SENSOR+TEST 2016 Produktneuheiten

Sensorik, Mess- und Prüftechnik - Innovative Exponate für die Industrie der Zukunft

(PresseBox) ( Wunstorf, )
Die 23. internationale Messtechnik-Messe SENSOR+TEST findet vom 10. bis 12. Mai 2016 auf dem Gelände der Messe Nürnberg statt. Für Entwickler, Konstrukteure und Anwender aus den Bereichen Sensorik, Mess- und Prüftechnik ist diese Innovations- und Kommunikationsplattform quer durch alle Branchen ebenso ein Muss wie für Studenten der Natur- und Ingenieurwissenschaften. Denn aktuelle Sensorik und Messtechnik sind grundlegend für die Zukunftsfähigkeit von Geräten, Maschinen, Systemen und Prozessen. Und ohne neueste Prüftechnik sind ständig steigende Anforderungen an die Zuverlässigkeit von Produkten und Prozessen nicht zu erfüllen.

In Europa gibt es keine vergleichbare Plattform, auf der Anwender auf so viele innovative Anbieter von Sensorik, Mess- und Prüftechnik aus aller Welt treffen können. Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. als Träger und die AMA Service GmbH als Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit rund 580 Ausstellern und etwa 8.000 Besuchern.

Sonderthema 2016: Messtechnik in der Cloud
Der Messtechnik gehört die Zukunft. Ihre Daten sind das Blut in den Adern von Industrie 4.0 und im ‚Internet der Dinge‘. Der rasante Aufschwung von neuen IT-Technologien wie offene Benutzerschnittstellen, Cloud Computing, Big-Data-Systeme, etc. erzeugen eine Datenvielfalt und weltweite Mobilität, dem sich kaum ein Anwender entziehen kann. Daten liefern entweder selbstmessende Sensoren oder Sensornetzwerke mit einer Vielzahl von Sensoren. Der wesentliche Fortschritt in der vernetzten Welt von morgen liegt in der globalen Verfügbarkeit lokaler Messergebnisse. Entscheidend für die Effizienz solcher Systeme ist deshalb, welchen Nutzen der Betreiber aus den Daten ziehen kann und in welchem Kontext sie verwendet werden sollen.

Damit aus den Daten auch Informationen werden, bedarf es intelligenter Algorithmen, die die Vielzahl der Daten auswerten und miteinander verknüpfen. Dieser rasanten Entwicklung – und auch den damit verbundenen Risiken wie z.B. der Datensicherheit und Datenintegrität – trägt der Ausstellerbeirat der SENSOR+TEST 2016 mit dem Sonderthema "Messtechnik in der Cloud" Rechnung. Im Fokus des Forums in Halle 5 zum Sonderthema der SENSOR+TEST 2016 stehen neue Lösungen und Konzepte zur Übertragung, Verarbeitung, Analyse und Sicherheit messtechnisch ermittelter Daten im weltweiten Netz. 

Produktübersicht zur SENSOR+TEST 2016

Der folgende Text beruht auf den bis Ende Januar 2016 beim Veranstalter, der AMA Service GmbH, von Seiten der Aussteller eingegangenen Presseinformationen. Er gibt einen Vorgeschmack auf Produkte, Dienstleistungen und Trends, die auf der diesjährigen SENSOR+TEST vom 10. bis 12. Mai 2016 präsentiert werden. Die Struktur orientiert sich an der Nomenklatur der Messe.

Themenübersicht:
Geometrische Größen
Mechanische Messgrößen
Dynamische Messgrößen
Thermische Messgrößen
Klimatische Messgrößen
Optische Sensoren / Schallmessungen
Chemische Sensoren
Messtechnik
Prüftechnik
Sonderthema Sensoren in der Cloud
Komponenten für Sensorik und Messtechnik
Kalibriersysteme
Schlusssatz

Geometrische Größen
Die Ermittlung von Abstand, Weg, Position, Winkel, Neigung, Lage – aber auch Füllstand – gehört zu den häufigsten Messaufgaben in ganz unterschiedlichen Anwendungen, angefangen vom Smartphone über die Fahrzeugtechnik mit Prüfständen und Assistenzsystemen bis zu Werkzeugmaschinen und Robotern. Das breite Angebot der Aussteller auf der SENSOR+TEST 2016 zeigt die unterschiedlichsten Sensorprinzipien.

Standard-Dehnungsstreifen, gekapselt in Konstantanfolie mit Phenolharz als Trägerwerkstoff, sind auf der SENSOR+TEST genauso vertreten wie Dehnungsmessstreifen für Sonderanwendungen mit speziellen Karma-Messgitter-Werkstoffen und glasfaserverstärktem Polyamidträger für Unterwassermessungen, Messungen in großen Höhen oder Anwendungen mit hoher Dehnung oder ungleichmäßiger Verformung.

Ein französischer Hersteller bietet einen analogen DMS-Messverstärker mit hoher Auflösung und hoher Abtastrate bis zu 9 kHz an. Er verfügt über Kommunikationsschnittstellen mit USB, Hyperterminal oder PuTTY bzw. tAST Android App. Dank seiner geringen Größe kann der Messverstärker in der Nähe der Messstreifen als Viertel-, Halb- oder Vollbrücke verklebt werden.

Aus der Universitätsforschung stammen funktionale Dünnschicht-Sensormaterialien, die eine hohe Dehnungsempfindlichkeit haben und außerdem unempfindlich gegenüber Temperaturänderungen sind. Daraus lassen sich Sensoren für die mechanischen Größen Druck, Dehnung, Kraft, Gewicht und Drehmoment oder zum Erfassen von Durchflüssen und Temperaturen entwickeln.

Induktive Wegsensoren mit einem Durchmesser von nur 10 mm erfassen Wege bis 20 mm. Die integrierte Elektronik wertet die Induktivitätsveränderungen aus, die durch axiale Verschiebung eines NiFe-Metallkerns hervorgerufen wird. Die Miniatursensoren in der Schutzart IP67 können bei extremen Umweltbedingungen wie Ölnebel, Schlamm, Regen und Staub eingesetzt werden.

Der quantenphysikalische Effekt des magnetischen Tunnelwiderstands (TMR) ermöglicht ein besonders energieeffizientes Sensordesign für die Messung von kurzen Wegen oder Winkeln. Neben einer hohen Temperaturstabilität bieten die Sensoren eine hohe Genauigkeit und einen großen Arbeitsabstand zwischen Sensor und Maßverkörperung. Typische Anwendungen sind inkrementelle oder absolute Winkel- bzw. Linear-Encoder, Motor-Feedback-Systeme und Messeinrichtungen für die Winkelgeschwindigkeit.

Miniaturisierte Dehnungselemente aus Silizium mit integrierter Messbrücke werden für Präzisionskraftmessungen in medizintechnischen Anwendungen eingesetzt. Durch die Verwendung von Halbleitertechnologien erreichen sie eine höhere Langzeitstabilität, Präzision und Messsicherheit als duktilen Metall-DMS. Die piezoresistiven Widerstände sind monolithisch in einkristallinem Silizium integriert und liegen als Doppel-Dehnungselement und als Vollbrücke vor.

Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Piezoaktoren hängen stark von den Umgebungsbedingungen am Einsatzort ab. Deshalb ist bei den Picma-Aktoren die eigentliche Piezokeramik von einer vollständig isolierenden keramischen Schicht umgeben. Lebensdauer und Leistungsfähigkeit beweisen die Piezoaktoren seit zwei Jahren auf dem Mars, wo sie im Probenanalysesystem der Laboreinheit CheMin beim Marsrover Curiosity im Einsatz sind. Ringe und Rundchips als Miniatur Multilayer-Piezoaktoren mit bis zu 16 mm Durchmesser bietet derselbe Hersteller für dynamische Anwendungen in den Bereichen Lasertuning, Mikrodosierung und Lifescience an.

3D-Ultraschallscanner erfassen Positionen von Personen und Gegenständen in Echtzeit. Die Systeme kommen in der Indoor-Navigation, in der Überwachung von privaten und öffentlichen Bereichen, im Smart Home, der Automobilindustrie, in der Robotik oder im Home Entertainment-Bereich zum Einsatz.

Für Positionsmessungen wird der verfügbare Bauraum immer kleiner. Deshalb hat ein neuer Messkopf für die magnetische Positionsmessung bei gleicher Auflösung nur noch eine Breite von 9 mm und damit knapp die Hälfte der bisherigen Ausführung.

Für die Positionserfassung über Entfernungen von bis zu 10 m entwickelte ein US-amerikanischer Hersteller neue Seilzuggeber. Eingesetzt werden die hochdynamischen Positionssensoren in hydraulischen Hebebühnen, Kranen, Baumaschinen oder Fertigungsanlagen.

Präzise integrierte magnetische ARM-Positionssensoren für die Automobilindustrie haben eine Winkelgenauigkeit von 0,1 Grad. Damit sind diese Sensoren nach Herstellerangaben bis zu zehnmal genauer als vergleichbare integrierte Lösungen. Eine automatische Driftkompensation sorgt für eine hohe Genauigkeit über den gesamten Temperaturbereich von -40 bis +150 °C. Im Motorsport kommen berührungslose Winkelsensoren, jetzt auch mit abgeflachtem 8 mm-Wellenschaft, zum Einsatz.

Sechs Freiheitsgrade kombiniert ein triaxialer MEMS-Beschleunigungssensor mit einem triaxialen Winkelgeschwindigkeits-messer. Der Smart-Sensor misst parallel zur Beschleunigung in der X-, Y-, Z-Achse auch das Wanken, Nicken und Gieren. Anwendungsbereiche sind Motorsport, Luft- und Raumfahrt, Fahrgeschäfte, Sportbiomechanik-Roboter und Aufzüge.

Das nach Herstellerangaben kleinste nach dem magnetischen Nordpol ausgerichtetes Gyroskop hat eine Winkelabweichung von 0,015 °/ √h und eine Empfindlichkeit von 0,01 °/h/G.

Eine neue Generation von Beschleunigungssensoren kombiniert die Vorteile von piezoelektrischen Sensoren (sehr hoher Frequenzbereich) und Sensoren mit variabler Kapazität (echte DC-Antwort) in einem Titangehäuse. Damit können sowohl statische Beschleunigungen unter 1 Hz als auch hochfrequente Vibrationen bis 10 kHz mit demselben Sensor gemessen werden. Einsatzbereich sind Strukturzustands-Überwachungssysteme von Windkraftanlagen und Maschinen.

Ein kompakter GPS-Geschwindigkeitssensor mit integrierter Inertialsensorik misst zentimetergenau und geschwindigkeitsgetriggert Beschleunigung, Geschwindigkeit und Bremsweg. Die Einstellungen zur Berechnung des Bremsweges können mit einem Browser konfiguriert werden. Über eine CAN-Schnittstelle und Ethernet können die Mess- und Bremswegdaten in Echtzeit ausgegeben werden.

Mechanische Messgrößen
In diesem Abschnitt sind erste Berichte von Ausstellern zusammengefasst, die sich mit Messgrößen wie Druck / Differenzdruck, Kraft / Gewicht, Drehmoment oder Dichte beschäftigen. Einerseits lässt sich auf der SENSOR+TEST eine große Vielfalt an Standard-Aufnehmern finden, andererseits ist genau hier der Platz, um Spezialitäten und das nicht Alltägliche kennenzulernen.

Druck, Differenzdruck
Die eingesetzten Technologien reichen von piezoresistiven Siliziumsensoren für die Druckmessung in flüssigen und gasförmigen Medien bis zu Dünnschicht-Dehnungsmessstreifen, bei manchen Sensoren sind zusätzlich Temperatursensoren integriert. 

Ein amerikanischer Hersteller liefert bluetoothfähige MEMS-Drucksensoren für Automobil-, Industrie- und Consumer-Anwendungen sowie vorgefertigte Sensormodule und Keramiksensoren. 56 verschiedene Druckbereiche umfasst das Spektrum eines Herstellers von Miniatur-Drucksensoren. Eingesetzt werden sie zum Überwachen des Blutdrucks genauso in Ventilatoren oder Luftbremsen. Ein piezoresistiver Siliziumdrucksensor im Edelstahlgehäuse kann Relativ- und Absolutdruck in den Druckbereichen 0 bis 1 oder 0 bis 300 psi messen. Durch seine Medienkompatibilität eignet sich das Messsystem für korrosive Flüssigkeiten und Gase sowie als Tauchsonde in kontaminierten Flüssigkeiten.

Miniaturisierung in der Sensorik liegt im Trend. Neue digitale Differenzdrucksensoren im Standard-SOIC-Gehäuse mit einer 14-Bit-Auflösung und einer Genauigkeit von 1,5 %FS können automatisch SMD montiert werden. Die Drucksensoren messen im Druckbereich von 5 mbar als bidirektionale Differenzdrucksensoren symmetrisch Unter- und Überdruck. Sie wurden speziell für medizintechnische Anwendungen wie Schlafapnoe-Überwachung, CPAP-Geräte und Beatmungsgeräte entwickelt. Ein Druckaufnehmer mit Stecker in einem Titangehäuse mit einem Gehäusedurchmesser von 4,6 mm, frontbündiger Membran und einem Messbereich von 1 bis 100 bar eignet sich besonders für den Einbau in schwer zugänglichen Stellen in der Automobil-, Schifffahrt- und Raumfahrtindustrie. Mit einem Durchmesser von 1,27 mm ist ein frontbündiger Druckaufnehmer desselben Herstellers besonders für die Messung der aerodynamischen Druckverteilungen an Fahrzeug- und Flugzeugmodellen, aber auch in der Brennstoffzellenforschung geeignet.

Ein mobiler Druckregler für den Feldeinsatz ist in den Regelbereichen 0 bis 2,5 mbar und 0 bis 1000 bar lieferbar. Über eine Bluetooth-Schnittstelle können mehrere Regler drahtlos mit einem Tablet-PC gesteuert werden. Die kompakten, robusten Aluminiumgehäuse sind stoßfest und für den Feldeinsatz prädestiniert. Die verwendete Pulsventiltechnik garantiert höchste Standzeiten. Ein mobiles Volumenstrommesssystem zur Erzeugung eines geregelten Volumenstroms (Massenstrom) kann einen Fahrzeuginnendruck erzeugen und messen, Leckagen erkennen und Anlagen- und Gerätekennlinien messen.

Kraft, Gewicht
Ein äußerst flacher und robuster Druckringkraftsensor ermittelt als messende Unterlegscheibe aus rostbeständigem Edelstahl die Schraubenvorspannungen. Er ist für Messbereiche von 15 kN (für M6-Schrauben) bis 1500 kN (für M52-Schrauben) erhältlich. Eine hermetisch dicht verschweißte Scherstab-Wägezelle aus Edelstahl mit Schutzart IP68 steht für Lastbereiche zwischen 150 und 10.000 kg zur Verfügung. Ein ATEX-Zertifikat und eine W6-Sackloch-Krafteinleitung sind optional. Eingesetzt wird sie für Plattform-, Behälter- und Tankwaagen. Ein niederländischer Hersteller präsentiert auf der SENSOR+TEST einen achtkanaligen T2 Wäge-Transmitter für die rückseitige Montage auf Omega / DIN-Schiene oder in einem IP67-Gehäuse. Die acht unabhängi-gen Messkanäle sind auf einem LCD-Display parametrierbar. 

Ein besonders flacher Kraftsensor von nur 14 mm Dicke eignet sich sehr gut für Prüfaufgaben in der Qualitätssicherung und der Werkstoffprüfung. Die erfolgt auf kleinster Fläche. Herzstück ist eine 19 x 14 mm-Leiterplatte für die Signalverarbeitung der Dehnungsmessstreifen und die Anschlussfelder für UART zu Bluetooth, CAN-Bustreiber und GPRS-Modem. Extrem dünne Taktilsensoren messen sowohl Drücke als auch Kräfte zwischen zwei beliebigen Oberflächen. Die 13 x 4,2 mm großen Sensoren haben eine minimale aktive Fläche von 1,86 mm2 bzw. eine maximale Fläche von 3,06 mm2, einen erweiterten Messbereich und eine erhöhte Temperaturbeständigkeit. Eine Software wertet die minimale Interferenz zwischen den Objekten aus.

Dynamische Messgrößen
Schon allein wegen des in Deutschland besonders bedeutenden Themas der Fahrzeugentwicklung ist die SENSOR+TEST die herausragende Plattform für Beschleunigungsaufnehmer, Vibrations-, Schwingungs- und Schallanalysesysteme. Nicht zu vergessen die grosse Vielfalt von Drehzahl- oder Durchflusssensoren, bei denen die Mikrosystemtechnik (MEMS) die Entwicklung vorantreibt. 

Schockfestigkeit bis zu 6.000 g, geringe Nichtlinearität und geringes Rauschen zeichnen neue MEMS-Sensoren für den niedrigen bis mittleren Frequenzbereich aus. Kubische Beschleunigungsaufnehmer bieten Empfindlichkeiten von 10 und 100 mV/g, sind mit TEDS-Unterstützung lieferbar und messen bis 10 kHz. Ihre würfelförmigen Gehäuse mit einer Kantenlänge von 9 mm wiegen weniger als 3 g.

Einaxiale Beschleunigungssensoren erschließen Anwendungen bei Temperaturen bis 538 °C. Ein Silberfenster auf der Oberfläche des hermetisch versiegelten Inconel-Gehäuses führt dem Sensorelement Sauerstoff zu und hält gleichzeitig die Dichtung aufrecht. Der Sensor wiegt nur 13 g, ist 12,5 mm hoch und liefert ein Signal von 1 bis 2 pC/g bei Bandbreiten bis 10 kHz. Einsatzbereiche sind Turbinen, Fahrzeugmotoren oder ESS-Anwendungen (Environmental Stress Screening). Geeignete Edelstahlkabel mit Glasfaserummantelung stehen zur Verfügung. Triaxiale Miniatur-IEPE-Beschleunigungssensoren haben eine untere Grenzfrequenz von 0,65 Hz und einen bei tiefen Frequenzen exzellenten Phasengang. Die Beschleunigungsaufnehmer sind für einen zuverlässigen Betrieb bei hoher Luftfeuchtigkeit und in schmutzigen Umgebungen hermetisch isoliert. Typische Anwendungen sind die Modal- und Strukturanalyse, die Messung von Geräuschen, Vibrationen und Materialhärte sowie die Vibrationskontrolle.

Ein Hersteller optimierte das Design von Sicherheitsgurt-Kraftaufnehmern für Crashtests. Der rauscharme Sensor hat eine sehr leichte, reibungsarme Titan-Struktur, um Reibungsfehler zu minimieren. Die rauscharme Wheatstone-Brücke besteht aus Metallfolien-Dehnungsmessstreifen mit den gängigen 2 mV/V-Ausgängen. Optional wird der Sensor mit äußerst leichten, bündig versenkten oder alternativ mit geriffelten Titanachsenköpfen und einem sehr robusten Stahlgeflechtkabel angeboten.

Ein Hersteller zeigt eine neue Generation von Schwingungsanalysatoren für vielfältige Echtzeitmessungen und FFT-Analysen sowie für umfassende Schwingungs- und Schallanalysen (Strukturuntersuchungen, Modalanalyse, Drehschwingungsuntersuchungen, Akustik). Mit einer Hüllkurvenanalyse kann man frühzeitig Schäden bei Kugel- und Rollenlagern entdecken und zudem vorhersagen, an welchem Element (z. B. Innenring, Außenring, Wälzkörper) der Defekt vorliegen wird. Eingesetzt werden die Schwingungsanalysatoren für eine zeitabhängige Zustandsüberwachung und die Qualitätskontrolle in der Produktion.

Die Ursache von Torsionsschwingungen in Maschinen sind sich schnell ändernde Winkelgeschwindigkeiten und somit die Drehungleichförmigkeit rotierender Maschinenteile. Dieses weitverbreitete Phänomen tritt bei Kolbenmaschinen, Wind-/Wasserpropellern und Turbinen auf und ist die Ursache von Bauteilversagen, Störgeräuschen und Vibrationen. Ein Hersteller bietet die Torsionsschwingungsmessung als integrierte Lösung für seine Analysatoren an, die mit bis zu 6,4 MS/s abgetasteten Tachoeingängen und mit integriertem Frequenz-Spannungs-Wandler ausgestattet sind.

Ein neues Messmodul erfasst Schwingungen und Vibrationen an Maschinen, Fahrzeugen und Bauwerken zur Struktur- und Festigkeitsanalyse. Das Modul ist mehrkanalig aufgebaut und ermöglicht die Signalerfassung von vier IEPE-Sensoren. Alle Eingänge sind galvanisch getrennt und damit sehr störsicher und robust. Für Dynamik sorgen die vier 100 kHz A/D-Wandler mit einer Auflösung von 24 Bit.

Schwingungsschalter überwachen die Spitzen- und Effektivwerte von Maschinen und Anlagen im frei wählbaren Frequenzbereich von 0,1 Hz bis 10 kHz. Die Geräte verfügen über einen piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmer und eine Software, die das Spektrum der Beschleunigung in zehn einstellbaren Frequenzbereichen mit verschiedenen Grenzwerten vergleicht.

Ein Hersteller bietet kontaktlose Linear-Hallsensoren für Hubaktuatoren mit hoher Schwingung an. Das Modell ist besonders für Kurzhubantriebe in einer durch hohe Schwingungen und Rütteln charakterisierten Umgebung konzipiert, wie sie bei elektrisch angetriebenen Gabelstaplern oder Hebepositionen vorkommen. Dank des großen Betriebstemperaturbereichs von -40 bis über +100 °C sind sie besonders für mobile Anwendungen geeignet.

Impulshämmer werden bei der Modalanalyse eingesetzt, um Strukturen mit einem Impuls anzuregen und das Schwingverhalten des Prüflings zu analysieren. Ein beschleunigungskompensierter piezoelektrischer Kraftsensor im Hammerkopf erzeugt ein breites Frequenzspektrum, das frei von Störsignalen ist. Angeboten wird eine breite Palette von Impulshämmern mit Kopfgewichten von 2 g bis zu 5.500 g, mit denen sowohl kleine Geigenstege als auch Turbinenschaufeln bis hin zu Rohrleitungen, Gebäuden und Brücken angeregt werden können. Eine Software zur Strukturanalyse von Rotoren und hydrostatischen Lagern misst neben der klassischen Modalanalyse mit Erregung durch Impulshammer oder Shaker auch alle wichtigen Schwingungsdaten an Turbomaschinen. Hierzu gibt es speziell angepasste Messverfahren, z.B. zur Bestimmung der Wellenposition und Bewegung, wie Gap, Shaft Center Line oder Orbit, auch für ausgewählte Ordnungen. Ein anderer Anbieter von Schwingregelsystemen entwickelte ein Monitoring-System, das während der Prüfungen Beschleunigung, Temperatur und Dehnung kontinuierlich aufzeichnet – unabhängig vom eingesetzten Schwingregelsystem. Alle testrelevanten Signale des Prüflings und des verwendeten Shakers stehen äußerst kompakt zur Verfügung. Grenzwertüberschreitungen durch defekte Sensorik oder mögliche Fehleingaben in der Testdefinition, die zum Übertesten des Prüflings führen können, werden vermieden bzw. führen zum sofortigen Abschalten des Shakers.

Die magnetisch-induktive Durchflussmessung gehört weltweit zu den am weitesten verbreiteten Messmethoden. Sie überzeugt durch vielfältige Einsatzmöglichkeiten, eine hohe Messgenauigkeit und eine einfache Inbetriebnahme der Geräte. Ein Spezialist für Druck- und Temperaturmesstechnik hat jetzt auch magnetisch-induktive Durchmesser mit Nennweiten von DN 3 bis DN 300 im Portfolio. Die Mindestleitfähigkeit des Messmediums muss größer 5 μS/cm sein, die Maximaltemperatur liegt je nach Ausführung bei bis zu 130 °C. Ein Ultraschall-Durchflusssensor gibt direkt digitale Signale des Wasserflusses aus. Integriert ist eine Signalverarbeitung, mit der der tatsächliche oder kumulierte Fluss direkt abgelesen werden kann. Ein Clamp-On-Durchflussmesser misst per Ultraschall eingriffsfrei den Durchfluss von Flüssigkeiten und Gasen. Hochentwickelte Signalfilter und verbesserte Signalalgorithmen lassen auch die Durchflussmessung von Flüssigkeiten mit erhöhtem Feststoff- bzw. Gasanteil oder von feuchten Gasen zu.

Thermische Messgrößen
In Größe und Vielfalt scheint der Markt für Temperatursensoren und -messgeräte unendlich. Das spiegelt sich alljährlich auch auf der SENSOR+TEST wider. Neben den Standardsensorelementen wie NTC, Pt100/Pt1000 und allen möglichen Arten von Thermoelementen ist hier die berührungslose Temperatur-Messtechnik besonders stark vertreten.

Temperaturmessgeräte
Die SENSOR+TEST 2016 präsentiert ein umfangreiches Portfolio an innovativer berührungsloser Temperaturmesstechnik, zum Beispiel Infrarot-Pyrometer und Infrarot-Kameras zur punktuellen und Flächen-Messung. Wärmestromsensoren messen thermische und kalorische Größen wie Wärmeleitfähigkeit, Wärmstromdichte oder Temperatur¬differenz. Jetzt zeigt ein Hersteller industrielle Wärmestromsensoren zur Prozesskontrolle. Sie sind für Temperaturen bis zu 170 °C und mit ATEX / EEx Zertifizierung für explosionsgefährdete Bereiche erhältlich. Im Vergleich zur konventionellen Prozesstemperaturüberwachung verbessert ein Wärmestromsensor die Sicht auf die Prozesse.

Auf den Gebieten der Gas- und Flammensensorik spielt die immer kleiner werdende Peripherie eine entscheidende Rolle. Kompakte, miniaturisierte Konstruktionen erlauben es inzwischen, bei unveränderter Gehäusegröße mehr Kanäle zur Analyse mehrerer Gase zu platzieren. Diese Kombination aus Platzersparnis und widerstandsfähiger Konstruktion schätzen vor allem Anwender, die Sensoren in mobile Geräte integrieren möchten. Ein miniaturisierter Vierkanaldetektor im TO-39-Gehäuse hat eine Aperturöffnung von fünf Millimetern und in einer Kappe ein hermetisch dichtes Zentralfenster.

Eine ungekühlte Wärmebildkamera mit einem weltweit einzigartigen Detektor von 1.024 x 768-IR-Pixeln erkennt selbst feinste Strukturen und kleinste Defekte auf großformatigen Messobjekten. Spezialalgorithmen kombinieren die Wärmebilder mit verschiedenen Fokusstellungen automatisch so miteinander, dass im resultierenden Thermografiebild nur die präzise abgebildeten Objektstrukturen dargestellt werden. Infrarotkameras eines deutschen Herstellers haben eine Auflösung von 512 x 384 Pixeln bzw. von 768 x 576 Pixeln und eine Messfrequenz von 60 bzw. 50 Bildern pro Sekunde. Sie besitzen einen großen durchgängigen Messbereich von 600 °C bis 1.500 °C bzw. 1.400 °C bis 3.000 °C. Derselbe Hersteller bietet auch ein Quotientenpyrometer mit einem neuen Indium-Gallium-Arsenid-Zweifarben-Detektor für Temperatur¬messungen in der Metallurgie. Quotientenpyrometer eignen sich für raue Umgebungsbedingungen. Während normale einkanalige Pyrometer bei Optik-Verschmutzungen geringere Messtemperaturen anzeigen, ändert sich der Messwert bei Quotientenpyrometern erst bei erheblichen Verschmutzungen.

Mit Hochdynamik-Si- bzw. InGaAs-Arrays ausgestattete Kameras messen Temperaturen von 300 °C bis 3.000 °C im nahen Infrarotbereich (NIR) von 0,8 μm bis 1,1 μm bzw. 1,4 μm bis 1,6 μm. Diese kurzen Wellenlängen sind wichtig, um den Einfluss des Emissionsgrades auf die Temperatur-Messgenauigkeit zu reduzieren. Die Arrays messen online Wärmebilder mit 480 x 360 Bildpunkten und einer Bildfrequenz von 30 Hz.

Ein ungekühlter Wärmebildsensor mit einem 80x64-Array und integrierter Optik sowie einer internen 16-Bit-AD-Umwandlung und einem EEPROM innerhalb des TO-8-Gehäuses kann von einem Hersteller vollständig kalibriert ausgeliefert werden. Es sind vier verschiedene Optiken verfügbar, die bei voller Auflösung von 16 Bit und 22 Hz rauschäquivalente Temperaturdifferenzwerte (NETD) zwischen 150 und 300 mK erreichen.

Temperaturfühler
Auf der SENSOR+TEST 2016 stehen rund 600 Temperatur-Sensorelemente zur Auswahl, mit dem Schwerpunkt auf Pt-, NTC- oder KTY-Typen. Das Angebot umfasst kundenspezifische Bauformen für die Medizintechnik, den Rennsport, die Energietechnik oder ganz allgemein für die Mess- und Regelungstechnik oder die Gebäudeautomation. So lässt sich beispielsweise ein drahtloser Temperatursensor als Raumfühler in eine Smart-Metering-Infrastruktur einbinden. 

Ein Hersteller kombiniert ein konventionelles Maschinenthermometer mit einem zusätzlichen Pt100-Temperaturfühler. Das Thermometer hat ein Anschlussgewinde G1/2 und ein Tauchrohr von 10 mm Durchmesser. Vorteil dieser Kombination ist, dass die Temperatur vor Ort direkt abgelesen werden und das elektrische Temperatursignal im Netzwerk weiterverarbeitet werden kann. Ein tschechischer Hersteller zeigt Pt100- und Pt1000-Temperaturfühler aus Edelstahl nach DIN 1.4301 und in IP67-Ausführung mit einem Gehäusedurchmesser von 1,5 mm.

Aus Taiwan kommen berührungslos messende Infrarot-Temperaturfühler auf MEMS-Basis mit Analogausgang oder voll integriertem Analog-Digital-Wandler. Um das Johnson-Rauschen zu begrenzen, hat der Sensor einen Thermistor, der auf die Umgebungstemperatur referenziert. Die 116 Thermoelemente sind auf einer schwimmenden Mikromembran angeordnet und messen im Spektralband von 5 μm bis 14 μm . Außergewöhnliches Design bieten NTC-Thermistoren mit Goldkontakten und wasserdichter Glasbeschichtung. Sie gestatteten Einsatz bei Dauerbetriebstemperaturen von -60 °C bis +1.000 °C. Dank der hohen Genauigkeit von ±0,5 % bis ±10 % R (bzw. ±0,1 °C bis ±2,0 °C) zwischen 0 °C bis +300 °C eignen sie sich idealerweise für Anwendungen in Klimaanlagen, Motoren und Boilern.

Halbleiterdioden und Transistoren sind kleine, preiswerte, hochempfindliche und nahezu lineare Temperatursensoren. Fertigungs¬bedingt kommt es immer zu einer Exemplarstreuung, was die Austauschbarkeit ohne Einzelkalibrierung verhindert. Ein deutsches Forschungsinstitut entwickelte technologische Prozesse für Siliziumwafer, mit denen eine reproduzierbare Empfindlichkeit dU/dT, also die Steigung der Spannung über der Temperatur erreicht werden konnte und die Abweichung der U/I-Kennlinie vom Idealverlauf minimiert wird.

Klimatische Messgrößen
In diesem Abschnitt geht es vorrangig um Sensor-Kombinationen zur Feuchte- und Temperaturmessung. Auf der SENSOR+TEST sind außerdem auch Sensoren für barometrischen Luftdruck, atmosphärische Gaskonzentrationen, Rauch, Staub oder z.B. für Solarstrahlung zu finden. 

Ein kompaktes und tragbares Kalibriersystem revolutioniert nach Herstellerangaben die automatische Kalibrierung von relativen Feuchtesensoren direkt vor Ort. Das Gerät verfügt über eine stabilisierte Testkammer, in der die Leistung der relativen Feuchtesensoren in einem Bereich von 5 bis 95% rF überprüft wird. Bis zu sieben Sensoren mit verschiedenen Durchmessern und Ausgangssignalen können gleichzeitig gespeist und ausgewertet werden.

In Zukunft werden viele Messgeräte drahtlos kommunizieren. Ein digitaler Messwertgeber misst Feinstaub, Feuchte, Temperatur und CO2-Gehalt und überträgt die Messwerte per Funk an eine bis zu 1.000 Meter entfernte Basisstation. Das System kann zur Prozessüberwachung in der Pharmaindustrie, zur Überwachung der Staubkonzentration oder zur Klimaüberwachung in Museen, im Bauwesen oder in Gewächshäusern eingesetzt werden.

Digitale Feuchte- und Temperatursensoren präsentiert ein österreichischer Hersteller. Eine exakte Feuchtejustage sowie die gute Temperatur-kompensation sorgen für eine hohe Genauigkeit von ±2 % rF bzw. ±0,3 °C. Durch die sehr kleinen Abmessungen von nur 3,6 mm x 2,8 mm x 0,75 mm können die Sensoren auch in Anwendungen mit knappen Platzverhältnissen eingebaut werden. Ein spezielles Coating schützt den Feuchtesensor optimal vor Verschmutzung und Korrosion. Zusätzliche Komponenten, wie z.B. Filterkappen, sind dadurch nicht notwendig.

Eine druckfeste, miniaturisierte Feuchte-/Temperatursonde aus Edelstahl eignet sich für den Einsatz in Industrieanlagen und Prüfkammern. Die Sonde mit druckfestem Einschraubgewinde M8x1 kann in kleinen Druckluftleitungen und Kammern eingebaut werden. Der kapazitive Feuchtesensor arbeitet im Bereich von 0 bis 100 %rF und -40 bis +80 °C und liefert Genauigkeiten von +/-2 %rF. Durch die kurze Ansprechzeit von vier Sekunden eignet sich die Sonde auch für schnell veränderliche Regelprozesse. Als den idealen Sensor für IoT-Anwendungen bezeichnet ein Hersteller seinen Multifunktionssensor für Druck, Feuchte und Temperatur, verpackt in einem Gehäuse mit einer Baugröße von nur 2,5 mm x 2,5 mm. Der Sensor misst die relative Luftfeuchtigkeit (0% bis 100%) über einen sehr breiten Temperaturbereich in weniger als einer Sekunde und ist für den Einsatz in mobilen Anwendungen prädestiniert.

Ein portables Hygrometer in robuster Industrieausführung bietet Taupunktmessungen für Druckluft und erlaubt einfache Stichprobenmessungen in Drucklufttrocknern, bei medizinischen Gasen und in Kunststoff-Trocknungsanlagen. Die Polymer-Sensorelemente weisen eine hohe Langzeitstabilität und Resistenz gegenüber vielen Chemikalien auf. Zusätzlich zum robusten Sensor und integrierten Partikelfilter entspricht das Gehäuse bei geschlossenem Deckel der Schutzart NEMA 6 (IP68).

Die Detektion bzw. die Vermeidung von kondensiertem Wasser ist eine wichtige Messgröße zur Gewährleistung zuverlässiger und funktionsfähiger Prozessabläufe in der Industrie. Umso mehr, da bereits eine Mikrokondensation oft zuverlässigkeits- und funktionsrelevant sein kann. Ein Hersteller bietet jetzt erstmalig Mikrokondensationssensoren mit einem kalibrierten digitalen Ausgangssignal an. Ziel ist es, kundenspezifische Entwicklungen (Kondensatmasse, Temperatur, Design, Aufbau- und Verbindungstechnik) effektiv zu unterstützen.

Pyranometer messen die allgemeine Sonneneinstrahlung in landwirtschaftlichen und meteorologischen Netzen sowie in Photovoltaik-Überwachungssystemen. Ein niederländischer Hersteller entwickelte ein digitales ISO 9060 Class 2-konformes Pyranometer, das die durch eine ebene Oberfläche einfallende Sonneneinstrahlung in W/m2 mit einem 180°-Sichtfeld misst. Der netzwerkfähige Sonnenstrahlungssensor hat Industrie-Standard-Digitalausgänge und lässt sich einfach einbauen und warten.

Optische Sensoren / Schallmessungen
Anwendungsgebiete optischer Sensoren gibt es reichlich: Gas- und Partikelmesstechnik, Fluoreszenz- und Analysenmesstechnik, Spektroskopie, Temperaturmessung, Bewegungsmelder, hochauflösende Positioniersysteme usw. Zu den wichtigsten Parametern zählt neben der Empfindlichkeit, bezogen auf die Wellenlänge, immer das Signal/Rausch-Verhältnis. Neben der Sensorik kommen in diesen Anwendungsbereichen auch spezielle Lichtquellen – meist Laserdioden – zum Einsatz. 

Bei vielen Anwendungen, die üblicherweise Infrarot-Sensoren verwenden, kann Wasserdampf Probleme verursachen und zu unerwünschten Fehlalarmen führen. Ein neuer integrierter Infrarotsensor (INIR) enthält eine proprietäre Hardware und Firmware, die eventuell vorhandene Feuchtigkeit erkennt und daraufhin die Antwort des Sensors reduziert. Der Sensor reagiert durch genaue und wiederholbare Signale schnell auf Änderungen im Zielgas. In einem explosions-, schock- und vibrationssicheren Gehäuse kann er einfach in sicherheitskritische Anwendungen eingebunden werden.

Eine neue xInGaAs-Photodiode hat eine Peakwellenlänge von 1,75 μm, einen Chipdurchmesser von 1 mm und ist in ein TO-46-Gehäuse integriert. Derselbe Hersteller bietet auch eine Heterostruktur-Photodiode auf InAs-Substrat mit einem relativ breiten Peak bei 2,8 μm an. Dieser Detektor mit 0,5 mm-Chip ist insbesondere für ungekühlten Betrieb und einen Spektralbereich bis zu 3,5 μm (20% cut-off) konzipiert.

Impulslaserdioden mit homogenem Strahlprofil stellen eine echte Alternative zu teuren und großen Lasersystemen dar. Um dies bei Halbleiter-Laserdioden zu erreichen, bedarf es externer Strahlformungselemente oder Homogenisierer. Optional können Streuscheiben, diffraktive Elemente oder lange Lichtwellenleiter verwendet werden. Ein kanadischer Hersteller verbindet jetzt leistungsstarke, multi-junction PLDs mit einer speziellen Faserstruktur. Dabei wird bereits nach wenigen Zentimetern ein homogenes Strahlprofil erreicht. Ergebnis ist eine kompakte und robuste Bauform bei gleichzeitig geringen Verlusten.

Die Strahlung von Superlumineszenzdioden basiert auf einer verstärkten spontanen Emission und bietet die Helligkeit von Laserdioden, gepaart mit einer geringen Kohärenzlänge. Sie haben bei 670 nm und 830 nm eine Ausgangsleistung bis zu 10 mW. Eingesetzt werden sie in der optischen Kohärenztomographie, der Fasersensorik, der optischen Messtechnik und als Beleuchtungsquelle für bildgebende Verfahren in der Medizintechnik. Derselbe Hersteller bietet auch UV-LEDs mit Wellenlängen von 365 bis 400 nm und Leistungen bis 4 W an, mit denen das Härten von Klebstoffen überwacht werden kann.

Bei der zeitkorrelierten Photonenzählung TCSPC werden einzelne Photonen nicht nur gezählt, sondern der Detektionszeitpunkt in Abhängigkeit zu einem Referenzsignal bestimmt. Als Referenz dient dabei meist ein Laserpuls. Ein neuer Einzelphotonenzähler mit einer Avalanche-Photodiode (150 μm aktive Fläche) zeichnet sich durch eine hohe Detektionseffizienz von größer 80% und einer zeitlichen Auflösung bis zu 350 ps aus. Neben der Messung der Fluoreszenzlebensdauer wird das Timing Modul zur zeitaufgelösten Fluoreszenz- und Einzelmolekül-Spektroskopie und für Lidar-Anwendungen eingesetzt. Ein rauscharmes, kompaktes Photonenzählungsmodul mit TTL- oder USB-Ausgang bietet einen hohen Dynamikumfang im Spektralbereich von 280 bis 630 nm.

Neuartige Mikro-Laserbeleuchtungen verwenden schmalbandige VCSEL-Chips und haben eine Baugröße von 0,6 mm x 0,7 mm x 1,4 mm. Sie senden monochromatisches Licht mit kleinem Divergenzwinkel von weniger als 0,5° aus und bilden bei 30 mm Entfernung einen Lichtfleck von 300 μm ab. Die Strahlung ist hochstabil linear polarisiert in einer Ebene, die um 45° zur Modulkante geneigt ist. Anwendung finden diese hochwertigen Komponenten z.B. in Ellipsometern, Reflexions- und Transmissionsmessgeräten sowie Polarimetern.

Für pyroelektrische Detektoren und Bleisalzdetektoren bietet ein Hersteller einen IR-Filtersatz zum Aufstecken auf TO-39-Gehäuse an. Dabei wurden 14 Standard-Bandpassfilter hexagonal zersägt und in steckbare Filterhalter mit einem Innendurchmesser von 8,5 mm eingebaut. Die freie Apertur beträgt 6 mm. Die kürzeste Filterwellenlänge beträgt 3,33 μm, die längste 7,30 μm. Die Halbwertsbreiten reichen von 60 nm bis 600 nm. Alle Filter basieren auf einem Siliziumsubstrat und sind bis 10 μm geblockt. Pyroelektrische LTO-Detektoren im Strombetrieb haben ein relativ starkes Signal auf einem niedrigen Offset mit konsistenter Temperaturabhängigkeit über einen weiten Bereich. Die ersten Produkte auf diesem Gebiet sind LiTaO3-Detektoren im TO-39-Gehäuse als Einzel- oder Dualsensoren mit Detektorflächen bis zu 3,0 x 3,0 mm². Angeboten werden sie sowohl ohne als auch mit zusätzlichem Blindelement zur Temperaturkompensation.

Bei einem Embedded-Spektrometer für industrielle und mobile Anwendungen verarbeitet ein leistungsfähiger Prozessor die Daten der UV-VIS-NIR-Spektralsensoren. Neben der klassischen Spektral-datenberechnung stehen geräteintern auch komplexe Verfahren wie z.B. Chemometrie, Fast Fourier Transformation sowie die Parametrierung der eigenen Berechnungen als Datenverarbeitungsmodule zur Verfügung. Für das Monitoring und Parametrieren durch den Kunden wurden eine PC-Software sowie eine Android-App entwickelt.

Ein Bildverarbeitungssystem zur 360°-Kontrolle von Oberflächen erkennt mechanische Fehler an glatten Oberflächen von Werkstücken, die im Pressentakt gefertigt werden. Je nach Teilegröße können bis zu 120 Teile mit stumpfen oder spiegelnden Oberflächen in der Minute geprüft werden. Durch Kombination von diffusem Auf- und Streiflicht werden die fehlerhaften Teile aussortiert.

Ein rumänischer Hersteller zeigt auf der SENSOR+TEST ein berührungslos arbeitendes Laserinterferometer, dessen kohärentes Licht zu einem kontrastreichen, sogenannten Speckle-Muster führt. Die Winkelverteilung des Lichtfelds lässt sich linear auf einen Sensorarray in der Fourierebene abbilden. Anhand der Bildverschiebung kann man die verschiedenen Winkelbewegungen in einer oder zwei Richtungen (1D bzw. 2D) von Maschinenteilen, Mikro- oder Nanokomponenten für beliebig geformte Gegenstände messen.

Das Sirex-Messverfahren (Scanning Infrared Reflection Examination) visualisiert hochpäzise mechanische Spannungen in Halbleitern, MEMS und 3D-IC. Basis bildet das optische Phänomen der Photoelastizität, bei der viele optisch isotrope Materialien bei mechanischen Spannungen doppelbrechend werden. Dazu scannt ein Laser das Werkstück und wertet anschließend die Depolarisation aus. Auf diese Weise lassen sich mechanische Spannungen an bzw. in mikromechanischen, einkristallinen Bauteilen wie beispielsweise Siliziumwafer erkennen.

Schallmessungen
Bedingt durch die großen Themen Mess- und Prüftechnik – besonders im Umfeld der Fahrzeugentwicklung – können Besucher der SENSOR+TEST hier alljährlich den neuesten Stand bei der Entwicklung von z.B. Messmikrofonen und akustischer Messtechnik im Allgemeinen finden.

Schallwellen werden transient in elastischen Materialien unter Belastung in rotierenden Maschinen erzeugt. Hörbar sind Schläge, zyklische Ermüdungsrisse, Reibungen, Turbulenzen, Materialverluste, Kavitationen, Leckagen, etc. Dies kann man für die vorbeugende Instandhaltung ausnutzen. Ein rumänischer Hersteller entwickelte miniaturisierte Smart Accoustic Emission Sensoren mit einer On-Board-Datenerfassung, Signalkonditionierung und einem Datenverarbeitungssystem zum Speichern und Aufbereiten von Daten sowie mit einem Schwellwertvergleich und Diagnosealgorithmen. Energy Harvesting aus thermischen, Vibrations- oder Solarquellen liefert dazu genügend Energie, um den Sensor zu betreiben.

Ein anderer Hersteller bietet eine Softwarelösung zur Analyse der Verteilung von Schallabstrahlungen und zur Schallleistungsbestimmung. Die Software stellt die Schallintensitätsverteilung einer oder mehrerer Messflächen zur Verfügung, welche die zu testende Schallquelle umgeben. Die Messergebnisse können zur Lokalisierung von Geräuschquellen und zur Schallleistungsberechnung nach ISO 9614 verwendet werden.

Chemische Sensoren
Sensoren zur Bestimmung der Konzentration von brennbaren bzw. explosiven, toxischen oder anderen Gasen gehören seit Jahren zu den Schwerpunkten der SENSOR+TEST. In den Vorberichten der Aussteller stehen in diesem Jahr optische Verfahren im Vordergrund. Darüber hinaus ist neben katalytischen Sensoren ein breites Angebot an nasschemischen Sensoren, etwa für den pH-Wert, die Sauerstoffkonzentration oder die Leitfähigkeit zu erwarten. 

Wärmetönungssensoren (Pellistoren) messen die Konzentration durch Verbrennung von adsorbierten Gasen an der Oberfläche eines Katalysators. Ein britischer Sensorhersteller entwickelte jetzt Pellistoren auf der Basis von mikromechanischen Systemen (MEMS) und erreicht damit eine höhere Zuverlässigkeit und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Stoß und Vibrationen.

Eine neue Sensorfamilie für die Messgrößen pH-Wert, Temperatur und Redox-Potenzial kann in schwierigen Messumgebungen eingesetzt werden. Hier sorgt ein großflächiges PTFE-Ringdiaphragma für schnelle Ansprechzeit bei gleichzeitig weitgehender Unempfindlichkeit gegen größere Schmutzfrachten oder öl- und fetthaltige Prozess- und Abwässer. Alle Sensoren sind auf extreme Prozessbedingungen wie erhöhte Temperaturen bis 135 °C und Drücke bis 13 bar ausgerichtet. Derselbe Hersteller präsentiert ein busfähiges Anschlusssystem für digitale Sensoren zum Aufbau intelligenter Sensornetzwerke ohne zusätzlichen Messumformer. Alle wichtigen Messparameter der Flüssigkeitsanalyse können mit nur einem System gemessen werden. Darüber hinaus lassen sich auch Sonden zur Trübungs- und Sauerstoffmessung anbinden.

Im Rahmen des Europäischen Forschungsprojektes „Smarter-SI“ wurde ein Mehrkanalmesskopf für Probenvolumina im Nanoliter-Bereich entwickelt. Das Prinzip beruht auf einer Fluoreszenz- und Absorptionsmessung in einem Array aus verschiedenen Enzym-Pixeln. Diese nur wenige hundert Mikrometer großen, chemisch sensitiven Pixel werden durch ein schaltbares Feld von LED-Chips, mikrooptischen Linsen-Arrays und optischen Filtern bestrahlt. Anhand der gemessenen Farbantwort der Enzym-Pixel können verschiedene Allergene und Toxine in Lebensmitteln qualitativ und quantitativ nachgewiesen werden.

Die kontinuierliche Aufzeichnung von sogenannten peripheren Photoplethysmogrammen soll in Zukunft weitere wertvolle Aussagen zur Gesundheit des Menschen liefern. Dazu zählen neben dem Puls und der arteriellen Sauerstoffsättigung, die Herzratenvariabilität, die Atemfrequenz sowie Informationen zur Gefäßsteifigkeit und Anzeichen von steigendem oder fallendem Blutdruck. Die notwendigen Rohdaten werden aus der Form der Pulswelle und dem zeitlichen Verhalten eines miniaturisierten, multispektralen Photoplethysmographie-Sensors entnommen. Diese werden im äußeren Gehörgang platziert und sind individuell auf den Patienten abgestimmt. Bis zu vier LEDs verschiedener Wellenlängen werden gegenwärtig genutzt, um zusätzlich Messwerte aus verschiedenen Gewebetiefen aufzunehmen und damit Bewegungsartefakte zu erkennen.

In den letzten Jahren hat sich die Nanotechnologie als Schlüsseltechnologie für zahlreiche Anwendungen entwickelt. Besonders von den synthetischen Nanopartikeln (ENP) können jedoch unvorhersehbare Gefahren sowie eine unbekannte Disposition in lebenden Organismen und der Umwelt ausgehen. Ein rumänischer Hersteller entwickelte einen Sensor für die schnelle Analyse von Nanopartikeln in Lebensmitteln, Getränken und Kosmetikprodukten. Die Sensoren kombinieren ein optisches und ein elektrochemisches Verfahren, dessen Signalmuster mit chemometrischen Methoden ausgewertet wird.

Luftqualität
Nichtdispersive Infrarot-Gassensoren werden häufig wegen ihrer geringen Größe verwendet, um CO2 in der Luft zu erfassen. Sie haben eine eingebaute Temperaturkompensation, digitale Ausgänge und analoge Spannungsausgänge. Sie werden zur Innenraumluftüberwachung, in der industriellen Prozess-, Sicherheits- und Schutzüberwachung sowie der Landwirtschaft und Viehzucht eingesetzt. 

MEMS-Sensoren messen Kohlendioxid und Methan auf der Basis der Änderung der Leitfähigkeit durch Chemisorption oder kalorimetrische Messungen von Gasmolekülen an einer sensitiven Schicht. Ein integriertes Polysilizium-Heizelement erzeugt die notwendigen Heiztemperaturen. Verschiedene Polymerfilme erhöhen die Empfindlichkeit von kleinen Gaskonzentrationen im ppm-Bereich. Elektrochemische Giftgassensoren zeigt ein japanischer Hersteller. Sie haben eine hohe Empfindlichkeit und Selektivität gegenüber Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff, Stickoxiden, Chlor, Schwefeldioxid und Ammoniak. Ein CO2-Sensor nutzt zwei Detektorelemente für die Absolutwertmessung. Jedes Sensormodul wird individuell kalibriert und sowohl mit einem UART- als auch mit einer I2C digitalen Schnittstelle ausgeliefert. Anwendungsbereiche sind Krankenhäuser, Lüftungssteuerungen in Gebäuden und Einzel¬raumregler. Ein mikroprozessor-gestützter Sensor analysiert brennbare und toxische Gase der Ex-Zonen 1 und 2. Ein batteriebetriebener elektrochemischer Sensor verwendet statt eines Wasserreservoirs ein Elektrolyt. Dies macht ihn ultrakompakt und ideal als tragbaren CO-Melder, Wohnraum-CO-Detektor oder Multisensor-Brandmelder.

Auf der Basis der NDIR- und NDUV-Absorptionsphotometrie wurde ein neuartiges Gasmesssystem für den industriellen Einsatzbereich entwickelt. Schwerpunkt der Entwicklung lag in einer schnellen Anzeige der Messwerte in einem Zeitbereich von t90 zwischen 100 ms und 1 s. Als Strahlungsquellen werden mikromechanische Flächenstrahler (IR-Bereich) und Leuchtdioden (UV-Bereich) eingesetzt, die sich mit hoher Modulationsfrequenz betreiben lassen. Der Spektralbereich reicht von 250 nm bis 12 μm.

Die Bedeutung von Sauerstoffsensoren nimmt in vielen anspruchsvollen Herstellungsprozessen immer weiter zu. So muss zum Beispiel in 3D-Druckanwendungen, bei denen Metalle, Legierungen oder technische Keramik schichtweise zusammengefügt werden, der Sauerstoffanteil der Umgebung genau reguliert werden. Weitere wichtige Anwendungen, in denen derartige Sensoren eine zentrale Rolle spielen, sind Feuerschutzgeräte, Zellinkubatoren, Produkte zur Nahrungsmittel-Konservierung und zur Früchte-/Gemüse-Reifung sowie Gasanalyse-instrumente. Neue maßgeschneiderte Zirkonoxid-Sauerstoffsensoren decken den gesamten Bereich aller möglichen Sauerstoffkonzentrationen von wenigen ppm bis zu 95% Sauerstoffanteil ab. Sie können auch als Feuchtigkeitssensoren eingesetzt werden. Beispielsweise werden sie in Industriebacköfen als Feuchtigkeitsregler bei hohen Temperaturen (>100 °C) verwendet. Die Sauerstoffsensoren arbeiten bei Temperaturen von bis zu 300 °C. Ein wichtiger Einflussfaktor bei schlechter Luftqualität ist der niedrige Siedepunkt von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC). Luftqualitätsmodule erfassen jetzt mit chemischen MEMS-Metalloxid-Halbleitern die flüchtigen organischen Verbindungen. Eingesetzt werden die Module in Klimaanlagen für Fahrzeuge, intelligenten Steuerungen von HLK-Anlagen und in Bad und Küche bei der Lüftersteuerung.

Messtechnik
Die Angebotspalette auf der SENSOR+TEST reicht von komplexen Messsystemen für Prüfstände, zur dezentralen Überwachung von Bauwerken, Maschinen und Anlagen bis zu Handmessgeräten oder Geräten zur Prozessinstrumentierung. Nicht zu vergessen die mobile Messtechnik, hauptsächlich für den Einsatz in der Fahrzeugentwicklung. 

Dank intelligentem Speichermanagement, einer 64 Bit-Verarbeitung und dem Scripting zur automatisierten Datenzusammenfassung können mit einem Auswertemodul große Messdaten bis 10 Gbyte verarbeitet werden. Die Anbindung an die Programmiersprache Matlab erweitert die vielseitigen, integrierten Berechnungsfunktionen.

Ein digitales Mehrkanal-Signalaufbereitungsmodul für Thermoelemente arbeitet mit einer hoher Sampling-Rate sowie einem Achtfach-Thermoelement-Verstärker mit CAN-Bus-Ausgang. Mit seinem kompakten Inline-Gehäuse und seiner optimalen Kaltstellen-Kompensation für Umgebungstemperaturen von -40°C bis +125°C ist das Modul besonders auf den Einsatz bei Embedded-Tests und Prüfstands-Messungen zugeschnitten. Ein störungsarmes Sensorsignal ist Voraussetzung für präzise Messungen. Ein präziser In-Line-Ladungsverstärker für piezoelektrische Sensoren kann sowohl differentielle als auch single-ended Sensoren aufnehmen und ist robust gegen Gleichtaktstörungen.

Auf der SENSOR+TEST zeigt ein Hersteller einen mobilen Beschleunigungs-Logger für eine Ein-Knopf-Datenerfassung mit einem in zwei Messbereichen erhältlichen triaxialen Beschleunigungssensor. Die Daten werden auf einer SDHC-Karte gespeichert, die mit dem PC oder dem Laptop ausgelesen werden kann. Durch die kompakte Form und die stabile IP67-Ausführung ist das Gerät mittels Magneten oder Schrauben auch in schwer zugänglichen Bereichen sicher anzubringen und vielseitig einsetzbar. Mit Abtastraten bis 3.200 Messpunkten pro Sekunde und Messbereichen von ±16 g und ±200 g kann man sowohl statische Beschleunigungen als auch Vibrationen und Stöße überwachen. An ein Zweikanal-Ethernet-Sensor-Interface im robusten Aluminium-Druckguss-gehäuse können Sensoren mit den Ausgangssignalen mV/V, ±5 V, ±10 V oder 0/4 bis20 mA angeschlossen werden. Durch eine Messrate von bis zu 2.500/s sind auch hochdynamische Messungen realisierbar. Die Auswertung der angeschlossenen Sensoren erfolgt über die Ethernet-Schnittstelle.

Ein Fahrzeuginterface eignet sich mit USB- bzw. Bluetooth-Schnittstellen sowie CAN-Bus und K-Leitung besonders für mobile Serviceanwendungen. Über die standardisierte D-PDU API (ISO 22900-2) werden die wichtigsten Kommunikationsprotokolle UDS (ISO 14229), KWP 2000 (ISO 14230, ISO 15765) sowie SAE J1939 unterstützt. Die performante Bluetooth-Schnittstelle ermöglicht die einfache Anbindung von mobilen Endgeräten ans Fahrzeug.

Ein Hochleistungs-Impulszähler mit einem großen Dynamikbereich eignet sich zum Zählen aller TTL-Impulse. Am Ende eines Messzykluses werden die Ergebnisse automatisch in einer Excel-kompatiblen Datei gespeichert. Ein Verstärker/Diskriminator desselben Herstellers kann einen Ausgangsimpuls mit fester Breite und Amplitude für jeden Photomultiplier-Ausgangsimpuls erzeugen, wenn der Diskriminator-Schwellenwert überschritten wird. Der Schwellenwert liegt bei -2 mV und ist damit ausreichend empfindlich für die meisten Photomultiplier.

Ein softwarebasiertes 5-in-1-Messgerät vereint ein Mixed-Signal-Oszilloskop mit Protokollanalyse, einen Funktionsgenerator, ein Digitalmultimeter, ein regelbares Gleichstromnetzteil sowie digitale I/Os. Dank einer Bandbreite von 350 MHz, vier analogen Kanälen und Ethernet-Anbindung bietet das Gerät Anwendern mehr Funktionalität bei der Charakterisierung und beim Debugging von neuen Schaltungsentwürfen und bei automatisierten Prüfsystemen.

Abwärme ist in vielen Power-over-Ethernet-Systemen eine besondere Herausforderung, weil üblicherweise kleine und dicht bestückte Gehäuse gewünscht werden, was aber nur durch den Einsatz von großen, teuren Kühlkörpern erreicht werden kann. Das effiziente Design von LTPoE++ reduziert die Notwendigkeit für Kühlkörper und ermöglicht dadurch kleinere Produkte. Ein Hersteller stellt jetzt einen LTPoE++, PoE+ und PoE-konformen PD-Schnittstellencontroller für Anwendungen, die eine Versorgungsleistung von 2 W bis 90 W benötigen, vor. Er enthält neben dem PD-Controller noch einen galvanisch getrennten Synchron-Schaltreglercontroller, der sowohl Fluss- als auch Sperrwandler-Topologien sowie eine Hilfsspannung unterstützt.

Einer der grundlegenden Trends bei A/D-Wandlern ist die kontinuierliche Erhöhung der Auflösung. Ein Hersteller präsentiert einen latenzfreien 24 Bit/ 2 Msps-SAR-ADC mit hohem Dynamikbereich von 145 dB. Ein interner Digitalfilter mittelt bis zu 65.536 Abtastwerte in Echtzeit. Dadurch eignet sich der A/D-Wandler für seismische, medizinische und andere Anwendungen, die einen großen Dynamikbereich erfordern.

Ein Differenzverstärker mit integrierten, hochgenau gepaarten Widerständen kann Gleichtaktspannungen von bis zu ±270 V unterdrücken. Er hat einen CMRR von mindestens 97 dB, einen anfänglichen Verstärkungsfehler von max. 35 ppm, eine Verstärkungsdrift von max. 1 ppm/°C, einen Verstärkungslinearitätsfehler von max. 2 ppm. Durch die Wahl von sieben verschiedenen Teilerverhältnissen lassen sich Genauigkeit, Rauschen und Bandbreite für den jeweiligen Eingangsspannungs- und Gleichtaktspannungsbereich optimieren. Ein energieeffizienter 24-Bit-Hochleistungsignalverstärker kann in resistiven Drucksensoren oder in absoluten Spannungssensoren wie Thermosäulen eingesetzt werden. Er ermöglicht hochpräzise Messsysteme für barometrische Höhenmessungen, tragbare Navigations- und Notrufsysteme oder Druckmessungen innerhalb Festplatten und Wetterstationen.

Jeder Messvorgang ist anders. Messmethode, Messgerät, Messobjekt und eine Vielzahl weiterer Parameter hängen ganz vom gewünschten Erkenntnisziel ab. Ein neuer Daten-Explorer indiziert die Messdaten auf der Festplatte und bietet diese zum Import an. Eine Suche über Attribute oder definierte Suchfilter erleichtert das Auffinden. Mit einem Indexsystem anstelle von einer relationalen Datenbank und einer reinen HTML5-Benutzeroberfläche bietet ein anderer Hersteller neue Ansätze im Messdatenmanagement. Durch den webbasierten Zugriff können die gespeicherten Daten jederzeit auf jedem Gerät angezeigt werden. Eine neue EnCom-Technologie reduziert den Netzwerkverkehr auf ein Minimum.

Mobile Kommunikation wird im Zuge der Industrie 4.0 immer wichtiger. Mit einer kostenlosen Device App können Android- und Apple-Smartphones und -Tablets jetzt mit verschiedenen Messgeräten kommunizieren. Die App kann nach Geräten in einem Firmennetzwerk scannen und zeigt die gefundenen Produkte in einer übersichtlichen Liste an. Die Auswahl des Geräts kann über diese Liste oder auch manuell über die Eingabe von IP-Adresse/DNS-Name erfolgen. Die App zeigt die verwertbaren Daten wie Textbild-, Ereignis- und Alarmlisten an. Abrufbar sind Namen, Prozesswerte und die Einheiten aller zurzeit aktiven Gruppen und Kanäle. Ereignisse oder Alarmierungen werden mit einem Icon, einer Beschreibung sowie Datum und Uhrzeit des Auftretens angezeigt. Derselbe Hersteller versah auch seinen Bildschirmschreiber mit einem neuen Bedien- und Visualisierungskonzept. Durch das Icon-basierte System reichen in den meisten Fällen maximal drei Touch-Bewegungen, um die gewünschten Prozessdaten anzuzeigen. Als Spitzenmodell stehen Modellvarianten mit drei oder sechs universellen Analogeingängen, zwei Analogausgängen, 12 Digitaleingängen und 12 einzeln umschaltbaren Digitalein- bzw. -ausgängen zur Verfügung. Einen mobilen und flexiblen Datenlogger mit Touch Screen und 8 bis 12 flexibel einstellbaren Eingangskanälen stellt ein anderer Hersteller vor. Sie zeichnen Messwerte in einem frei einstellbaren Intervall auf einer SD-Speicherkarte auf und können vom Anwender für verschiedene Sensorausgänge konfiguriert werden.

Neue Ladungs- und IEPE-Messverstärker dienen zur Signal¬konditionierung für Beschleunigungs-, Kraft- und Drucksensoren sowie von Messmikrofonen mit Ladungs- oder IEPE-Ausgang. Neben der Verstärkungsfunktion enthalten sie auch Hoch- und Tiefpassfilter sowie Integratoren. Die für 19-Zoll-Racks vorgesehenen Modulvarianten lassen sich auch vollständig über USB steuern.

Ein PTP-Zeitkonverter ermöglicht präzise Zeitsynchronisation von nicht PTP-fähigen Messgeräten, Sensoren und Steuerungen über Ethernet gemäß IEEE 1588. Das System konvertiert das Precision Time Protocol (PTP) in konventionelle Zeitreferenzsignale wie IRIG-B, DCF77 oder PPX-Signale. Über eine Weboberfläche können diese Zeitreferenzsignale koaxialen und optischen Ausgängen sowie Optokopplern zugeordnet werden. Zusätzlich steht ein 10 MHz-Referenzsignal zur Verfügung. Für die Synchronisation von Schutz- und Automatisierungseinrichtungen in der Energietechnik wird das PTP Powerprofil gemäß IEEE C37.238 unterstützt.

Eine IEEE 1588/PTP Grandmaster Clock mit integrierter GPS-Antenne und integriertem GPS-Empfänger bietet eine einfache und schnelle Möglichkeit, intelligente elektronische Geräte, Computer und Messgeräte über das Ethernet-Netzwerk mittels IEEE 1588 Precision Time Protokoll oder alternativ über das Network Time Protokoll zu synchronisieren. Neben dem IEEE 1588 Default-Profil wird auch das Power-Profil nach IEEE C37.238-2011 unterstützt.

Mit EMV-Pre-Compliance-Sets können Entwicklungsingenieure einfach und kostengünstig ihre Systeme auf leitungsgeführte und abgestrahlte Störungen untersuchen. Sie können z. B. die Störspannung auf dem Versorgungskabel mit einem Line Impedance Stabilisation Network (LISN) messen und eine Amplitudenkorrektur mit verschiedenen Korrekturfaktoren durchführen. Die mitgelieferte PC-Software erleichtert mit verschiedenen Funktionen den Messablauf. Die D/A-Wandlerkarten geben hochpräzise Spannung, z. B. zum Testen von eingebetteten Systemen im Rahmen von Hardware-in-the-Loop-Simulationen oder zur Generierung von Audiosignalen aus. Sie sind mit vier bzw. acht analogen Ausgangskanälen bestückt, die untereinander und gegenüber der PC-Masse bis 700 Veff. galvanisch getrennt sind. Oft ist am Prüfplatz bereits Rechenleistung in Form eines klassischen Industrie-PCs vorhanden. In diesem Fall kann man kostengünstig Messsysteme für den automatischen Funktionstest über eine PCI-Express-Buserweiterung verbinden. Ein prüflingsnaher Einsatz erlaubt kurze Messleitungen und minimiert damit potentielle Störungen durch die Feldverdrahtung.

Ein kompaktes Messgerät mit Touch-Display ermöglicht den Anschluss beliebiger Sensoren und die Erfassung von 16 Highspeed-Messsignalen. Es kann mittels USB oder Ethernet einfach mit dem PC oder Laptop verbunden werden und ist damit auch für den schnellen Service-Einsatz geeignet.

Überwachungsaufgaben
Faser-Bragg-Gitter sind in Lichtwellenleiter eingeschriebene optische Interferenzfilter, die die Wellenlängen innerhalb der Filterbandbreite reflektieren. Ein Hersteller bietet für die Dehnungsmessung ein Faser-Bragg-Gitter mit einer speziellen, polarisationserhaltenden optischen Faser an. Die induzierte Doppelbrechung dieser Faser erzeugt zwei eng getrennte Wellenlängenspitzen von etwa 0,5 nm mit orthogonalen Polarisationen. Ändert sich die Temperatur oder dehnt sich die Faser, so ändert sich die reflektierende Wellenlänge. Anwendungsbeispiele reichen von flexiblen, minimal-invasiven, medizinischen Vorrichtungen wie Katheter, Nadeln, etc. bis zur Fernüberwachung von Reaktoren und anderen industriellen Verarbeitungsanlagen. 

Präzises und permanentes Messen der Konzentration in Flüssigkeitsgemischen ist für die direkte Regelung vieler Prozesse im Produktionsablauf essentiell. Ein deutscher Hersteller zeigt auf der SENSOR+TEST eine neuartige Mikrowellen-Transmissions-Messtechnik, die nach eigenen Angaben den bisher etablierten Verfahren überlegen ist. Durch ein permanentes Inline-Monitoring helfen die Systeme, Ausfälle zu verhindern und erlaubt eine bessere Regelung der Produktionsprozesse.

Prüftechnik
Was wären Sensorik und Messtechnik ohne Prüftechnik? Prüftechnik ist eine eigene Disziplin, ohne die die heute üblichen Qualitätsstandards bei den Produkten und in der Fertigung nie hätten erreicht werden können. Andererseits nutzt die Prüftechnik selbst Sensorik und Messtechnik, um genaue und reproduzierbare Ergebnisse zu liefern. Die SENSOR+TEST ist als Messtechnik-Messe also genau der richtige Ort, um die Besucher über den Stand der Prüftechnik und diverse Labormessgeräte zu informieren.

Sonderthema Sensoren in der Cloud
Moderne Cloud-Technologien können zur Speicherung, Auswertung, Darstellung und Integration von Daten genutzt werden. Dies gilt besonders für mobile Arbeits- und Nutzmaschinen, bei denen Robustheit genauso wie Zuverlässigkeit und Langzeitverfügbarkeit gefordert sind. Hier schaffen Vernetzung und Datenmanagement über Mobilfunk- oder WLAN-Technik die Voraussetzungen zum Mitschreiben der Daten von Sensoren und Messsystemen, zur Vorverarbeitung und Weiterleitung an Server mit Datenbanken über Internetverbindungen. Dabei bestehen Möglichkeiten zu entsprechender Auswertung, Darstellung und Zugriffsverwaltung oder zur Weiterleitung und Integration in Prozesslandschaften und -abläufe. Der entstehende durchgängige Informationsfluss sorgt für Effizienzsteigerung und bildet die Brücke zu Industrie 4.0. Durch die lückenlose Verfügbarkeit von Sensordaten aus der Maschine entsteht Transparenz bezüglich des Zustandes, der Auslastung oder Nutzung. Die Informationen können am PC, Tablet oder Smartphone abgerufen werden. Gleichzeitig können die Informationen aber auch vertikal im Unternehmen oder horizontal in einer Wertschöpfungskette integriert werden. Die vertikale Integration dient dem ‘Profiling‘, also der Einordung einer Nutzung in ein bestimmtes Schema, der Service-Optimierung oder der Zustandsüberwachung. Sie unterstützt sowohl die Präventivdiagnose und -wartung als auch die Fernwartung. Die Sensor- und Messdaten liefern dazu eine genaue Zustandsbeschreibung. Die Messtechnik in der Cloud wird auf der SENSOR+TEST 2016 in Nürnberg am Sonderstand „Messtechnik in der Cloud“ in Halle 5 gezeigt. Kunden können aber auch Testzugänge nutzen, um die Vorteile dieser Lösung in der eigenen Applikation kennenzulernen. 

In den Bereichen Industrie 4.0, Meteorologie oder Verkehrswesen gewinnt die Sensorik stark an Bedeutung. Gleichzeitig steigt die Notwendigkeit, die Sensordaten auch in die Geschäftsprozesse zu integrieren. Eine App-Box ermittelt, überträgt, analysiert, alarmiert und übergibt Sensordaten an Geschäftsprozesse. Mit der unternehmenseigenen Cloud können Sensordaten überall genutzt werden. Die leichte Übertragung in die Cloud und genauso leichte Weiterverarbeitung ermöglicht neue datenbasierte Geschäftsmodelle. Im App-Store stehen zahlreiche Apps für die unterschiedlichsten Messaufgaben bereit.

Temperatur, Feuchte und Druck können an verschiedenen Messpunkten, an unzugänglichen Orten und bei Betriebstemperaturen von -20 °C bis zu +125 °C permanent aufgezeichnet und via Cloud weltweit überwacht werden. Herzstück des Wireless-Systems ist ein Mini-Datenlogger mit einer Speicherkapazität von einer Million Messwerten, der mit einem GSM-Terminal im 868-MHz-ISM-Band arbeitet.

Mit einem Laserphotometer kann man die Umwelt auf Staub, beispielsweise in der Nähe von stark staubigen Gegenden wie Deponien, Bergbauregionen und Baustellen oder in der Holz- und Papierindustrie, überwachen. Ein integriertes GPS/GSM-Modem zeichnet den Standort auf und ermöglicht die Fernabfrage aller Messdaten über das Daten-Cloud-Management-System. Das mit drei Konfigurationen erhältliche Gerät misst Partikel in den Größenbereichen PM10 und PM2,5. Die Messdaten stehen in Echtzeit drahtlos zur Verfügung.

Komponenten für Sensorik und Messtechnik
Es gibt eine Reihe von Produkten, die sich speziell an Applikationen in der Sensorik, Mess- und Prüftechnik orientieren. Ein Beispiel ist eine portable, mobile Zweiachsen-Autotracking-Antenne für das L-, S- und C-Band. Die leichte, tragbare Telemetrieantenne eignet sich für mobile und stationäre Anwendungen zum Steuern von Drohnen (UAV) und anderen Flugkörpern sowie für allgemeine Flugtests. 

Datenbrillen für die Qualitätssicherung zeigt ein Hersteller auf der SENSOR+TEST. Damit wird z.B. ein Kalibrier-Druckregler bedient: Statt Messgerät und Handpumpe kann über die Datenbrille der Druckregler über Augenkontakt automatisch die einzelnen Drücke anfahren oder eine komplette Kalibrierroutine ausführen. Dies beschleunigt laut Anbieter das Kalibrieren einer Messstelle um 75 Prozent. Die Applikation ist auch für eine Tablet-PC-Bedienung ausgelegt, drahtlos via Bluetooth. Ein mögliches Einsatzszenario für die Datenbrille ist das Kalibrieren von Messstellen in Kraftwerken.

Kalibriersysteme
Ergänzend zur vielfältigen Sensorik sowie Mess- und Prüftechnik ist auf der SENSOR+TEST 2016 auch ein breites Angebot an Kalibriergeräten zu finden.

Ein führendes Dienstleistungsunternehmen im Bereich Kalibrierung, Qualifizierung, Validierung sowie Prüfmittelmanagement ist seit vergangenem Jahr nach der DIN EN ISO 17025 für mehr als 170 Messverfahren/Kalibriergegenstände für die Durchflussmessung von Flüssigkeiten und Gasen akkreditiert. Die Messbereiche der hersteller- und medienunabhängigen Durchflusskalibrierung erstrecken sich dabei von 1 ml/min bis 2.000 l/min bei Gasen und von 0,8 ml/min bis 1.200 l/min bei Flüssigkeiten. Die Kalibrierung von Gasen wird mit zwei Prüfständen (Prüfstand LFE und Prüfstand kritische Düsen) durchgeführt, wobei Messunsicherheiten ab 0,22 % v. MW erreicht werden. Die Kalibrierung von Flüssigkeiten erfolgt an vier unterschiedlichen Flüssigkeitskalibratoren mit Messunsicherheiten ab 0,05 % v. MW.

Eine mobile, leicht zu handhabende Schwingungsprüftechnik kombiniert Shaker, Sinusgenerator, Leistungsverstärker und integrierten Referenzsensor mit Anzeige in einem Gerät. Der batteriebetriebene Handheld-Kalibrator kann zur schnellen Kalibrierung kleiner Beschleunigungssensoren, Beschleunigungsmessinstrumente und Vibrationsüberwachungssysteme eingesetzt werden. Der Kalibrator generiert Standardsinussignale mit einer festen Frequenz von 159,2 Hz bei einer Amplitude von 1 g rms. 

Mit den 19“-Reglermodulen lassen sich automatische Kalibrierstationen beliebiger Messbereiche zwischen Vakuum und 210 bar realisieren. Dabei wird der Prüfling an einen Regelausgang angeschlossen und ein Pneumatikumschaltmodul stellt die unterschiedlichen Vordrücke für die Regler zur Verfügung. Die einzelnen Regler können sowohl ferngesteuert als auch für den Handbetrieb freigeschaltet werden. Auf diese Weise können rechnergesteuert beliebige Kalibrieraufgaben bis zur Protokollerstellung d
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