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Pressemitteilung BoxID: 599162 (Audi AG)
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Die Audi tron-Familie: Neue Technologien für die Mobilität der Zukunft

(PresseBox) (Berlin, ) .
- Audi A3 Sportback e-tron: sportlicher Plug-in-Hybridantrieb
- Audi A3 Sportback g-tron: Bestwerte in der CO2-Bilanz
- Audi tron-Modelle vereinen Fahrspaß und Nachhaltigkeit

Ein strategisches Unternehmensziel von Audi ist: Technologien zu entwickeln, die Fahrspaß und Nachhaltigkeit miteinander verbinden. Dabei geht es um Lösungen, die individuelle Mobilität im Gleichgewicht mit Ökonomie, Ökologie und den Ansprüchen der Audi-Kunden ermöglichen. Wie sich diese scheinbar gegensätzlichen Anforderungen vereinbaren lassen, zeigt sich insbesondere in den Modellen der Audi tron-Familie. Dabei steht g-tron für Antriebe, die mit dem synthetischen Audi e-gas und Erdgas fahren und Bestwerte in der CO₂-Bilanz erreichen. Das erste Serienmodell auf dem Weg zur CO₂-neutralen Langstreckenmobilität ist der Audi A3 Sportback g-tron. Der Begriff e-tron steht dagegen für die konsequente Elektrifizierung des Antriebstrangs. Als Ableitung der Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf diesem Gebiet bringt Audi mit dem A3 Sportback e-tron den ersten Premium-Kompaktwagen mit Plug-in-Hybridantrieb in die Großserie.

Als Plug-in-Hybrid konzipiert vereint der A3 Sportback e-tron die besten Eigenschaften des Verbrennungsmotors und des Elektroantriebs. Das Know-how, das sich Audi in der Hybridtechnologie aufgebaut hat, fließt in sein Konzept ein. Im parallelen Antriebsstrang arbeitet ein 1.4 TFSI mit einer starken E-Maschine zusammen. Die Kräfte gelangen über eine neu entwickelte e-S tronic auf die Vorderräder. Die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie ist vor der Hinterachse platziert; sie speichert 8,8 kWh Energie, genug für 50 Kilometer rein elektrische und damit lokal emissionsfreie Reichweite.

Mit seinen 150 kW (204 PS) Systemleistung und 350 Nm Systemdrehmoment ist der Audi A3 Sportback e-tron ein sportlicher Premium-Kompakter. Er beschleunigt aus dem Stand in 7,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 222 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die Gesamtreichweite beträgt 940 Kilometer, die elektrische Reichweite 50 Kilometer. Nach der ECE-Norm liegt der Verbrauch auf 100 km im Mittel bei nur 1,5 Liter Benzin, analog einem CO2-Ausstoß von 35 Gramm pro Kilometer. Bestellbar ist der A3 Sportback e-tron ab Ende 2013.

Der A3 Sportback g-tron interpretiert das Prinzip der nachhaltigen Mobilität auf eine neue, zukunftsweisende Art. Sein 1,4-Liter-TFSI nutzt Audi e-gas – ein künstlich hergestellter Kraftstoff, der chemisch betrachtet mit Erdgas nahezu identisch ist und somit über das Erdgasnetz verteilt werden kann. Dieser Kraftstoff, den die Marke mit den Vier Ringen in ihrer neu errichteten Anlage in Werlte im Emsland produziert, ist CO2-neutral. Seine Ausgangsbestandteile sind Wasser und Kohlendioxid, ihre Verarbeitung läuft ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom. Noch in diesem Jahr ist der A3 Sportback g-tron im Handel verfügbar.

Das ideale Entwicklungslabor für neue Technologien ist der Motorsport und das härteste Testfeld ist das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Im vergangenen Jahr hat Audi mit dem R18 e-tron quattro an der Sarthe einen historischen Doppelsieg mit einem Hybrid-Rennwagen geholt, der deutlich macht, welche Power ein elektrifizierter Antrieb auf die Straße bringen kann.

Konzeptionell ist der LMP1-Prototyp zwar ein kompromissloser Rennwagen, aber in vielen Teilbereichen birgt er Potenziale für einen späteren Einsatz in der Serie. Der V6-TDI des Le-Mans-Siegers von 2012 schickt mehr als 375 kW (510 PS) und 850 Nm an die Hinterräder. Die Motor-Generator-Einheit an der Vorderachse (MGU) sorgt beim Beschleunigen am Kurvenausgang immer wieder für einen Extra-Schub von 150 kW. Dafür nutzt sie die Energie, die sie beim Anbremsen gewonnen und für kurze Zeit in einem Drehmassenspeicher gespeichert hat. Wenn die beiden E-Maschinen an der Vorderachse aktiv sind, ist der LMP1-Prototyp als quattro unterwegs.

Neben dem R18 e-tron quattro hat Audi im vergangenen Jahr ein zweites Hightech-
Auto auf die Räder gestellt – den rein elektrisch angetriebenen Hochleistungssportwagen R8 e-tron. Er sprintet in 4,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und wird bei 200 km/h abgeregelt. Seine beiden E-Maschinen treiben die Hinterräder mit insgesamt 280 kW Leistung und 820 Nm Drehmoment an.

Aus Aluminium und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) aufgebaut präsentiert der Multimaterial Space Frame des Audi R8 e-tron den jüngsten Stand der ultra-Leichtbautechnologie von Audi. Generell zeigt dieser High-Performance-Sportwagen in all seinen Facetten das technisch Machbare. Alle Komponenten sind konsequent auf Performance und Reichweite ausgelegt. Von der gesammelten Kompetenz aus diesem Projekt können nun alle Audi-Serienentwicklungen profitieren. Etwa von der großen T-förmigen Batterie, die als mittragendes Element dient und mit fast 49 kWh Energieinhalt 215 Kilometer Reichweite ermöglicht. Die Wärmepumpe klimatisiert den Innenraum und die Aggregate stromsparend. Auch die Aerodynamik ist auf maximale Effizienz optimiert. Mit dem R8 e-tron haben sich die Audi-Ingenieure alle wichtigen Themen der Elektromobilität erarbeitet.

Ein Technologieträger ganz anderen Zuschnitts ist der Audi A1 e-tron. Er ist als Spezialist für urbane Ballungsräume konzipiert. Seine E-Maschine gibt 85 kW Spitzenleistung ab. Die Batterie speichert 13,3 kWh und macht einen Aktionsradius von 50 Kilometern möglich. Auf langen Touren lädt ein Verbrennungsmotor im Heck, der in seiner zweiten Ausbaustufe 25 kW (34 PS) leistet, die E-Maschine über einen Generator nach. Audi beteiligt sich mit dem A1 e-tron in sechs deutschen Regionen am Pilotprojekt „Schaufenster Elektromobilität" der Bundesregierung, um weitere Praxiserfahrungen zu sammeln.

Der A3 Sportback g-tron und der A3 Sportback e-tron zeigen bereits, wie breit das Audi-Portfolio der Technologien für die nachhaltige Mobilität ist. Audi wird in rascher Folge weitere zukunftsweisende Autos auf den Markt bringen.

Audi AG

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 1.455.123 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 48,8 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 5,4 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant'Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 70.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den "Vorsprung durch Technik" nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen bis 2015 insgesamt rund € 11 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi steht zu seiner unternehmerischen Verantwortung und sieht nachhaltiges Handeln nicht nur als Basis für wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch als Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft künftiger Generationen. Daher hat das Unternehmen Nachhaltigkeit als Maßgabe für Produkte und Prozesse strategisch verankert. Corporate Responsibility umfasst verbrauchsarme Produkte, ressourceneffiziente Produktionsprozesse, eine zukunftsfähige und faire Personalpolitik, ein wirksames gesellschaftliches Engagement und insgesamt verantwortungsvolles Wirtschaften. So erhält der Anspruch "Vorsprung durch Technik" neue Dimensionen, die weit über die Produkte hinaus gehen. Das große Ziel lautet CO2-neutrale Mobilität.