Rohrleitungsdämmung nach der neuen Energieeinsparverordnung

SH/Armaflex von Armacell erfüllt die Anforderungen der EnEV 2007

(PresseBox) ( Münster, )
Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) ist am 01. Oktober 2007 in Kraft getreten. Die Anforderungen an Rohrdämmungen wurden dabei ohne wesentliche Änderungen übernommen. Trotz Dämmpflicht werden aber immer noch zahlreiche Heizungs- und Warmwasserleitungssysteme nicht oder nicht ausreichend gedämmt. Auch der Nachrüstverpflichtung sind längst noch nicht alle Hauseigentümer nachgekommen. SH/Armaflex von Armacell entspricht den Anforderungen der EnEV und die Produkte lassen sich sowohl im Neubaubereich als auch in Bestandgebäuden einfach und schnell installieren. Die korrekten Dämmschichtdicken für Rohrleitungen können Installateure und TGA-Fachplaner der Übersicht aus der DIN V 4108-4 oder dem aktuellen Miniplaner der Firma Armacell entnehmen.

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind Heizungs- und Warmwasser-leitungen gegen Wärmeverluste zu dämmen. Die EnEV unterscheidet dabei zwischen den folgenden Anwendungsbereichen:
- "Mindestdämmdicken ohne Einschränkung" ® so genannter 100%-Bereich,
- "Halbe Mindestdämmdicke" ® so genannter 50%-Bereich,
- Fußbodenaufbau ® so genannter 9 mm-Bereich und
- einem Bereich ohne Anforderung an die Rohrleitungsdämmung.

Diese Anforderungen gelten nicht nur für Neubauten. In bestehenden Gebäuden müssen ungedämmte, zugängliche Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen (wie z.B. in Kellerräumen) nachträglich isoliert werden. Neben Rohrleitungen sind auch Armaturen, Bögen, Abzweige, T-Stücke und Rohrhalterungen gegen Wärmeverluste zu dämmen. Das gilt selbstverständlich auch für Rohrleitungen aus Kunststoff. Bei der Dämmung von Kunststoffrohrleitungen können bei der Berech-nung der Dämmschichtdicken die Wanddicken der Leitungen zwar mit berücksichtigt werden. Da dies jedoch zu nur geringfügig abweichenden Dämmstoffdicken führt, empfiehlt Armacell die Verwendung der Mindestdämmdicken für Stahlrohre (s. Ta-belle). Armacell bietet SH/Armaflex jetzt auch in Dimensionen an, die speziell auf Kunststoff- und Mehrschichtverbundrohre abgestimmt wurden.

Die Nachrüstverpflichtung zur Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen in nicht beheizten Räumen musste bereits zum 31. Dezember 2006 umgesetzt werden. Sie gilt für Gebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten sowie Büro- und Verwaltungs-gebäude ("Nicht-Wohngebäude"). Trotz Dämmpflicht sind aber immer noch zahlreiche Anlagen nicht gedämmt worden. Das führt zu hohen Energieverlusten: Der jährliche Wärmeverlust, der durch ungedämmte Verteilleitungen und Armaturen im Kellerbereich verursacht wird, kann bis zu einem Viertel des Jahres-Heizenergieverbrauchs eines Wohngebäudes betragen! Dabei ist die nachträgliche Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen eine der einfachsten und kostengünstigsten Sanierungsmaß-nahmen. Mit hochflexiblen Dämmschläuchen, wie dem neuen SH/Armaflex von Arma-cell, lassen sich die Rohrleitungen auch in schwierigen Einbausituationen mühelos dämmen. Die Kosten haben sich oft schon nach wenigen Monaten amortisiert.

Bei den Anforderungen der EnEV handelt es sich um öffentlich-rechtliche Min-destanforderungen, die eingehalten werden müssen. Die aktuelle Entwicklung der Energiepreise und der zwingend erforderliche schonendere Umgang mit Energie-ressourcen rechtfertigen bereits heute Dämmdicken für Rohrleitungen und Armaturen, die weit über diese Mindestanforderungen hinausgehen.

Eine ausführliche Darstellung zu den Anforderungen der neuen EnEV an die Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen kann auf der Homepage der Armacell GmbH (www.armacell.com) heruntergeladen werden. Der Fachartikel beant-wortet darüber hinaus auch Fragen zu unterschiedlichen Einbausituationen und unter-stützt Installateure und TGA-Fachplaner so nachhaltig bei der Anwendung und Umset-zung der neuen EnEV.

Armacell ist Hersteller technischer Schäume und weltweiter Marktführer für flexible technische Dämmstoffe. Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete das Unternehmen einen konsolidierten Jahresumsatz von rund 392 Mio. Euro. Hauptsitz der mit 20 Fabriken in 13 Ländern, darunter China, Australien, Nord- und Südamerika, tätigen Firmengruppe ist Münster/ Westfalen. Neben ARMAFLEX als führender Marke im Bereich flexibler technischer Isolierungen fertigen die rund 2.500 Mitarbeiter des Unternehmens thermoplastische Dämmstoffe, Ummantelungssysteme für Rohriso-lierungen, Spezialschäume für eine Vielzahl industrieller Anwendungen und den Sport- und Freizeitbereich.
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