ADAC-Kfz-Steuermodell - Geringer Spritverbrauch wird belohnt

(PresseBox) ( München, )
Um den Autofahrern einen finanziellen Anreiz zum Kauf verbrauchs- und schadstoffarmer Modelle zu bieten, sollte sich nach Ansicht des ADAC die Kfz-Steuer künftig nach dem CO2-Ausstoß der Autos und Motorräder richten und nicht mehr nach dem Hubraum. Ein vom Automobilclub bereits vor zwei Jahren entwickeltes Steuermodell wird von Bundesumweltminister Gabriel unterstützt und auch der jüngste Vorschlag von Bundesverkehrsminister Tiefensee bezieht sich im Wesentlichen darauf. Das Modell wird in der am Freitag erscheinenden Märzausgabe der ADACmotorwelt vorgestellt.

Nach dem ADAC-Modell bezahlen Fahrer von großen Pkw mit hoher CO2- Emission künftig mehr Kfz-Steuer. Wer sich für einen kleineren, sparsameren Wagen entscheidet, soll dagegen finanziell besser gestellt werden. Neuwagen mit einem CO2-Ausstoß bis zu 100 Gramm pro Kilometer bleiben von der Steuer befreit. Bei Diesel-Pkw entspricht dies einem Verbrauch von 3,8 Liter je 100 Kilometer, bei Benzinern sind es 4,2 Liter. Für jedes weitere Gramm CO2oberhalb der 100 Gramm-Grenze fallen bei Dieselautos 3,86 Euro an, bei Benzinern 1,44 Euro. Für einen Pkw mit Ottomotor, der 180 Gramm CO2 pro Kilometer emittiert, würden jährlich 115 Euro Kfz-Steuer anfallen.
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