Arburg mit Zukunftstrends in Schweden: Elektrischer Allrounder und komplexe Automation

Neuer elektrischer Allrounder 270 A / Fertigungszelle mit integrierten Montageschritten

(PresseBox) ( Loßburg, )
Auf der Elmia Polymer, die vom 5. bis zum 8. Mai 2009 im schwedischen Jönköping stattfindet, stellt Arburg auf dem Messestand Nr. A07:82 in Halle A mit zwei Exponaten sein Leistungsspektrum und seine Spritzgießtrends der Zukunft vor. Präsentiert wird der neue elektrische Allrounder 270 A mit der Produktion eines Präzisionsspritzteils. Die komplexe Fertigungszelle rund um einen hydraulischen Allrounder 370 S demonstriert das Umspritzen von Einlegeteilen und die Integration nachgeschalteter Montageschritte.

"Grundsätzlich erwarten wir entgegen der momentanen Zurückhaltung bei Investitionen einen positiven Messeverlauf. Trotz Wirtschaftskrise gehen wir zumindest verhalten optimistisch ins Jahr 2009, sehen aber insbesondere Potenzial im Verpackungs- und Medizinbereich", wagt Stefan Folkesson, Geschäftsführer der Firma RAFO AB und Arburg-Handelspartner in Schweden, vor Beginn der Elmia Polymer eine erste vorsichtige Einschätzung. "In beiden Bereichen sind Präzision und Schnelligkeit gefragt. Passend dazu präsentieren wir den neuen elektrischen Allrounder 270 A. Ein weiterer Zukunftstrend ist das Thema Automation und Integration nachgeschalteter Fertigungsschritte, um auch in Hochlohnländer wirtschaftlich produzieren zu können. Das stellen wir mit einer Fertigungszelle rund um einen hydraulischen Allrounder 370 S vor, erläutert Stefan Folkesson die verfolgte Zielsetzung der Exponate.

Erweiterung der elektrischen Alldrive-Baureihe

Mit der Premiere der beiden neuen Allroundern 270 A und 720 A auf den Arburg Technologie-Tagen im März 2009 hat Arburg seine elektrische Maschinenreihe nach unten und oben erweitert. Auf der Elmia Polymer ist der Allrounder 270 A erstmals auf einer europäischen Fachmesse zu sehen.

Das Exponat verfügt über einen lichten Säulenabstand von 270 x 270 Millimetern, 350 kN Schließkraft und einer Spritzeinheit der Größe 70, deren maximales Schussgewicht bei 21 g PS liegt. Auf der Maschine wird die Herstellung einer dünnwandigen, etwa 2,5 Zentimeter langen Platine mit jeweils 20 paarweise angeordneten Präzisionsbohrungen gezeigt.

Modulares System mit sechs Baugrößen

Mit den beiden neuen Baugrößen umfasst die Alldrive-Baureihe jetzt sechs Baugrößen und einen Schließkraftbereich von 350 bis 3.200 kN. Die Allrounder A zeichnen sich durch Schnelligkeit, Präzision und Energieeffizienz aus. Die standardmäßig servoelektrisch angetriebenen Hauptachsen ermöglichen zeitgleiche Fahrbewegungen und daraus resultierend kurze Zykluszeiten. Die Nebenachsen können je nach Anforderung ebenfalls elektrisch oder auch hydraulisch mit integrierter Kleinspeicherhydraulik angetrieben werden. Weitere Vorteile der elektrischen Maschinen sind ihr geringer Energieverbrauch. Dementsprechend tragen die Alldrive-Maschinen das Energieeffizienz-Label "e²" von Arburg.

Umspritzen von Einlegeteilen voll automatisiert

Das zweite Exponat ist eine komplexe Fertigungszelle mit einem Allrounder 370 S mit 600 kN Schließkraft und einer Spritzeinheit der Größe 170. Mit dieser Anlage wird nicht nur das Umspritzen von Einlegeteilen präsentiert, sondern auch die Integration mit nachgeschalteten Montageschritten. Der Allrounder arbeitet dabei mit dem vertikal in das Werkzeug eingreifenden Arburg-Robot-System Multilift V, dessen Steuerung komplett in die Selogica-Maschinensteuerung integriert ist. Gefertigt wird ein Spielzeugbuggy aus PP, dessen Metallachsen mit Kunststoff umspritzt werden. Der komplexe Greifer des Robot-Systems übernimmt bei dieser Anwendung das Einlegen der Metallachsen, die Entnahme des Angusses und der Einzelteile sowie deren anschließende Montage zum fertigen Spielzeugauto.

Flexible Produkte und umfassende Kompetenz

Mit diesem Exponat stellt Arburg die Flexibilität seiner Maschinen und Robot-Systeme sowie die Kompetenz seiner Projektabteilung unter Beweis, die kundenspezifische Anlagen als Generalunternehmer konzipiert, realisiert und in Betrieb nimmt.

Schwedische Kundenwünsche im Fokus

Stefan Folkesson betont die Bedeutung der Ausstellungsmaschinen für die weitere strategische Ausrichtung Arburgs auf dem schwedischen Kunststoffmarkt: "Praxisbezogene und intelligente Lösungen sind nicht nur in Zeiten der Wirtschaftskrise gefragt: Gerade komplexe Fertigungszellen mit integrierten Produktionsschritten zur wirtschaftlichen Herstellung komplexer Spritzteile ist ein Trend der Zukunft. Zusätzlich sehen wir für den schwedischen Markt eine verstärkte Nachfrage nach energieoptimierten, präzisen und schnellen Maschinen. Diese Anforderungen erfüllen insbesondere die elektrischen Allrounder, die sich durch ihren modularen Aufbau anforderungsgerecht ausstatten lassen."
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