Erster Audi-Sieg im Herzschlagfinale

Christian Abt und Jan Seyffarth gewinnen in Assen

(PresseBox) ( München, )
Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machte sich Christian Abt (Kempten) beim Samstagsrennen des ADAC GT Masters im niederländischen Assen. Einen Tag nachdem er 42 Jahre alt wurde, fuhr der ehemalige DTM-Pilot gemeinsam mit Teamkollege Jan Seyffarth (22, Querfurt) den neuen Audi R8 als Erster über die Ziellinie.

Der Sieg der Abt-Piloten beim einzigen Auslandsstart des ADAC GT Masters war hart erkämpft. Jan Seyffarth nahm das Rennen vom ersten Startplatz aus in Angriff. Bereits in den ersten Runden setzte sich der 22-Jährige vom Verfolgerfeld ab. Markenkollege Nicolas Armindo (27, Frankreich) im Team Rosberg-Audi ließ sich jedoch nicht abschütteln. Nach dem Fahrerwechsel setzte Teamkollege Cesar Campanico (29, Portugal) dann Christian Abt unter Druck. Als der führende Abt-Audi beim Überrunden aufgehalten wurde, schlossen Armindo/Campanico die Lücke. In der letzten Runde spitzte sich das Duell zwischen den beiden Audi zu. Rad-an-Rad gingen Abt und Campanico in den finalen Umlauf. Der Portugiese zog kurz am gelben Abt-Audi vorbei. Doch der Allgäuer konterte, eroberte die Führung zurück und stellte den ersten Audi-Sieg im ADAC GT Masters sicher.

"Ich hätte mir ein etwas weniger dramatisches Rennende gewünscht. Bei dem Duell in der letzten Runde war ich auf der besseren Linie und konnte so Campanico hinter mir halten", erklärte Christian Abt. Teamkollege Jan Seyffarth jubelte über seinen ersten Sieg: "Perfekt. Gleich beim ersten Start im Audi die erste Pole-Position und der erste Sieg. Eine tolle Bilanz!" Cesar Campanico musste sich mit Platz zwei zufrieden geben. "Es war zu riskant, in der letzten Runde ein weiteres Mal anzugreifen", so der Portugiese.

Hinter den beiden Audi setzten sich Christian Hohenadel/Toni Seiler (Callaway-Corvette) gegen Michael Outzen/Henri Moser (Phoenix-Audi) durch und sicherten sich den dritten Rang. "Auf den Geraden konnte ich mir etwas Luft verschaffen, aber in den engen Sektionen der Strecke hat der Audi immer wieder aufgeholt. Das Duell hat sehr an meinen Nerven gezehrt, war aber sehr fair", erklärte Seiler. Als schnellster Nichtprofi durfte sich Seiler auch über den Sieg in der Amateurwertung freuen. Den fünften Platz belegten Walter Lechner jr./Christoffer Nygaard im Ford GT (Fischer Racing).

Die Tabellenführer Marc Hennerici/Luca Ludwig (Callaway-Corvette) kämpften mit Getriebeproblemen und wurden Achte. "Mit unserem hohen Platzierungsgewicht war heute nicht mehr drin. Ich bin sehr froh, dass wir noch einen Punkt geholt haben", so Hennerici. Die beiden Porsche-Piloten Tim Bergmeister/Frank Schmickler (Mühlner Motorsport) schieden nach einer Kollision aus.
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