Forstliche Studiengänge erfolgreich harmonisiert

Albert-Ludwigs-Universität stellt auf Bachelor und Master um

(PresseBox) ( Freiburg, )
Der Forstliche Fakultätentag (der Zusammenschluss aller deutschen Universitäts-Fakultäten mit Studiengängen im Bereich "Forstwissenschaft") hat die Aktualisierung und gegenseitige Abstimmung aller universitären forstlichen Studiengänge in Deutschland vorläufig abgeschlossen. Die Abstimmungen ermöglichen einen problemlosen Wechsel zwischen den Universitäten Freiburg und Göttingen sowie den Technischen Universitäten Dresden und München, einerseits schon während des Bachelor-Studiums, vor allem aber beim Wechsel vom Bachelor- zum Master-Studium.

Der europaweit laufende Prozess der Umstellung vom Diplom-Studiensystem auf Bachelor- und Master-Studiengänge (Bologna-Prozesses) wurde im Forst-Bereich zügig umgesetzt. Mit dieser formellen Neugestaltung war eine inhaltliche Weiterentwicklung möglich, gerade im Hinblick auf neue Berufsfelder. Mit den neuen Studienstrukturen werden aktuelle und hochinteressante Studiengänge zu zentralen gesellschaftlichen Fragen angeboten, die vom Wald ausgehen und gleichzeitig weit in Landschaft und Gesellschaft hineinreichen. Zentrale Stichworte sind Nachhaltigkeit, Klimawandel, Naturschutz, Holz als natürlicher Rohstoff und Bioenergie-Träger.

Der Forstbereich reagiert damit auf große Herausforderungen und Möglichkeiten, denen er sich aktuell gegenüber sieht. Einerseits werden traditionelle Strukturen in den öffentlichen Forstverwaltungen neu geordnet und dabei verschlankt, andererseits entstehen neue anspruchsvolle Tätigkeitsfelder wie im Bereich des Energieholzes. Der Rohstoff "Holz" wird wieder wichtiger, sowohl als ökologischer Baustoff als auch als älteste und bis heute mengenmäßig bedeutsamste Quelle von Bioenergie. Aus ökologischer Sicht gewinnen Wälder zudem an Bedeutung als wichtigste terrestrische "Senke" von CO2.
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