IFOY AWARD 2020: Innovationen von 16 Unternehmen im Finale

(PresseBox) ( Ismaning, )
• 17 Geräte und Lösungen von 16 Intralogistikanbietern für den IFOY AWARD 2020 nominiert.
• Nominierte stellen sich im Februar in Hannover dem weltweit bekannten Test.
• Im neuen IFOY TEST CAMP sind zum ersten Mal Intralogistikentscheider zugelassen.

Die Finalisten für den diesjährigen IFOY AWARD (International Intralogistics and Forklift Truck of the Year) stehen fest. Aus dem Bewerberfeld von 32 Unternehmen schickt die Jury im achten Durchgang der weltweit bekannten Auszeichnung 17 Geräte und Lösungen von 16 Herstellern in das Rennen um die besten Intralogistikprodukte und -lösung des Jahres. Längst dreht es sich bei dem Wettbewerb nicht mehr nur um Stapler. Angefangen bei Warehouse Trucks und Spezialanfertigungen für die unterschiedlichsten Materialflussaufgaben über Roboter, Drohnen und Software bis hin zum Containerstapler steht alles, was Rang und Namen hat, im Finale. Eine Trophäe gewinnen wollen Bosch Rexroth, Combilift, Crown, Easy Mile, Geek+, Hyster, Jungheinrich, ProGlove, Raymond, Sany Europe, Still und Toyota Material Handling sowie die Start-ups cellumation, doks. innovation, ForkOn und Wiferion.

Alle Finalisten durchlaufen bei den internationalen IFOY TEST DAYS vom 6. bis 13. Februar auf dem Messegelände des IFOY Partners HANNOVER MESSE das IFOY Audit. Im IFOY Test messen Experten in einem standardisierten Verfahren die Kennzahlen der Finalisten. Und im IFOY Innovation Check beurteilen Wissenschaftler den Innovationswert der nominierten Produkte und Lösungen. Durchgeführt wird der Innovation Check von Spezialisten des Dortmunder Fraunhofer-Institutes für Materialfluss und Logistik (IML), des Lehrstuhls für Technische Logistik an der Universität Dresden sowie dem Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss und Logistik (fml) an der TU München.

Am Ende der IFOY TEST DAYS reisen Juroren aus ganz Europa, Australien, Brasilien und Russland in die Niedersachsen-Metropole, um die nominierten Geräte in Augenschein zu nehmen und selbst zu testen. Erstmals stimmt auch eine Jurorin aus dem weltweit größten Intralogistikmarkt ab: Aus Peking reist die Fachjournalistin Ying Xu nach Hannover.

Bewertet werden unter anderem Innovationswert, Technik, Design, Ergonomie und Handling, Sicherheit, Marktfähigkeit und Kundennutzen sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die Jury besteht aus 27 renommierten Fachjournalisten führender Logistikmedien aus 19 Ländern.

„Eine goldene Regel der IFOY Testreihen lautet: Die Finalisten werden in ihrer jeweiligen Kategorie nicht untereinander verglichen, sondern mit ihren Wettbewerbsgeräten auf dem Markt. Nur derjenige Nominierte, der seine direkten Wettbewerber in Sachen Innovation abhängt, hat die Chance auf den höchsten Podestplatz“, betont Anita Würmser, die Vorsitzende der IFOY Jury.

Vergeben werden die Trophäen in sieben Kategorien während der IFOY AWARD Night am 20. April auf der Hannover Messe 2020. Im Logistikforum in der Halle 3 werden mehr als 500 internationale Gäste erwartet, darunter die Spitzen aus Transport, Logistik und Intralogistik. Bis dahin bleibt das Ergebnis ein Geheimnis – sowohl für die Finalisten als auch für die Öffentlichkeit.

Nominiert in der Kategorie „Counter Balanced Truck“: Hyster, Still
Im Segment der Gegengewichtsstapler schafft es der Hyster Hybrid Reach Stacker SRSC45H9 mit Lithium-Ionen-Batterie ins Finale. Er wurde von Anfang an so konzipiert, dass er die Form des Energiespeichers nutzt und somit Vorteile wie einen niedrigen Schwerpunkt und mehr Platz in der Kabine bietet.

Die zweite Nominierung holt sich das neue Flaggschiff von Still aus der Baureihe RX 60-25/35 für Lasten bis 3,5 Tonnen. Der Hersteller achtete bei der Entwicklung sowohl auf den Einsatz energieeffizienter Technologien als auch auf eine hohe Performance.

Nominiert in der Kategorie „Special Vehicle: Combilift, Sany Europe
Bei den Spezialfahrzeugen ist der Combi-CBE4 des irischen Herstellers Combilift nominiert. Der vier Tonnen schwere E-Gabelstapler mit Allradantrieb vereint Multidirektionalität und ein kompaktes Design.

Ebenfalls im Finale steht Sany Europe. Ins Rennen geht der Konzern mit dem SRSC45H9A Hybrid Reach Stacker. Nutzer können mit dem Containerstapler Kosten sparen. Das liegt an der Energierückgewinnung, einem effizienten Getriebe und einer Gewichtsreduzierung im Vergleich zum Vorgängergerät.

Nominiert in der Kategorie „Warehouse Truck highlifter“: Crown, Jungheinrich
Der amerikanische Hersteller Crown zieht mit dem Schubmaststapler ESR 1000 ins Finale ein. Im Vergleich zum Vorgängermodell verdoppelt die Xpress Lower Technologie die Absenkgeschwindigkeit und das neue Betriebssysteme Gena bietet leistungssteigernde Assistenzsysteme und eine intuitive Bedienung.

Die zweite Nominierung in dieser Kategorie gewinnt Jungheinrich mit dem ERC 216zi. Als erster Jungheinrich Elektro-Hochhubwagen mit vollintegrierter Lithium-Ionen-Batterie sorgt das neue, kompakte Fahrzeugdesign laut dem Hersteller für eine hohe Performance und maximalen Bedienkomfort.

Nominiert in der Kategorie „Warehouse Truck lowlifter“: Combilift, Raymond, Toyota Material Handling
Drei Geräte nominiert die Jury in der Kategorie „Warehouse Truck lowlifter“. Mit dem CombiCS zieht Combilift ins Finale ein. Das Mitgängergerät ist für den Palettentransport auf engstem Raum entwickelt worden. Dank einer Spezialdeichsel und einer kompakten Bauweise punktet das nur 1,05 Meter lange Fahrzeug mit sicherer Bedienung und einer guten Sicht für den Bediener.

Die amerikanische Raymond Corporation geht mit dem Courier 3030 ins Rennen. Der automatisierte Stapler kann Transporte zwischen Produktion und Lager übernehmen. Die Entwickler integrierten eine Technologie, die die Umgebung 360 Grad um das Gerät erfasst und es notfalls zum Stillstand bringt, falls eine Person oder ein Gegenstand den Weg blockiert.

Die dritte Nominierung in dieser Kategorie gewinnt der neue Toyota BT Levio LWI160 Niederhubwagen von Toyota Material Handling. Das Mitgängergerät läutet in den Bereichen Design und Konstruktion eine neue Ära ein: Entwickelt rund um das modular aufgebaute Toyota Batteriesystem mit Lithium-Ionen Technik, ist der LWI160 besonders leicht, platzsparend und energieeffizient. Batteriesystem und Gerät verschmelzen zu einer Einheit, ein konventioneller Batterieraum entfällt.

Nominiert in der Kategorie „AGV/Robot“: EasyMile, Geek+
In der Kategorie AGV/Robot holt sich EasyMile aus Frankreich eine Nominierung. Dessen TractEasy ist ein hochautomatisierter Schlepper für Einsätze sowohl in Hallen als auch im Freigelände. Er ermöglicht die Automatisierung von Logistikströmen und ist für eine Zuglast von bis zu 25 Tonnen ausgelegt. Das Besondere: Das Fahrzeug ist speziell darauf ausgelegt, mit verschiedenen Umwelt- und Verkehrsbedingungen im Außenbereich zurechtzukommen.
Im Rennen um die IFOY Trophäe ist auch der chinesische Hersteller Geek+. Nominiert ist das C200 Roboter-Shuttle-System. Es identifiziert und kommissioniert Behälter in Standardgröße und transportiert sie zum Kommissionieren und Verpacken. Das System bietet den Kunden einen Mehrwert durch selbstlernende, intelligente Routenplanung, präzise Navigation und automatische Beladung.

Nominiert in der Kategorie „Intralogistics Software“: Bosch Rexroth, ProGlove
In der Softwarekategorie sind ein großes und ein kleines Unternehmen mit ihren Lösungen nominiert. Die Jury gab grünes Licht für die Laser Localization Software von Bosch Rexroth. Sie bietet eine Schlüsseltechnologie für autonome Fahrzeuge im Intralogistik- und Produktionsumfeld, die mit Hilfe eines Lasers automatisch die Umgebung abbildet und die Position sowie Orientierung des Fahrzeugs bestimmt. Die Software ermöglicht laut dem Hersteller schnellste und einfachste Inbetriebnahme: Kartierung mit nur einem Klick, sofortige Lokalisierung, automatische Kartenaktualisierung.

Der Münchner Hersteller ProGlove, der auch im Vorjahr am Wettbewerb teilgenommen hat, geht mit The ProGlove Cloud ins Rennen. Die Cloud unterstützt Unternehmen dabei, einen digitalen Zwilling ihrer Prozesse abzubilden, um Geräte besser zu verwalten, Logistikherausforderungen zu identifizieren, nahtlose Lagerprozesse sicherzustellen und intelligente Workflows zu ermöglichen. Mit einer schnellen Plug-and-Play-Software-Integration kann diese Stand-Alone-Lösung zügig in Betrieb genommen werden und ist nicht von ERP- oder WMS-Daten abhängig.

Nominiert in der Kategorie „Start-up of the Year“: cellumation, doks. innovation, ForkOn, Wiferion
Gleich vier Startups nominiert die Jury fürs Finale 2020. cellumation tritt mit dem celluveyor an. Das ist ein modulares Materialflusssystem, das aus hexagonalen Zellen besteht, die zu einem beliebigen Layout zusammengefügt werden. Auf der Oberfläche können Pakete dank omnidirektionaler Räder flexibel bewegt und positioniert werden. So können selbst komplexe Materialflussaufgaben realisiert werden.
doks. innovation ist mit inventAIRy X nominiert. Das System ist die Kombination aus einer Drohne, 1D- und 2D-Sensoren, einer 12-Megapixel Kamera und der doks.-Software zur Datenerfassung und -verarbeitung mithilfe von Machine Learning Algorithmen, die in Verbindung mit einem fahrerlosen Transportfahrzeug vollständig autonom Lagerbestände in Palettenregallagern erfasst. Anwender sparen Zeit und Ressourcen bei einem normalerweise hochmanuellen Prozess und können Mitarbeiter für wertschöpfende Tätigkeiten einsetzen.

Ebenfalls im Rennen in dieser Kategorie ist die ForkOn Flottenmanagement Software des gleichnamigen Start-ups. Es ist laut den Entwicklern die erste herstellerunabhängige Flottenmanagementsoftware für Gabelstapler und andere Flurförderzeuge. Die cloud-basierte, benutzerfreundliche Software-as-Service-Plattform senkt die jährlichen Kosten dem Anbieter zufolge um 20 Prozent durch die Fokussierung auf die Gesamtbetriebskosten. Darüber hinaus sind andere Features wie Indoor-Ortung und Lademanagement integriert.

Über eine Nominierung freut sich auch Wiferion. Die Firma entwickelt und verkauft unter anderem kabellose Energiesysteme für elektrisch betriebene Flurförderzeuge. Die skalierbaren, modularen Energiesysteme basieren auf dem patentierten, induktiven Ladesystem etaLINK 3000. Die Ladelösung kommt ohne Steck- und Schleifkontakte aus und ermöglicht ein effizientes, schnelles Zwischenladen der Batterien.

IFOY AWARD
Finalisten 2020 auf einen Blick

Kategorie: Counter Balanced Truck
J60XNL, Hyster
RX 60, Still

Kategorie: Special Vehicle
Combi CBE4, Combilift
SRSC45H9, Sany Europe

Kategorie: Warehouse Truck highlifter
ESR 1000, Crown
ERC 216zi, Jungheinrich

Kategorie: Warehouse Truck lowlifter
CombiCS, Combilift
Courier 3030, Raymond
BT Levio LWI160, Toyota Material Handling

Kategorie: AGV/Robot
TractEasy, EasyMile
Robot Shuttle System C200, Geek+

Kategorie: Intralogistics Software
Laser Localization Software, Bosch Rexroth
The ProGlove Cloud, ProGlove

Kategorie: Start-up of the Year
celluveyor, cellumation
inventAIRy X, doks. innovation
ForkOn Flottenmanagementsystem Software, ForkOn
etaLINK 3000 – wirless charging system, Wiferion

IFOY AWARD WWW.IFOY.ORG
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year (IFOY) AWARD zeichnet die besten Intralogistikprodukte und Systemlösungen des Jahres aus. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Intralogistik zu dokumentieren sowie zur Wettbewerbsfähigkeit und zur Imageverbesserung der gesamten Branche in der Öffentlichkeit beizutragen. Gewählt wird der IFOY AWARD jährlich von einer unabhängigen Jury internationaler Fachjournalisten. Träger des IFOY Award ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. IFOY Partner ist die HANNOVER MESSE. Palettenpartner des IFOY AWARD ist CHEP, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern. Technologiepartner ist der Batterieladespezialist Fronius. Sitz der IFOY Organisation ist Ismaning bei München.

Mitglieder der Jury: Kirsty Adams, Chefredakteurin SHD Logistics (Großbritannien), Vladimir Antonov, Chefredakteur Sklad i Technika (Russland), Snejina Badjeva, Chefredakteurin Logistika magazine (Bulgarien), Winfried Bauer, Chefredakteur f+h Fördertechnik, Materialfluss, Logistik 4.0 (Deutschland), Cecilia Biondi, Chefredakteurin Logistica Management (Italien), Theo Egberts, IFOY Tester und Inhaber Buro Andersom/Andersom Testing (Niederlande, ohne Stimmrecht), Anders Karlsson, Chefredakteur Svensk Åkeritidning (Schweden), Klaus Koch, Chefredakteur Logistik&Fördertechnik, Handel Heute (Schweiz), Allan Leibowitz, Chefredakteur forkliftaction.com (Australien), Valeria Lima de Azevedo Nammur, Herausgeberin Logweb Magazin (Brasilien), Øyvind Ludt, Chefredakteur Moderne Transport (Norwegen), Bernd Maienschein, Chefredakteur MM Logistik (Deutschland), Marilena Matei, Redaktionsleiterin Tranzit / Tranzit Logistica (Rumänien), Anton Mizunov, Chefredakteur Skladskoj Komplex (Russland), Maurizio Peruzzi, Chefredakteur Il Giornale della Logistica (Italien), Matthias Pieringer, Chefredakteur Logistik Heute (Deutschland), Szilvia Rapi Jaubert, Herausgeberin und Chefredakteurin Supply Chain Monitor (Ungarn), Matthias Rathmann, Chefredakteur trans aktuell (Deutschland), Isabel Rodrigo, Chefredakteurin Logística Profesional (Spanien), Hans-Joachim Schlobach, Herausgeber und Chefredakteur Business+Logistic (Österreich), Sascha Schmel, Geschäftsführer des Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA (Deutschland, ohne Stimmrecht), Sebastian Śliwieński, Chefredakteur Warehouse Monitor (Polen), Gilles Solard, Herausgeber und Chefredakteur Stratégies Logistique (Frankreich), Jarlath Sweeney, Chefredakteur Fleet Transport (Irland), Mats Udikas, Chefredakteur Transportnytt (Schweden), Ying Xu, Chefredakteurin MM Logistics in China (China). Geschäftsführende Jury-Vorsitzende ist Anita Würmser, Logistikjournalistin und Geschäftsführende Gesellschafterin von impact media projects.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.