COACHING4FUTURE in Horb: Kreative Berufswelt mit MINT

(PresseBox) ( Horb, )
So kreativ können Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sein: Das Programm COACHING4FUTURE stellt am 2. Mai Berufe, Ausbildungswege und Studiengänge für die Welt von morgen vor. Zwei MINT-Experten sind mit einem interaktiven Vortrag, Experimenten zum Mitmachen und Exponaten zum Anfassen an der Realschule Horb zu Gast, um Begeisterung für MINT-Berufe zu wecken. Zwei Workshops zum Thema Informationstechnik ergänzen das Programm.

Hartnäckige Vorurteile gegenüber naturwissenschaftlich-technischen Berufen gibt es viele. Oft fehlt auch die Vorstellung, wie der Berufsalltag in MINT-Berufen konkret aussieht. Dabei haben Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik viel zu bieten. Junge Akademiker aus diesen sogenannten MINT-Disziplinen räumen mit den Vorurteilen auf. Das Programm COACHING4FUTURE zeigt, in welchen Berufen die Mädchen und Jungen aus Horb die Welt von morgen mitgestalten können. Es setzt sich dafür ein, mehr Jugendliche für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung oder ein entsprechendes Studium zu begeistern. Dazu sind sie am Donnerstag, 2. Mai, an der Realschule Horb zu Gast.

Superabsorber, Nanotape, Wachswatte, Abstandstextilien – hinter diesen Begriffen verstecken sich beeindruckende Technologien für viele Lebensbereiche. Das gemeinsame Angebot von Baden-Württemberg Stiftung, Arbeitgeberverband Südwestmetall und Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit stellt technologische Neuerungen vor und zeigt, mit welchen naturwissenschaftlich-technischen Berufen Jugendliche daran mitarbeiten können. Denn nach wie vor fehlen viele MINT-Nachwuchsfachkräfte, häufig aufgrund von Vorurteilen und mangelndem Hintergrundwissen.

Mit Videoclips, Exponaten zum Anfassen und Experimenten zum Ausprobieren geben die Coaches Chemikerin Sarah Rich und Ingenieur Daniel Gugel einen Überblick zu aktuellen und zukünftigen Technologien und Berufsbildern aus der MINT-Welt. Welcher Schwerpunkt dabei gesetzt wird, entscheiden die Jungen und Mädchen der achten Klasse selbst. Zur Auswahl stehen Mobilität, Wohnen, Gesundheit, Lifestyle, Arbeiten und Umweltschutz. Nach dem interaktiven Vortrag erleben die Schülerinnen und Schüler in einem vertiefenden Workshop die Welt der Informationstechnik aus einer völlig neuen Perspektive.

Informationstechnik: Robotern das Laufen beibringen

Ganz ohne Daten und Programmiersprache lernen die Jugendlichen die Grundprinzipien der Robotik kennen. Mithilfe von speziellen Modulen bauen sie aus verschiedenen Elementen unterschiedliche Roboter und erleben, wie diese sehen oder laufen lernen. Dabei wird aufgezeigt, wo Robotik und Digitalisierung in Alltag und Industrie Anwendung finden und welche Rolle die informationstechnischen Berufe dabei spielen.

Das Programm COACHING4FUTURE

Mit COACHING4FUTURE setzt sich die Baden-Württemberg Stiftung gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband SÜDWESTMETALL und in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit für qualifizierten Fachkräfte-Nachwuchs in den MINT-Disziplinen ein. Das kostenfreie Programm informiert jährlich über 35.000 Schülerinnen und Schüler über Ausbildungsberufe, Studiengänge und Karrierewege in diesem Bereich. Seit 2008 zeigen Coaching-Teams aus zwei Jungakademikern an baden-württembergischen Gymnasien, Real-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen, auf Messen oder bei Berufsinformationstagen, welche vielseitigen Berufsbilder sich hinter technischen Innovationen verbergen. Das Ausstellungsfahrzeug DISCOVER INDUSTRY zeigt seit 2015, welche Aufgaben Ingenieurinnen und Ingenieure in der Industrie meistern und wie viel Mathematik und Physik in unseren Alltagsprodukten stecken. Die mobile Digitalisierungswelt expedition d informiert seit 2019 darüber, wie die Digitalisierung die Berufswelt verändert und wie junge Menschen daran mitarbeiten können. Auf der Plattform www.expedition.digital können User das Expeditionsmobil in 360° erleben. Berufstätige zeigen ebenfalls in 360°, wie die Digitalisierung ihren Beruf heute schon verändert hat. Lehrkräfte finden passende Lehr- und Lernmaterialien zum Download. Auch für das Gesamtprogramm COACHING4FUTURE gibt es Lehr- und Lernmaterialien zur berufsorientierenden Bildung: [Berufsorientierung]MINT. 14 Arbeitspakete können unter www.coaching4future.de heruntergeladen und individuell im berufsorientierenden und fachkundlichen Unterricht eingesetzt werden. Das Portal bietet außerdem weiterführende Informationen rund um MINT-Ausbildung und -Studium sowie einen MINT-Karrierenavigator.

SÜDWESTMETALL

Der Arbeitgeberverband SÜDWESTMETALL ist der starke Partner für die Metall- und Elektroindustrie (M+E) in Baden-Württemberg. Er ist die Klammer der etwa 900 tarifgebundenen Betriebe mit ihren mehr als 500.000 Mitarbeitern – dies sind knapp 60 Prozent aller M+E-Beschäftigten im Südwesten. Bildung ist eine der wichtigsten Säulen der Verbandspolitik zur Fachkräftesicherung und dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der M+E-Industrie. SÜDWESTMETALL engagiert sich deshalb für die Stärkung der MINT-Bildung mit einer Fülle von Projekten in den Bereichen Kindergarten, Schule, Hochschule und Lehrkräftefortbildung. Mehr Informationen unter: www.suedwestmetall.de und www.suedwestmetall-macht-bildung.de

Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erfüllt für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen und Institutionen umfassende Dienstleistungsaufgaben für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Zur Erfüllung dieser Dienstleistungsaufgaben steht bundesweit ein flächendeckendes Netz von Arbeitsagenturen und Geschäftsstellen zur Verfügung. Zu den wesentlichen Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit gehören unter anderem die Berufsorientierung, die Berufsberatung sowie die Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsstellen. Mehr Informationen unter: www.arbeitsagentur.de

Zugunsten einer besseren Verständlichkeit wird in diesem Dokument teilweise auf die weibliche bzw. männliche Sprachform verzichtet oder eine geschlechtsneutrale Formulierung gewählt. Die Unterschiede in der Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern sind jedoch durchgängig berücksichtigt. Im Sinne der Gender Mainstreaming-Strategie der Bundesregierung vertritt die Baden-Württemberg Stiftung ausdrücklich eine Politik der gleichstellungssensiblen Informationsvermittlung.
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