Ganz groß: Arburg kommt mit 5.000 kN Schließkraft zur Fakuma!

Drei Weltpremieren in Friedrichshafen / Maschinentechnik vom Feinsten

(PresseBox) ( Loßburg, )
Zur 25. Fakuma, die zwischen dem 17. und 21. Oktober 2006 in Friedrichshafen stattfindet, setzt Arburg wieder deutlich sichtbare Zeichen in Sachen moderner Spritzgießtechnik. Auf dem 940 Quadratmeter großen Messestand in Halle A3, Stand 3101, werden dem Fachpublikum mit den Allroundern 920 S, 520 U und 275 V gleich drei komplett neue Maschinengrößen vorgestellt. Damit unterstreicht das Unternehmen deutlich die Bedeutung von "50 Jahre ARBURG Spritzgießmaschinen" und "25 Jahre Fakuma".

Mit insgesamt elf Maschinen und Komplettanlagen sowie zusätzlich einem Thermolift 100-2 macht Arburg als Fakuma-Aussteller der ersten Stunde einmal mehr deutlich, welche Bandbreite unterschiedlicher Verfahren und Anwendungen Kunststoffverar-beiter in ihren Betrieben mit der Loßburger Spritzgießtechnologie umsetzen können. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf leistungsfähigen, größeren Maschinentypen mit zukunftssicherer Technik.

Absolutes Highlight: Allrounder 920 S mit 5.000 kN Schließkraft Allein schon durch seine Größe sticht der neue All-rounder 920 S aus der Neuheiten-Palette des Unter-nehmens zur Fakuma heraus. Basierend auf der bewährten Technik der großen Allrounder S ab der Baugröße 630 stellt sowohl die Vergrößerung des Aufspannmaßes als auch die höhere Schließkraft eine eminente Steigerung der Maschinengrößen und der Leistungsfähigkeit der S-Baureihe dar. Der lichte Säulenabstand des neuen Allrounders liegt bei 920 x 920 Millimetern, die Schließkraft bei 5.000 kN. Leistungsdaten, die jene der bislang größten Maschine, die des Allrounders 820 S, um 100 Millimeter oder 1.000 kN übersteigen. Durch diese "Neue" können auf Arburg-Allroundern jetzt noch größere Werkzeuge für größere Teile oder mit mehr Kavitäten eingesetzt und Spritzteile mit Schließkräften bis 5.000 kN gefertigt werden.

"Strategisch rundet Arburg mit dem neuen Allrounder 920 S und seinen 5.000 kN Schließkraft das erfolgreiche Programm der großen Maschinen nach oben hin ab, wobei sich die technische und konstruktive Basis bereits in den Allroundern 630, 720 und 820 S bewährt hat ", kommentiert Herbert Kraibühler, Geschäftsführer Technik bei Arburg, die Intentionen des Unternehmens. "Mit allen unseren neuen Maschinen-typen wollen wir unseren Kunden, aber auch neuen Käuferschichten wiederum modulare und damit individuell anpassbare Spritzgießtechnologie auf dem neuesten Stand zur Verfügung stellen, die sich vor allem durch unsere Produktionsphilosophie der Serienfertigung auf einem immer optimalen Preis-Leistungs-Niveau bewegt. Und das in Kombination mit unserer bekannten Arburg-Qualität!"

Optimale Mischung aus neuen und bewährten Technik-Komponenten Bewährte Features der "kleineren" Maschinentypen wurden auch beim Allrounder 920 S beibehalten, so etwa die Formhöhenverstellung zur Anpassung der Schließeinheit an die Werkzeuggröße, die Vollspeicher-Variante für schnelle Einspritz- und Werkzeug-bewegungen oder auch die Modularität der Maschine, was etwa den Einsatz der Spritzaggregate der bisherigen S-Maschinen auf dem neuen, großen Allrounder angeht, der sich auch als Mehrkomponenten-Maschine ausstatten lässt. Auch bei der 920 S kommt der vollhydraulische Drei-Platten-Formschluss zum Einsatz, was bei dieser Maschinengröße die Führungsgenauigkeit der Werkzeuge erhöht. Durch den Aufbau der Werkzeugschließseite werden die Plattenparallelität, Stabilität und Genauigkeit der Schließeinheit und damit auch die Reproduzierbarkeit und Qualität der Produktion optimal gewährleistet und die Werkzeuge geschont. Der Öffnungsweg der Schließeinheit liegt bei 900 Millimetern, die minimale Werkzeugeinbauhöhe bei 400 Millimetern und der Verstellhub der Werkzeughöhe bei 600 Millimetern. Das ergibt zusammen einen wirklich beachtlichen maximalen Plattenabstand von 1.950 Millimetern. Bei dem auf dem neuen, großen Allrounder 920 S gespritzten Demoteil handelt es sich um einen Haushaltsartikel.

Perfekt zum Umspritzen: Die neue Vertikalmaschine 275 V Neben der Vorführung einer Vertikalmaschine des Typs 175 V mit 125 kN Schließkraft, dem kleinen 30er-Spritzaggregat, modular integriertem Drehtisch und frei zugänglicher Schutzeinrichtung zur automatisierten Herstellung von Insert-Spritzteilen erfolgt bei dieser Maschinenreihe ebenfalls eine Erweiterung in den oberen Schließkraftbereich. Mit der neuen 275 V kommt eine zweite Vertikalmaschine von Arburg auf den Markt, die mit Spritzaggregatgrößen von 30, 70 und 100 ausgestattet werden kann. Die Größe der Werkzeugaufspannplatten der ebenfalls als Freiraum konzipierten Schließeinheit liegt bei 275 x 325 Millimetern (b x h), die maximale Schließkraft bei 250 kN. Nach dem großen Erfolg der auf vielfachen Kundenwunsch entstandenen kleinen Spritzgießmaschine mit vertikal fest angeordneter Schließeinheit ist dieser Erweiterungsschritt nur konsequent. Arburg setzt mit den vertikalen Allroundern V mit Freiraumschließeinheit auf speziell für das Umspritzen von Einlegeteilen konzipierte Serienmaschinen.

Neuer Allrounder 520 U als größte Maschine der Baureihe Ebenfalls völlig neu ist der Allrounder 520 U als nunmehr größter Vertreter der U-Maschinenreihe. Auf der Fakuma wird diese Maschine mit 1.600 kN Schließkraft und Spritzaggregat 400 eine technische Anwendung spritzgießen. Alle Allrounder U werden durch ihr hohes Maß an Präzision und Modularität universell von der Standard- bis zur Hightech-Produktion einsetzbar. Dies wird unter anderem durch die Justiermöglichkeiten der Schließeinheit im Bezug auf Plattenparallelität, Zentrizität und gleichmäßige Schließkraftverteilung werkzeugschonend erreicht. Die Maschinen verfügen über einen kurz bauenden Formschluss mit zentraler Antriebseinheit. Ein weiteres Plus: Die optimierte, verbrauchernahe Ventilsteuerung für schnelle und exakte Fahrbewegungen reduziert die Schaltzeiten und somit die Zykluszeit. Die verbrauchernah angeordnete Hydraulik, sowohl auf der Spritz- wie auf der Schließseite, sorgt für eine optimale Regelbarkeit der Antriebsachsen und ein hohes Maß an Genauigkeit.

Zum Jubiläum "50 Jahre ARBURG Spritzgießmaschinen": Die Allrounder Golden Edition Neben den drei neuen Exponaten stellen die Jubi-läumsmaschine Allrounder Golden Edition sowie die Baureihen Allrounder U und A die weiteren Schwerpunkte auf der Fakuma. Die Baureihe Allrounder Golden Edition wurde anlässlich des Arburg-Jubiläums "50 Jahre ARBURG Spritzgießmaschinen" aufgelegt und ist auf der Mes-se durch eine 570 C Golden Edition mit 2.000 kN Schließkraft und Spritzaggregat 800 vertreten, die ein medizintechnisches Teil herstellt. Die neue Spritzaggregatabstufung und ausgewählte, moderne Technikkomponenten wie zum Beispiel die moderne Steuerungsalternative Selogica direct mit Touchscreen, hochverschleißfeste Plastifizierzylindergarni-turen, die von oben offene Schutzeinrichtung und vieles mehr gibt es kombiniert in diesen Jubiläumsmaschinen zu einem besonders attraktiven Preis. Das Geschenk von Arburg an seine Kunden im Jubiläumsjahr 2006 ist als Allrounder 270, 320, 420, 470 und 570 C Golden Edition mit Schließkräften zwi-schen 400 und 2.000 kN und weiteren Optionen ver-fügbar.

Was gibt es noch zu sehen? Die Mehrkomponenten-Verarbeitung eines selbst haftenden, Öl ausschwitzenden LSR-Werkstoffs zusammen mit einem Thermoplast wird auf einem elektrischen Allrounder 420 A 1000-400/170 vorgestellt, ein Schnellläufer vom Typ 420 A 1000-400 mit Entnahme- und Stapeleinrichtung produziert zwei Becher in einer beachtlichen Zykluszeit von nur 2,3 Sekunden. Die bekannten Maschinengrößen der Allrounder U werden zum einen durch eine 170 U 150-30 repräsentiert, die im Servicebereich des Messestands den Chiphalter des Maschinenmodells Arburg C1 her-stellt und an der die Option "Kalibrierung" demonst-riert wird. Eine weitere 270 U 350-170 mit schwenkbarer Schließeinheit produziert eine Steckerleiste in einem Zweifach-Werkzeug. Einen Einblick in den Bereich "Projekte" bei Arburg gewährt schließlich die Fertigungszelle rund um einen Allrounder 630 S 2500-1300 mit angeschlosse-nem Multilift-V-Robot-System, auf der ein Haubenscharnier gefertigt wird. Anhand dieser Konfiguration soll gezeigt werden, wie umfassend Arburg als Systemlieferant seine Kunden im Bereich automatisierte Spritzteilherstellung von der Planung bis zum ferti-en Produkt und dem entsprechenden After-Sales-Service betreut. Ebenfalls im Servicebereich wird eine Taupunktmessung an einem Thermolift 100-2 Materialaufbereitungs- und Fördergerät durchgeführt. Aber nicht nur durch die Präsentation der drei Weltneuheiten und den repräsentativen Technologie-Querschnitt werden die Messebesucher den Messe-stand in Halle A3 in bleibender Erinnerung behalten, sondern auch durch einen besonderen Gag anlässlich des 50jährigen Maschinenjubiläums: Wer sich im Servicebereich des Messestands ein spritzgegossenes Modell der C1 besorgt hat, kann diesen Chiphalter mit einem wie vor 50 Jahren hergestellten Einkaufschip ergänzen, der mit Muskelkraft von Hand auf einer originalgetreuen Arburg C1 gespritzt wird.
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