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Pressemitteilung BoxID: 904302 (Baqend GmbH)
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Skoda und Hyundai entscheiden das Rennen für sich - Seat abgeschlagen

Die Webseiten der erfolgreichsten Automobilhersteller im Speed-Test

(PresseBox) (Hamburg, ) Auch für die Automobilbranche wird die Internetpräsenz immer wichtiger. Das zeigen, nicht zuletzt, Autohersteller wie BMW oder Audi, die bei ihren Webaktivitäten auf umfangreiche Content-Angebote setzen. Ziel ist es, die eigene Markenwirkung auszubauen. Laut dem Beratungsunternehmen System1 Research ist Audi zurzeit die stärkste Automobilmarke in Deutschland. Doch wie schneiden die Ingolstädter im Webseiten-Speed-Test ab? Und wie schlagen sich die anderen etablierten Marken, von VW bis Mercedes, im Rennen um die schnellsten Ladezeiten im Web? Baqend, der Page Speed-Spezialist aus Hamburg, hat daher die Ladegeschwindigkeit der deutschen Automobilwebseiten einer Messung unterzogen.  

Das Rennen gewinnt Skoda. Mit einer Ladezeit von nur 0,92 Sekunden auf dem Speed Index lädt die Webseite des tschechischen Autoherstellers am schnellsten. Knapp dahinter landet Hyundai ebenfalls mit einer Spitzenladezeit von durchschnittlich 0,97 Sekunden. Der Speed Index ist ein anerkannter Wert, der die durchschnittliche Ladezeit sichtbarer Elemente auf der Webseite darstellt. Auch in der Messung des First Meaningful Paint (FMP) schneiden die Spitzenreiter sehr gut ab. Lediglich Opel kann sich mit einem rekordverdächtigem FMP von 0,8 Sekunden vor Skoda (0,96 Sekunden) und Hyundai (0,98 Sekunden) setzen.

Wirft man einen Blick auf die internationalen Content-Angebote der Autoanbieter, fallen deutliche Unterschiede ins Auge. Das redaktionelle Angebot von Deutschlands stärkster Automobilmarke Audi kann sich mit einer durchschnittlichen Ladezeit von 1,3 Sekunden sehen lassen. Die deutschsprachige Produktseite lädt dagegen fast um ein Dreifaches (3,6 Sekunden) länger. Überraschend sind auch die Zeiten, mit denen BMW abschneidet: Während die deutsche Herstellerseite (bmw.de) ein mittelmäßiges Ergebnis abliefert (2,5 Sekunden), kann die Content-Seite (bmw.com) des Herstellers mit Bestzeiten von 0,83 Sekunden aufwarten.

Innovationsgarant Tesla kann mit einem soliden Speed Index von 1,36 Sekunden lediglich mithalten, aber seiner Favoritenrolle bei den Ladezeiten nicht gerecht werden. Volkswagen rutscht mit einer Ladezeit von 1,88 Sekunden nicht in die nächste Krise, verpasst aber erneut die Chance, sich mit Glanzleistungen zu profilieren.

Mercedes lässt bei den Pferdestärken normalerweise nichts anbrennen, schneidet mit einem Ergebnis von 3,04 Sekunden aber schwach ab. Als klarer Verlierer geht Seat mit einer Ladezeit von 3,94 Sekunden hervor; die Webseite braucht demnach fast vier Mal länger als die Seiten von Skoda und Hyundai, um auf die Zielgeraden zu gelangen. Auch in der Messung des FMP liefert Seat mit 4,24 Sekunden enttäuschende Werte ab.

„Die Ergebnisse von Seat sind keineswegs wettbewerbsfähig“, erläutert Felix Gessert. „Insbesondere Hyundai und Skoda decken den Informationsbedarf im Netz durch kurze Wartezeiten deutlich schneller ab. Bereits ab einer Ladezeit von 2 Sekunden verlieren mobile Nutzer das Interesse an Webseiten; über die Hälfte brechen den Ladevorgang ab. Die Vorzüge des Automodells und das positive Image der Marke rücken durch die langen Wartezeiten in den Hintergrund. Die starken Ergebnisse von Skoda und von Hyundai zeigen, wie es besser geht. Denn erst Ladezeiten von unter einer Sekunde werden vom Nutzer als schnell wahrgenommen. Lädt eine Seite nur unwesentlich länger, kann dies bereits negative Auswirkungen auf Conversion Rates und Page Views haben.“

Methodik: Die Messungen wurden am 19. April 2018 von Frankfurt aus mit dem Baqend Page Speed Analyzer durchgeführt, sodass für alle Onlineangebote gleiche Bedingungen herrschten. Die Ladezeiten in Sekunden wurden in zwei Kategorien analysiert: Speed Index und Time to First Meaningful Paint. Die angegebenen Zahlen entsprechen dem Durchschnitt von fünf Messvorgängen.

Die Auswahl der Autohersteller erfolgte nach der Statistik über die Top 15 Automarken in Deutschland auf Basis der Neuzulassungen im März 2018 (Statista, 2018).

Baqend GmbH

Baqend entwickelt einen Cloud-Service, der innovative Caching-Algorithmen verwendet, um die Ladezeiten von Webseiten zu minimieren. Publisher, Shops, Startups und KMUs stehen alle vor der Herausforderung, sich mit Giganten wie Amazon, Facebook und Google messen zu müssen. Baqend gibt diesen Unternehmen eine technische Plattform, mit der sie nicht nur zu den Marktführern aufschließen, sondern Performance zu ihrem Wettbewerbsvorteil machen. Baqend Speed Kit wird als einfaches Skript in eine Website integriert und beschleunigt sie im Schnitt um 50-300%. Mit Baqend Platform können neue Websites und mobile Apps direkt gegen ein verteiltes Cloud-Backend entwickelt werden, um von Anfang an optimale Performance und Skalierbarkeit zu erreichen. Die Mission des Forschungs-Spin-offs ist ein Web ohne Ladezeiten. Baqend hat seinen Sitz in Hamburg.

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