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Pressemitteilung BoxID: 373389 (Audi AG)
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Audi siegt erneut beim "Automotive Lean Production Award"

(PresseBox) (Ingolstadt, ) .
- Renommierte Auszeichnung für effiziente Produktionsprozesse
- Werkleiter Peter Kössler: "Eine besondere Bestätigung für unsere Mannschaft"
- "Front-Loading-Konzept" und Berücksichtigung des demografischen Wandels in der Fertigung überzeugt Jury

Qualität, Prozesssicherheit und Ergonomie zeichnen das Produktionssystem der AUDI AG in besonderem Maße aus. Wie erfolgreich der Automobilhersteller seine Produktionsprozesse weiter optimiert, zeigt eine aktuelle Studie der Fachzeitschrift "Automobil Produktion": Ihre Experten-Jury kürt Audi wie bereits im Vorjahr zum Gewinner des "Automotive Lean Production Award". Dabei siegt in der Kategorie "Hersteller" erstmals nicht nur ein einzelner Produktionsbereich, sondern eine gesamte Pkw-Fertigung - die des Audi A4, A5 und Q5 am Standort Ingolstadt.

"Bei der Gestaltung und Umsetzung unseres Produktionssystems nutzen wir die kreativen Ideen unserer Mannschaft. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess bei Audi lebt von der Eigenmotivation und dem Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters", betont Peter Kössler, Werkleiter am Standort Ingolstadt: "Deshalb ist die erneute Auszeichnung mit dem 'Automotive Lean Production Award' vor allem auch eine Bestätigung für unser Team."

In liniennahen Werkstätten ermöglicht Audi seinen Mitarbeitern, Ideen zur Verbesserung der Ergonomie oder "Poka-Yoke"-Maßnahmen (Fehlervermeidung) eigenständig und zeitnah umzusetzen. Eine dieser mittlerweile in die Praxis umgesetzten Ideen ist der Schrauben-Spender: Er liefert dem Mitarbeiter automatisch genau so viele Schrauben, wie dieser für den jeweiligen Arbeitsschritt benötigt. Das spart Zeit und hilft, Fehler zu vermeiden.

"Es sind häufig die vielen kleinen Schritte, die zusammen Großes bewirken", sagt Gerhard Schneider, Leiter Fertigung A4/A5/Q5 in Ingolstadt. "Der Schraubenspender ist ein gutes Beispiel für unsere Lean-Philosophie: Wir vermeiden Verschwendung."

Ein weiteres Beispiel sind die sogenannten "Supermärkte", die sich abseits des Montage-Bands befinden. Hier wird das benötigte Material in einem Warenkorb vorkommissioniert und taktgenau an die Linie geliefert. So wird die Komplexität dort deutlich reduziert.

Beeindruckt zeigte sich die Jury des "Automotive Lean Production Award" auch davon, wie Audi auf die Herausforderungen des demografischen Wandels eingeht und das Thema Ergonomie in der Fertigung umsetzt. "Bei der Planung der Arbeitsplätze berücksichtigen wir immer die Stärken eines Mitarbeiters in seinen unterschiedlichen Lebensphasen", erklärt Kössler. Beim Einbau des Kopf-Airbags kommt beispielsweise der ergonomische Montagesitz zum Einsatz, mit dem der Mitarbeiter sitzend in das Innere des Fahrzeugs gleitet, stets in ergonomisch optimaler Haltung. Handlingsgeräte unterstützen die Mitarbeiter in den Arbeitsprozessen - zum Beispiel beim Einbau der bis zu 30 Kilogramm schweren Batterien. "Wenn die Mitarbeiter unter optimalen Bedingungen arbeiten, erhöht das auch die Effizienz", betont Kössler.

Auch das sogenannte "Front-Loading-Konzept" überzeugte die Jurymitglieder: Die Audi-Produktion ist bereits beim ersten Designstrich in den Entstehungsprozess eines Modells eingebunden, lange bevor das Automobil in die Fertigung kommt. So wird sichergestellt, dass die Prinzipien des Audi Produktionssystems bereits vom ersten Tag an berücksichtigt werden, um die Produktionsprozesse so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.

Der "Automotive Lean Production Award" wird in diesem Jahr zum fünften Mal von der Fachzeitschrift "Automobil Produktion" und der Unternehmensberatung

"Agamus Consult" verliehen. Mehr als 60 Unternehmen beteiligen sich in fünf Kategorien am renommierten Wettbewerb. Im vergangenen Jahr hatte sich die AUDI AG die Auszeichnung in der Kategorie "Hersteller" für die A3-Montage gesichert.

Audi AG

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2009 rund 950.000 Automobile der Marke Audi verkauft. Das Unternehmen erreichte bei einem Umsatz von € 29,8 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 1,6 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Gyor (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Ende 2007 startete die CKD-Produktion des Audi A6 , Anfang Oktober 2008 die des Audi A4 und jetzt aktuell im Juli 2010 die des Audi Q5 in Aurangabad in Indien. Seit Mai 2010 läuft der neue Audi A1 im Werk Brüssel vom Band. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., die Automobili Lamborghini Holding S.p.A. (Sant'Agata Bolognese/Italien) und die quattro GmbH (Neckarsulm). Audi beschäftigt derzeit weltweit rund 58.000 Mitarbeiter, davon 45.400 in Deutschland. Um den "Vorsprung durch Technik" nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2010 bis 2012 insgesamt € 5,5 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte. Bis 2015 will Audi die Anzahl seiner Modelle auf 42 erweitern.

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr - im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der neu gegründeten Audi Stiftung für Umwelt.