Durch Einsatz von Paxar-Produkten noch mehr Zeit für Kundenservice

Verkaufspersonal druckt jetzt alle Etiketten direkt an der Ware

Sprockhövel, (PresseBox) - Kaufhof Warenhaus AG bestellte 650 Etikettendrucker und Funkboxen

Die Kaufhof Warenhaus AG suchte so etwas wie eine Ideallösung – und fand Ideen und Anregungen bei der PAXAR Central Europe GmbH, die inzwischen zu Avery Dennison gehört. "Mobiler Multifunktionswagen" hieß das Projekt, das die Kaufhof Warenhaus AG in Köln 2003 startete. Zunächst als portable Kleinlösung gedacht, wuchsen die Anforderungen an den weltweiten Spezialisten für Produktkennzeichnung und Warenlogistik immer weiter. Die 650 Mobilen Etikettendrucker, die bis Jahresende 2006 für alle 113 Kaufhof-Filialen in Deutschland angeschafft wurden, können nicht nur sämtliche bei der Preisauszeichnung verwendeten Etiketten ausdrucken. Sie dienen auch als mobile Arbeitsfläche und bieten zusätzlichen Stauraum für unterschiedliches Etikettenmaterial und Auszeichnungsequipment. Und sie fahren natürlich im CI-gerechten Kaufhof-Design vor.

Auslöser für das Projekt waren zwei wichtige Beweggründe: Die Geräte, mit denen die Etiketten für die Regale und Produkte der Kaufhof-Warenwelten bisher gedruckt wurden, waren technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Sie arbeiteten offline, also ohne Anbindung an das zentrale Warenwirtschaftssystem, und dadurch fehlte die Möglichkeit der vorherigen Systemüberprüfung der Artikelinformationen. "Außerdem war die Bedienung der eingesetzten Geräte zu komplex und deckte bei weitem nicht die Fülle der im Hause verwendeten Etikettenformate ab", erläuterte Projektleiter Marcus Wenzel.

Mindestens genauso wichtig wie die technische Seite war den Kaufhof-Verantwortlichen jedoch die Situation der Mitarbeiter. Diese mussten bei Änderungsbedarf neue Etiketten anfordern, später mitunter lange Wege zur Technik im Poolbüro zurücklegen, um ihr Material an den stationären Druckern abzuholen. Zurück in den Verkaufsräumen, mussten sie dann die Etiketten der jeweiligen Ware zuordnen.

Diplom-Mathematiker Wenzel hatte eine Wirtschaftlichkeitsrechnung mit dem nachstehenden Ergebnis erstellt: Im Jahr werden in einer mittelgroßen Filiale etwa 90.000 bis 100.000 neue Etiketten erstellt. Das ergibt bei 30 Etiketten pro Vorgang über 3.000 Arbeitsgänge. Für das Anbringen der neuen Etiketten wurden durchschnittlich 10 Minuten Arbeitszeit veranschlagt.

Die durch die neue Technologie eingesparten Arbeitsstunden sollten der Entlastung der Mitarbeiter dienen. Die Verkäuferinnen und Verkäufer sollten den Zeitgewinn in die Beratung und den Service für die Kaufhof-Kunden investieren und so die Kundenzufriedenheit weiter heben. Mit dieser Vorgabe durfte Marcus Wenzel sein Projekt Anfang 2003 starten.

Die zentrale Anforderung für die künftige Lösung hieß:
- Alle Etiketten sollen in den Verkaufsräumen gedruckt werden
- Die Fähigkeit, für Barcode- und Preisetiketten alle gängigen Trägermedien zu verarbeiten, also auch Karton- und Klebeetiketten
- Einheitliche Etikettenformate sowohl für mobile Drucker wie auch für die stationären in den Poolbüros
- Den Etikettendruck innerhalb weniger Sekunden zu gewährleisten
- Eine einfache Bedienung zu ermöglichen, einschließlich des Austauschs von Etikettenrollen

Wenzel war schnell klar, dass für eine solch anspruchsvolle Lösung nur strategische Lieferanten der Kaufhof-Konzernmutter Metro AG infrage kamen. In Sachen Produktkennzeichnung reduzierte sich damit die Auswahl auf die weltweit tätige Paxar-Gruppe und einen einzigen, allerdings hochkarätigen Wettbewerber. "Am Anfang haben wir an eine schicke, innovative Lösung für die Gürtelschlaufe gedacht" erinnert sich Marcus Wenzel zurück. In Zeiten von Laptop und UMTS-Handy schien nur ein intelligentes Miniformat zukunftsfähig zu sein. Mit dem System Pathfinder™ hätte Paxar auch für diese Anforderung einen Pfeil im Köcher gehabt.

Aber dem Kaufhof-Projektleiter war ebenso deutlich bewusst, dass das neue System alle genannten Anforderungen erfüllen muss, um eine breite Akzeptanz der Kaufhof-Mitarbeiter zu erreichen.

Was nun zwischen Sommer 2003 und Winter 2004 folgte, war eine Phase, die man am besten mit den Schlagworten "trial and error" oder "Probieren geht über Studieren" beschreibt. Zunächst wurden die kleinen Mobildrucker getestet. Die konnten zwar enorm viel, scheiterten aber an den Kartonetiketten. Das einzige System, welches alle Anforderungen erfüllte, war das Konzept eines Wagens mit einer eigenen Akkustromversorgung, erinnert sich heute Udo Deters, Sales Manager der PAXAR Central Europe GmbH mit Sitz in Sprockhövel bei Wuppertal und Löhne/Westfalen.

Nun zahlte sich aus, dass die PAXAR Central Europe GmbH schon viele Konzepte mit den Unternehmen des Metro-Konzerns erfolgreich abgewickelt hatte. "Neben dem guten Namen von Paxar war es vor allem die Projektbetreuung im Direktvertrieb, die uns mit der Nase nach vorn gebracht hat. Damit konnten wir unser Know-how ohne Umweg über den Handel direkt in das Projekt steuern", erläutert Deters.

Im Mai 2005 fiel die Entscheidung: Paxar erhielt den Zuschlag für die Drucker und die Funkanbindung, die das Unternehmen mit seinem Technologiepartner Silex Technology entwickelt hatte. Das kunden-spezifische Angebot von Paxar und Silex war letztlich die überzeugende Lösung. Es folgte eine mehrwöchige Pilotphase in den Warenhäusern Köln-Nippes, Wuppertal-Elberfeld, Hamm und Worms. Nachdem die Funkkomponenten schließlich erfolgreich harmonierten, konnte der Rollout beginnen.

Die Kaufhof-Mitarbeiter schätzen die neue Lösung von Paxar. "Endlich ist der Etikettendruck einfach und schnell geworden", freut sich Theres Göldner in der Filiale Köln-Weiden. Der Leiter des dortigen Poolbüros, Thomas Herder, bestätigt die perfekte Einpassung der mobilen Drucker in die Arbeitsabläufe des Warenhauses: "Die Wagen sind bei unseren Leuten sehr gut angekommen." Die typischen Anwendungen sind Nachauszeichnungen am Regal und Produkt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zur Ansteuerung dienen reguläre, handelsübliche MDE-Geräte.

Der Drucker selbst ist einfach zu bedienen; er kommt mit einer einzigen Taste aus. Nach Schließung der Warenhäuser werden die Drucker an einen fest definierten Stellplatz gefahren und per Netzkabel über Nacht wieder einsatzbereit aufgeladen.

Über Avery Dennison Corporation

Die Avery Dennison Corporation ist ein weltweit führender Anbieter von druckempfindlichen Etikettiermaterialien, Aufklebern für den Einzelhandel, Karten- und Kennzeichnungssystemen sowie Büroprodukten. Der Konzern mit Sitz im kalifornischen Pasadena zählt zu den FORTUNE-500-Unternehmen und erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 5,6 Mrd. USD. Nach dem Erwerb von Paxar beschäftigt Avery Dennison über 30.000 MitarbeiterInnen in mehr als 50 Ländern weltweit, die ein breites Sortiment von Produkten für Verbraucher- und Industriemärkte entwickeln, herstellen und vertreiben. Zum Produktangebot von Avery Dennison gehören: Selbstklebende Materialien der Marke Fasson, Produkte der Marken Avery Dennison und Paxar für die Branchen Einzelhandel und Bekleidung, Büroartikel und Grafikmedien der Marke Avery sowie Spezialklebebänder, selbstklebende Briefmarken und Etiketten für eine Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen Automobile, Industrie- und Gebrauchsgüter.

www.ris.averydennison.com

Avery Dennison Central Europe GmbH

Die Paxar Corporation ist ein Weltmarktführer in der Produktkennzeichnung und Warenlogistik mit mehr als 10 000 Mitarbeitern in über 75 Ländern. Die Komplettlösungen des Konzerns umfassen alles vom Dekoretikett über Etiketten-Drucksysteme und Verbrauchsmaterialien bis hin zur RFID-Logistik. Speziell für die Textil- und Bekleidungsindustrie hat Paxar über acht Jahrzehnte hinweg besondere Kompetenzen in der Produktkennzeichnung entwickelt. Weitere Schwerpunkte sind Warenkennzeichnung und Logistik im Einzelhandel. Der Konzern ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit seinem Tochterunternehmen PAXAR Central Europe GmbH vertreten. Das Unternehmen mit Sitz in Sprockhövel koordiniert aus Deutschland die Produktkennzeichnung in allen Ländern, wo Kunden produzieren.

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