Fragezeichen mehren sich

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Die jüngsten Konjunkturdaten in China und Europa fielen schlechter aus als von vielen Aktieninvestoren erwartet. Die Arbeitsmarkt- und Verbraucherstimmungsdaten in den USA fielen ebenfalls schlechter als erwartet aus. Hinzu kommt, dass die Sparpolitik in Europa tiefe Bremsspuren in den Krisenländern hinterlässt. Insgesamt führt dies dazu, dass sich die rezessiven Tendenzen in den südeuropäischen Peripherieländern eher verstärken als verbessern. Die Fragezeichen hinsichtlich der bisher gepflegten Konjunkturhoffnungen mehren sich.

Deutlich ablesbar war dies seit längerem schon an der Entwicklung vieler Rohstoffpreise und insbesondere an den Kursen von Rohstoffaktien. Die lange erwartete Aktienmarktkorrektur wurde von diesen Werten angeführt. Im Gegensatz zum breiten Aktienmarkt kann man aber bei Goldminenaktien bereits von einem Ausverkauf sprechen. Der starke, von vielen nicht für möglich gehaltene Preisrückgang der Krisenwährung Gold veranlasste viele Investoren, ihre Goldminenaktienbestände zu reduzieren. Nachlassende Förderquoten und steigende Kosten der Goldförderung lassen die Margen seit Jahren schrumpfen. Aber auch Industriebeziehungsweise Basismetallproduzenten litten unter starkem Verkaufsdruck. Der Rohstoffaktien-Sektor dürfte sich inzwischen in interessante Bewertungsregionen bewegt haben.

Wie viel Abwärtspotential die aktuelle Aktienmarktkorrektur noch entwickelt, kann kaum prognostiziert werden. Denn für viele Investoren reicht der Kursrückgang bereits aus, um langgehegte Kaufvorhaben zu realisieren. Alles hängt von den Zentralbanken ab. Halten diese an ihrer sehr expansiven Geldpolitik fest, dürften die Aktienmärkte letztendlich gute Unterstützung erfahren.

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