ANDRITZ: Ergebnisse 1. Halbjahr 2009

(PresseBox) ( Graz, )
Der internationale Technologie-Konzern ANDRITZ verzeichnete im 1. Halbjahr 2009 unter Berücksichtigung des anhaltend schwierigen Wirtschaftsumfelds eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Der Umsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringfügig um 4,6% und erreichte einen Betrag von 1.574,1 MEUR, der Auftragseingang lag mit 1.712,7 MEUR auf gutem Niveau, jedoch unter dem überproportional hohen Vergleichswert des Vorjahrs. Das operative Ergebnis (EBITA) war durch im Zusammenhang mit der latenten Wirtschaftskrise stehende Restrukturierungsaufwendungen von rund 24 MEUR beeinflusst und betrug im 1. Halbjahr 2009 56,5 MEUR. Für das Gesamtjahr 2009 erwartet die ANDRITZ-GRUPPE unverändert einen Umsatzrückgang von ca. 15% und eine Verringerung des Konzernergebnisses im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008.

Umsatz nur leicht rückläufig

Der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE betrug im 1. Halbjahr 2009 1.574,1 MEUR und verringerte sich damit geringfügig um 4,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs (H1 2008: 1.650,0 MEUR). Während der Geschäftsbereich HYDRO einen Umsatzzuwachs verzeichnete, ging der Umsatz in den übrigen, insbesondere in den von den schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen besonders stark betroffenen Geschäftsbereichen PULP & PAPER und METALS deutlich zurück.

Guter Auftragseingang, jedoch unter überproportional hohem Vorjahresvergleichswert

Der Auftragseingang der ANDRITZ-GRUPPE im 1. Halbjahr 2009 betrug 1.712,7 MEUR und lag damit deutlich unter dem - allerdings überproportional - hohen Niveau des Vergleichszeitraums des Vorjahrs (H1 2008: 2.128,7 MEUR). Insbesondere die Geschäftsbereiche PULP & PAPER und METALS mussten deutliche Rückgänge beim Auftragseingang hinnehmen. Im Gegensatz dazu setzte der Geschäftsbereich HYDRO seine positive Entwicklung fort und konnte mit einem überproportional hohen Auftragseingang im Jahresvergleich deutlich zulegen.

Der Auftragsstand per 30. Juni 2009 verringerte sich zwar im Vergleich zum Stichtag des Vorjahrs auf 4.426,9 MEUR (30. Juni 2008: 4.619,5 MEUR), lag jedoch deutlich über dem Wert per Ultimo 2008 (4.277,4 MEUR).

Ergebnis unter Vergleichswert des Vorjahrs, v. a. wegen Restrukturierungsaufwendungen von rund 24 MEUR im 2. Quartal 2009

Die Ergebnisentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE war im 1. Halbjahr 2009 v. a. durch Restrukturierungsaufwendungen in der Höhe von rund 24 MEUR beeinflusst, die im Wesentlichen konjunkturbedingt notwendige, kapazitive Anpassungen und strukturelle Verbesserungen, insbesondere im Bereich PULP & PAPER, betreffen. Ohne Berücksichtigung dieser Restrukturierungsaufwendungen beträgt das EBITA im 1. Halbjahr 2009 80,8 MEUR (H1 2008: 104,5 MEUR), was einer EBITA-Marge von 5,1% entspricht (H1 2008: 6,3%). Das EBITA der ANDRITZ-GRUPPE nach Abzug dieser Restrukturierungsaufwendungen betrug im 1. Halbjahr 2009 56,5 MEUR.

Das Konzernergebnis der ANDRITZ-GRUPPE nach Abzug von Anteilen in Fremdbesitz betrug im 1. Halbjahr 2009 32,5 MEUR (-53,4% vs. H1 2008: 69,8 MEUR).

Unverändert solide Vermögens- und Kapitalstruktur, unverändert hohe Netto-Liquidität

Zum Stichtag 30. Juni 2009 wies die ANDRITZ-GRUPPE eine unverändert solide Vermögens- und Kapitalstruktur auf: die Bilanzsumme stieg leicht auf 3.099,7 MEUR an (31. Dezember 2008: 3.086,3 MEUR), die Eigenkapitalquote per 30. Juni 2009 betrug 18,4% (31. Dezember 2008: 18,7%).

Die liquiden Mittel (Flüssige Mittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens) per 30. Juni 2009 betrugen 845,8 MEUR (31. Dezember 2008: 821,8 MEUR). Die Netto-Liquidität (Liquide Mittel plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten) stieg auf 443,7 MEUR an und lag damit über dem Wert zum Ende des Vorjahrs (31. Dezember 2008: 408,9 MEUR).

Ausblick für das Gesamtjahr 2009

Für das Gesamtjahr 2009 bestätigt ANDRITZ die mit den Gesamtjahreszahlen 2008 veröffentlichten Umsatz- und Ergebnis-Erwartungen: Für die Gruppe wird für 2009 ein Rückgang des Umsatzes von rd. 15% sowie eine Verringerung des Konzernergebnisses gegenüber 2008 erwartet. Dazu erklärt Dr. Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG: "Die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere in unseren Geschäftsbereichen PULP & PAPER und METALS, dauern an. Aufgrund der fehlenden Visibilität hinsichtlich des weiteren Fortgangs der Finanz- und Wirtschaftskrise haben wir die bereits 2008 begonnenen, notwendigen Restrukturierungen fortgesetzt und sehen uns damit aus heutiger Sicht für das weiterhin schwierige Umfeld gut gerüstet."

Der Finanzbericht für das 1. Halbjahr 2009 sowie die Geschäfts- und Jahresfinanzberichte der ANDRITZGRUPPE sind auf der ANDRITZ-Homepage unter www.andritz.com als Online- und PDF-Version verfügbar. Druck-Exemplare können telefonisch +43 (316) 6902-2722), per Fax +43 (316) 6902-465) oder per E-Mail

(investors@andritz.com) angefordert werden.
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