Traditionelle Baustoffe verteidigen ihre Position am deutschen Markt

(PresseBox) ( MA Rotterdam, )
Von Land zu Land unterscheidet sich das Ausmaß, in dem "traditionelle" Baustoffe laut den Einschätzungen von Architekten durch nachhaltigere Alternativen ersetzt werden. Dabei erwarten Architekten vor allem in den Ländern, in denen die Architekten eine größere Nachfrage für nachhaltige Projekte erleben, dass traditionelle Baustoffe immer mehr durch nachhaltige Baustoffe ersetzt werden. Dies erhellt aus dem Q3-2010-Bericht des europäischen Architektenbarometers, einer vierteljährlichen Studie unter 1.200 Architekten in Europa.

Die Mehrheit der deutschen Architekten (56%) erwartet keinesfalls, dass in Zukunft die Notwendigkeit zum nachhaltigen Bauen auch einen sinkenden Anteil der althergebrachten Baumaterialien zur Folge haben wird. Nur 22% der deutschen Architekten glauben, dass nachhaltige Baustoffe sich gegenüber den traditionellen Baustoffen durchsetzen werden. Dieser Anteil ist sehr viel kleiner als in anderen Ländern wie z. B. Frankreich: Dort erwarten drei Viertel der Architekten (74%), dass traditionelle Baustoffe durch nachhaltige Baumaterialien ersetzt werden.

Zu den Baumaterialien, die in Deutschland von mehr als der Hälfte der Architekten als nachhaltig bezeichnet werden, gehören: keramische Materialien (89%), Ziegel (86%), Glas (81%), Stahl (80%), Beton (75%), Dämmstoffe aus Stein- und Glaswolle (71%), Aluminium (59%) und HPL und Fassadenmaterial (50%). Vinyl (8%), Plastik und Farbe (beide 13%) gelten als die am wenigsten nachhaltigen Produkte.

Diese und viele weitere Ergebnisse werden im europäischen Architektenbarometer aufgezeigt, einer internationalen Untersuchung unter 1.200 Architekten in Europa. Vier Mal im Jahr wird diese Studie von Arch-Vision in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden durchgeführt. Neben Indikatoren für Prognosen der europäischen Bauvolumen wird jedes Quartal ein Themenschwerpunkt abgehandelt. Denn Architekten sind nicht nur ein verlässlicher Indikator für künftige Bauvolumen, sondern haben auch großen Einfluss darauf, wie und mit welchen Materialien Projekte gebaut werden.
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