Wirtschaft erwartet von COP 24-Verhandlungen richtungsweisende Entscheidungen

Viele Wirtschaftsunternehmen leisten mit Investitionen und Innovationen bereits bedeutende Beiträge für den Klimaschutz

(PresseBox) ( Berlin/Frankfurt am Main, )
Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Katowice betont die American Chamber of Commerce in Germany (AmCham Germany) erneut, dass die internationale Staatengemeinschaft mit Nachdruck auf ein starkes und einheitliches Regelwerk zum Klimaschutz hinarbeiten muss. „Unternehmen sehen die Risiken des Klimawandels und die Chancen des Klimaschutzes — und sie reagieren bereits mit entsprechenden Maßnahmen und Innovationen", so Frank Sportolari, AmCham Germany-Präsident.

„Um der Herausforderung ‚Klimawandel‘ entschieden zu begegnen, bedarf es jedoch der Zusammenarbeit aller Akteure – weltweit – und dem Zusammenspiel technologischer, marktwirtschaftlicher und politischer Lösungen", sagt Sportolari weiter. „Unternehmen können die bevorstehenden Anstrengungen allerdings nicht alleine bewältigen: Eine verbindliche, zukunftsorientierte und technologieoffene Klimapolitik ist notwendig, um Unternehmen dabei zu unterstützen, kohlenstoffarme und energieeffiziente Lösungen in die Praxis umzusetzen und die wirtschaftlichen Chancen der Energierevolution zu ergreifen."

AmCham Germany fordert mehr gemeinsame internationale Anstrengungen und mehr Zusammenarbeit von Politik und Unternehmen zur Erreichung der Klimaziele. Viele Unternehmen sind bereits aktive Partner im Klimaschutz. Sie tragen durch innovative Technologien und Materialien zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei. Diese Maßnahmen können noch effektiver sein, wenn sie von der Politik unterstützt und in einen globalen regulatorischen Rahmen eingebunden werden. Die Mitgliedsunternehmen von AmCham Germany erwarten, dass bei den COP 24-Verhandlungen in Polen ein starkes und einheitliches Regelwerk beschlossen wird, um die Ziele des Pariser Abkommens umzusetzen und die weltweite Dekarbonisierung zu beschleunigen.

Vor allem die USA sind gefragt. Amerikanische Unternehmen haben sich längst dem Klimaschutz-Ziel verschrieben und leisten ihren Beitrag trotz fehlender politischer Unterstützung auf Bundesebene. Die US-Politik muss dies flankieren und ihr Gewicht zur Lösung des Klimawandels einsetzen. Trotz der Aufkündigung des Pariser Klimaabkommens sind die USA mit einer offiziellen Delegation in Katowice dabei. Man will weiter im Gespräch bleiben. Erneuerbare Energien sind in den USA markt- und wettbewerbsfähig und verzeichnen hohe Wachstumsraten. So hat Erdgas im Energiemix Kohle überholt. Als Resultat können die USA seit Jahren sinkende CO2-Emissionen vorweisen. Aufgrund der auf Langfristigkeit angelegten Investitionszyklen wird sich dieser Trend fortsetzen.
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