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Pressemitteilung BoxID: 723515 (American Chamber of Commerce in Germany e.V.)
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AmCham Germany-Präsident und Ford Deutschland-Chef Präsident Bernhard Mattes auf der VDA-Pressekonferenz "Ja zu TTIP"

"Das Feld nicht anderen überlassen" - Hohe Standards der EU und USA als 'benchmark' im internationalen Wettbewerb festlegen

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Unter dem Dach des Verbands der Automobilindustrie (VDA) setzen die Vorstandsvorsitzenden deutscher Automobilhersteller und Zulieferer heute in einer Pressekonferenz erstmals ein gemeinsames öffentliches Signal für ein umfassendes Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA (TTIP). Bernhard Mattes, Vorstandsvorsitzender von Ford und Präsident der American Chamber of Commerce in Germany (AmCham Germany) zu den Chancen einer engen transatlantischen Kooperation für Wirtschaft und Verbraucher:

"Neben den zahlreichen rein wirtschaftlichen Vorteilen von TTIP müssen wir auch das Gesamtbild im Auge behalten. Denn das Wirtschaftswachstum findet vor allem außerhalb Europas statt. So hat sich in den vergangenen fünf Jahren der Neuwagenabsatz in China mehr als verdoppelt, in den USA ist er um rund 60 Prozent gestiegen. Westeuropa hingegen hat - nach vier Jahren Rückgang - erstmals 2014 wieder leicht zulegen können.

Das bedeutet: Die Wachstumsschwerpunkte verschieben sich. Die wirtschaftspolitische Weltkarte verändert sich. Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf 9 Mrd. Menschen wachsen - die EU stellt dann nur noch 7 Prozent der Bevölkerung, Deutschland als einzelne Nation weniger als 1 Prozent!

Deshalb braucht Deutschland ein starkes Europa und Europa braucht starke transatlantische Beziehungen, um die geopolitische Weltkarte als Schwergewicht aktiv mitgestalten zu können. TTIP bietet dafür eine einmalige Chance. Und vielleicht ist TTIP sogar die letzte große Möglichkeit für uns Europäer, den Welthandel in unserem Interesse mitzugestalten und rechtsstaatliche Prinzipien für einen freizügigen Handel zu verankern.

Wir sollten das Feld nicht anderen überlassen. Denn ohne TTIP werden sich die USA auf Partnerschaften Richtung Pazifik konzentrieren. Mit TTIP hingegen können wir die hohen Standards und Vorgaben der EU und der USA als 'benchmark' festlegen. Diese können damit als Vorbild für den Welthandel dienen. Deshalb sagen wir 'Ja zu TTIP!' "

Die transatlantische Wirtschaft

Die USA und die EU bilden zusammen den größten Wirtschaftsraum der Welt. Für Deutschland sind die USA der bedeutendste außereuropäische Handelspartner. Die transatlantische Wirtschaft generiert über 50 Prozent des weltweiten BIPs und erzeugt über 14 Millionen Arbeitsplätze. Darüber hinaus vereint die transatlantische Wirtschaft 40 Prozent der globalen Kaufkraft. In Deutschland sind 2.200 operative amerikanische Unternehmen ansässig: An keinem anderen Standort in Europa ist die Konzentration der US-Investoren höher.

Mehr Infos zur Pressekonferenz des Verbands der Automobilindustrie und der gemeinsamen Erklärung "Ja zu TTIP" finden Sie hier.
Die Pressemitteilung des Verbands der Automobilindustrie mit allen Zitaten finden Sie hier.

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