, ebenso wie andere Futtermittelzusatzstoffe, etwa Spurenelemente, Enzyme und organische Säuren. Unseren Kunden aus der Pharmaindustrie stellen wir ein breites Sortiment an Pharma-Hilfsstoffen sowie ausgewählte, großvolumige Wirkstoffe, etwa Ibuprofen und Omega-3-Fettsäuren, zur Verfügung. Mithilfe unserer fortschrittlichen Technologie stellen wir industrielle Hochleistungsenzyme für verschiedene Märkte her, beispielsweise für die Ethanolproduktion. Außerdem produzieren wir Riech- und Geschmackstoffe wie zum Beispiel Citral, Geraniol und L-Menthol. BASF Nutrition & Health hat Standorte in Europa, Nordamerika, Südamerika und in Asien-Pazifik. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.basf.com.

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