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Pressemitteilung BoxID: 236651 (ATS Leichtmetallräder GmbH & Co. KG)
  • ATS Leichtmetallräder GmbH & Co. KG
  • Bruchstraße 34
  • 67098 Bad Dürkheim
  • http://www.atswheels.com
  • Ansprechpartner
  • Harald Jacksties
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ATS: Die Räder werden leichter

Patentiertes Bearbeitungsverfahren APR für Leichtmetallräder als Alternative zum Flow Forming

(PresseBox) (Bad Dürkheim , ) Die neue Leichtigkeit des Autos ist ein Gebot der Stunde. Denn leichter ist verbrauchsärmer -- ist CO2-reduzierend. In dieser Phase des globalen Wertewandels sind Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker gefragt. Und sie liefern die Antworten.

So vermeldete jüngst auch die Technikabteilung des Räderherstellers ATS zunächst eine Patentanmeldung und gleich darauf einen neuen Weltrekord.

Das neue Hightech-Schmiederad SUPERLIGHT wiegt gerade einmal 7,9 kg und ist das leichteste straßenzugelassene 19"-Rad für Porsche, siehe Foto. Ein gleich großes, herkömmlich gegossenes Alurad bringt in etwa 13,8 kg auf die Waage. Das macht bei vier Rädern eine Gewichtsersparnis von beinahe 24 kg aus!

Im Lastenheft der Werdohler und Bad Dürkheimer ATS-Ingenieure stand nicht nur ein möglichst geringes Gewicht, sondern auch höchste Festigkeit und Belastbarkeit. Denn das SUPERLIGHT sollte zunächst einmal ein High-End Produkt für sportliche Fahrer werden, die den 911er pilotieren.

Die ATS-Entwicklungsabteilung entschied sich für ein geschmiedetes Rad. Denn bei dieser Technologie wird der Gefügeverlauf des Leichtmetalls nicht unterbrochen. Dies sorgt generell für höhere Festigkeitswerte. Die größere Materialdichte ermöglicht außerdem eine geringere Wandstärke gegenüber einem gegossenen Rad. Ein Schmiederad ist also von vornherein erheblich leichter.

Die ATS-Techniker wendeten nun aber zur Bearbeitung nicht das aufwändige "Flow- Forming" Verfahren an, bei dem das Aluminium erstens heiß und zweitens in einem Drück-Walzverfahren geformt wird. Sie entwickelten und patentierten stattdessen ein eigenes Bearbeitungsverfahren:

"Advanced Pressure Rolling" - kurz APR

Das APR Verfahren basiert auf einer Verfestigung des Materials und Glättung der Oberflächenrauhigkeit in den kritisch beanspruchten Bereichen des Felgenbettes. Außerdem wandelt APR die Bearbeitungszugspannungen in Druckspannungen um, so dass das Material höhere Belastungen absorbieren kann.

Das Radgewicht eines mit APR entwickelten Rades entspricht nahezu dem Gewicht eines "Flow-Forming" Rades. Doch bietet das neue ATS-Patent darüber hinaus einige entscheidende Vorteile, so dass es dem etablierten Verfahren den Rang ablaufen könnte:

- Höhere Festigkeit - Die extrem beanspruchten Bereiche im Felgenbett werden weiter verfestigt. Impact-Tests, die heftigste Räderkontakte mit Bordststeinkanten simulieren, belegten dies.
- Reduzierte Produktionskosten - Das neue Patent spart Kosten bei der Herstellung, weil es keine Rüstzeiten gibt und beim Prozessablauf weniger Arbeitsschritte benötigt werden.
- Flexible Fertigung - Das APR Verfahren lässt eine flexible Fertigung zu und ist auf bereits bestehende Räder anwendbar.

Gegenüber gegossenen Leichtmetallrädern spart APR bis zu zehn Prozent Gewicht.

Mit dieser Summe technischer Fortschritte war das Hightech-Verfahren "APR" erstens patentwürdig und zweitens die Voraussetzung für das neue ATS SUPERLIGHT.

Dieses markante 16-Speichenrad trägt seinen Namen zu Recht, denn 7,9 kg sind schlicht und einfach Weltrekord für Räder der Größe 9x19"! Für die Hinterachse wird noch eine breitere Variante in 12x19" angeboten.

Im Alltag bedeutet dieser Wert weniger Verbrauch, weniger CO2-Emissionen und durch geringere ungefederte Massen eine weitere Optimierung des Fahrverhaltens und des Fahrkomforts. Optischer Nebeneffekt: eine geschmiedete Felge hat eine höchstmögliche Oberflächenqualität.

So muss die neue Leichtigkeit eines sportlichen Rades in diesen Zeiten nicht zu Lasten der Ästhetik und der Wertigkeit gehen - das Gegenteil ist der Fall...