Wasserstoff- und Brennstoffzellen: wichtiger Wirtschaftsfaktor in Niedersachsen

Berlin/Salzgitter, (PresseBox) - Niedersachsen setzt auf Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie als bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Dies machten Vertreter von Politik und Industrie auf der NOW-Fachkonferenz „Effizient und emissionsfrei – Aufbau von Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen“ in Salzgitter am 7. Juni 2017 deutlich. Die Unternehmen Alstom, Airbus, Meyer Werft, Salzgitter AG, Volkswagen sowie das Land Niedersachsen und der Bund sind sich einig: Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sind der Schlüssel für Energiewende und Klimaschutz. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der künftigen Dekarbonisierung der Energieversorgung und des Verkehrssektors und tragen damit zum Erreichen der Klimaziele der Bundesregierung bei. Die Anwendungsmöglichkeiten erstrecken sich über alle Wirtschaftsbereiche und Verkehrsträger – von Straße über Wasser und Schiene bis zur Luftfahrt.

„Als Vorreiter im Bereich emissionsfreie Mobilität und Wasserstofftechnologie im Schienenverkehr ist Alstom die regionale Vernetzung zu diesem Thema besonders wichtig. Das große Interesse am Wasserstofftag und die Vielzahl an Projekten zeigen uns, dass Wasserstoff sich als ein ideales Medium im industriellen Sektor etabliert hat. Alstom freut sich besonders mit dem Coradia iLint ein absolut umweltfreundliches Produkt bereits 2018 in Niedersachsen auf die Schiene zu bringen und so für viele Fahrgäste erlebbar zu machen“ sagt Jens Sprotte, Leiter Geschäftsbereich Stadtverkehr und Infrastruktur von Alstom in Deutschland.  

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Investitionen, Kooperationen und Innovationen – dies sind die drei Säulen unserer Wasserstoffstrategie. Wir investieren mit dem Nationalen Innovationsprogramm für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, kurz NIP, mehr als je zuvor, wir bauen gemeinsam mit der Industrie eine flächendeckende Ladeinfrastruktur und wir fördern gezielt Innovationen. Wasserstoff und Brennstoffzellen im Verkehrsbereich sind eine unverzichtbare Alternative und Ergänzung zu den leistungs- und reichweitenbeschränkten Batteriefahrzeugen. Damit erreichen wir unser Ziel: mehr Mobilität bei weniger Emissionen. Deshalb begrüße ich es außerordentlich, dass diese Zukunftstechnologie neben dem Straßensektor jetzt auch im Schienenverkehr Einzug findet.“

Thorsten Herbert, Bereichsleiter Verkehr und Infrastruktur der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW): „Von zentraler Bedeutung ist der Umbau der Energiewirtschaft. Wasserstoff als Energieträger zur sektorenübergreifenden Integration von erneuerbaren Energien, insbesondere als Kraftstoff im Verkehr, bietet hier enorme Chancen. Mit dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) wurde in den vergangenen Jahren die Basis geschaffen, um in Deutschland die industrielle Wertschöpfung der Technologie international konkurrenzfähig auszubauen.“

Die Fachkonferenz informiert über aktuelle Entwicklungen im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Deutschland, über Anwendungsbereiche sowie die strategischen Ziele der Bundesregierung. In einem hochrangig besetzten Abschlussplenum diskutieren Olaf Lies (Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur), Andreas Knitter (Senior Vice President Alstom), Prof. Dr. Heinz Jörg Fuhrmann (Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG), Bernard Meyer (Geschäftsführender Gesellschafter MEYER Werft) und Barnaby Law (Programmdirektor Brennstoffzelle und Wasserstoff Technologie – Airbus Operations GmbH) die wirtschaftlichen und politischen Perspektiven des Einsatzes der Wasserstofftechnologie.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Enak Ferlemann sowie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen. Veranstalter sind die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und Alstom. Unterstützt wird die Veranstaltung von einer breiten Allianz führender niedersächsischer Unternehmen.

Weitere Informationen zur Fachkonferenz finden Sie hier: https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/veranstaltungen/effizient-und-emissionsfrei-aufbau-von-wasserstoff-und-brennstoffzellenanwendungen-in-niedersachsen

ALSTOM Transport Deutschland GmbH

Alstom ist in Deutschland einer der führenden Anbieter von Bahntechnik. Schwerpunkt ist die Herstellung von Schienenfahrzeugen für den Nahverkehr: Metros, Straßen- und Stadtbahnen, S-Bahnen und Regionalzüge. Unsere Züge verkehren im Nah- und im Fernverkehr von Schleswig-Holstein bis Bayern. Mit über 1.000 verkauften Regionalzügen hat sich unsere Coradia-Zugplattform am Markt durchgesetzt. Unsere neu entwickelte Hybridlokomotive reduziert den Kraftstoffverbrauch um bis zu 50 Prozent und den Schadstoffausstoß um bis zu 70 Prozent.

Alstom ist der einzige Hersteller von Bahntechnik, der in Deutschland Wartung, Instandhaltung und Modernisierung aller Schienenfahrzeugtypen und deren Komponenten für Baureihen aller Hersteller sowie für Transport-Informationssysteme anbietet. Mehr als 90% der in Deutschland verkehrenden Hochgeschwindigkeitszüge sind mit ETCS (European Train Control System) von Alstom ausgerüstet.

In Deutschland beschäftigt Alstom 3.000 Personen an 6 Standorten.

www.alstom.de

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Über Alstom

Als Verfechter nachhaltiger Mobilität entwickelt und vermarktet Alstom Systeme, Ausrüstungen und Serviceleistungen für den Schienenfahrzeugsektor. Alstom bietet das umfassendste Angebot an Lösungen für diesen Markt - von Hochgeschwindigkeitszügen bis hin zu Metros und Straßenbahnen - mit der dazugehörigen Wartung, Modernisierung, Infrastruktur und Signaltechnik. Alstom ist weltweit führend in integrierten Bahnsystemen. Im Geschäftsjahr 2016/17 verzeichnete Alstom einen Umsatz von 7,3 Mrd. Euro und verbuchte einen Auftragseingang in Höhe von 10 ,0 Mrd. Euro. Mit Hauptsitz in Frankreich ist Alstom in mehr als 60 Ländern vertreten und beschäftigt heute 32.800 Mitarbeiter.

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