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Pressemitteilung BoxID: 649949 (AutoScout24 GmbH)
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AutoScout24-Händlerstudie: Positiver Stimmungswandel

Kurze Standzeiten bei jedem dritten Händler / Auslandshandel gewinnt an Bedeutung

(PresseBox) (München, ) Die Stimmung im Gebrauchtwagenhandel hat sich in den vergangenen zwölf Monaten gebessert. Das zeigt eine repräsentative Händlerbefragung im Auftrag von AutoScout24. Für die Studie wurden im Herbst 2013 in Deutschland 251 markengebundene und 250 freie Händler befragt. Der in der Studie enthaltene Geschäftsklimaindex gibt Hinweise auf eine positive Entwicklung in der Branche. Zum Beispiel haben sich bei rund einem Drittel der Händler (34,7 Prozent) die Standzeiten verringert. Bei 41,7 Prozent der Befragten blieben die Standzeiten im zurückliegenden Jahr stabil. „Die Basis für die positiven Erwartungen der Händler liegt zum einen im prognostizierten konjunkturellen Aufschwung. Ebenso wichtig ist, dass der Handel seine Hausaufgaben gemacht hat und vor allem die Überbestände kontinuierlich abgebaut hat“, sagt Peter Lorenzen, Vice President Dealer Sales bei AutoScout24.

Überbestand hat deutlich abgenommen

Vor allem bei Markenhändlern hat sich die durchschnittliche Verweildauer der Fahrzeuge auf dem Hof verringert – 40,2 Prozent der Händler aus dieser Gruppe konnten kürzere Standzeiten vermerken, bei 39,4 Prozent blieben diese stabil. Bei den freien Anbietern lagen diese Quoten bei 29,2 Prozent beziehungsweise 44 Prozent. Gleichzeitig ist der Überbestand an Fahrzeugen seit der letzten Befragung im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Während Ende 2012 noch etwa jeder zehnte Händler (11 Prozent) einen Überbestand zu verzeichnen hatte, sind es mittlerweile nur noch 6,4 Prozent. Einen Normalbestand gibt es derzeit bei 58,1 Prozent der befragten Händler. Vor zwölf Monaten waren es noch 65,6 Prozent. Entsprechend vermeldet mehr als ein Drittel der Händler (35,5 Prozent) einen Unterbestand. Vor Jahresfrist traf dies nur auf 23,4 Prozent zu. „Wir sehen, dass ein Teil der Händler bereits von zu niedrigen Beständen spricht. Aktives Bestandmanagement ist daher nach wie vor von großer Bedeutung. 2014 wird das Thema Zukauf eine wichtige Rolle spielen, um Umsatzziele mit gesunkenen Beständen erreichen zu können“, erklärt Peter Lorenzen.

Jeder dritte Händler erwartet positive Entwicklung in der ersten Hälfte 2014

Für die erste Hälfte von 2014 erwartet etwa ein Drittel der Händler (31,3 Prozent) eine positive Entwicklung des Gebrauchtwagengeschäfts. Dass die Situation bleibt wie sie ist – davon gehen 42,3 Prozent der Befragten aus. Und 12,6 Prozent sagen, das Geschäft wird sich zum Schlechteren entwickeln. Die Studie zeigt, dass Markenhändler hinsichtlich der Geschäftsaussichten optimistischer sind als freie Händler: 35,1 Prozent der markengebundenen Händler glauben daran, dass sich die Nachfrage erhöhen wird. Das trifft nur auf 27,6 Prozent der ungebundenen Händler zu.

Jedes vierte Fahrzeug geht an Wiederverkäufer

Der Umfrage zufolge werden durchschnittlich 25 Prozent der Fahrzeuge an Wiederverkäufer abgegeben. Fast jeder zehnte Händler (9,6 Prozent) veräußert sogar mehr als die Hälfte seiner Fahrzeuge an Wiederverkäufer. Bei etwa jedem fünften Händler (22,4 Prozent) sind es 26 bis 50 Prozent.

Auslandshandel gewinnt an Bedeutung: Quote bei den meisten Händlern stabil

Der Auslandshandel mit Gebrauchtwagen hat an Bedeutung gewonnen. So ist der Anteil der ins Ausland verkauften Gebrauchtwagen von 15,3 Prozent im Vorjahr auf 17,8 Prozent in 2013 gestiegen. Mehr als die Hälfte der Händler (53,7 Prozent) gab an, bis zu einem Viertel der Fahrzeuge ins Ausland verkauft zu haben. Die Auslandsquote liegt bei freien Anbietern mit 22,1 Prozent deutlich über der Auslandsquote von Markenanbietern mit 13,2 Prozent. Obwohl sich der Anteil der ins Ausland verkaufen Gebrauchtwagen insgesamt erhöht hat, ist diese Quote bei den meisten Händlern stabil geblieben: Demnach geben 55,5 Prozent der Umfrageteilnehmer an, 2013 genau so viele Fahrzeuge an Kunden außerhalb Deutschlands verkauft zu haben wie 2012.


Für die Studie im Auftrag von AutoScout24 hat die puls Marktforschung GmbH im Herbst 2013 in Deutschland 251 markengebundene und 250 freie Händler interviewt. Die telefonische Befragung fand zwischen dem 03. September und dem 04. Oktober 2013 statt. 49 Prozent der Markenhändler vertreiben ausschließlich Fahrzeuge einer Marke. 51 Prozent bieten mehrere Marken an. Sie verkauften im Durchschnitt 242 Fahrzeuge im Jahr 2012. Freie Händler konnten im gleichen Zeitraum durchschnittlich 151 Autos absetzen. Die ausführlichen Studienergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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