Ein Weckruf der Wissenschaft - March for Science Freiburg

Freiburg, (PresseBox) - Am 22. April 2017 wollen Menschen in Freiburg und weltweit durch ihre Teilnahme am March for Science deutlich machen, welchen Wert Expertentum und wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis haben. Sie sind eine entscheidende Voraussetzung für Zusammenhalt und Dialogfähigkeit in der gesamten Gesellschaft. Wissenschaft ermöglicht Vertrauen in eigene Standpunkte und die eigene Zukunft und ist damit wesentlicher Faktor für individuelle Zuversicht und somit auch für politisches Handeln.

Die Unterstützerinnen und Unterstützer des March for Science bringen ihre Sorge angesichts einer international feststellbaren Zunahme wissenschaftsfeindlicher Entwicklungen zum Ausdruck: tendenziöse und lautstarke Leugnung oder Relativierung von Forschungsergebnissen, Repressionen gegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, massive Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit.

Die Kundgebung wird am 22. April 2017 um 11:00 Uhr im Innenhof der Universität, Platz der weißen Rose starten, die Route über die Innenstadt verlaufen und mit einer Schlusskundgebung auf dem Augustinerplatz enden.

Eingeladen sind alle Personen, insbesondere aber jene, für die eine freie Wissenschaft ein Grundpfeiler der Gesellschaft ist.

Unterstützt wird diese Kundgebung von Studierenden, Doktorandinnen und Doktoranden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Freiburg. Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer wird an dem March teilnehmen. Der Senat der Universität hatte vergangene Woche bereits einstimmig die Unimitglieder gebeten den March for Science zu unterstützen.

Auch die Stadt Freiburg und ihr Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon und die anderen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt und der Region unterstützen diese Aktion. So hat auch der Rektor der Hochschule Offenburg, Prof. Dr. Wilfried Lieber, seine Teilnahme zugesagt.

Doch nicht nur in dieser Region engagieren sich Menschen; weltweit finden über 500 Marches for Science statt. So auch in Washington, Berlin, Paris, Rio de Janeiro, Kapstadt, Heidelberg, Tübingen und Strasbourg.

Ausgehend von der Initiative Ingo Hennebergs, einem Vertreter der neu gegründeten Doktorandenkonvente, organisiert eine Gruppe von Studentinnen und Studenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Professorinnen und Professoren diese Kundgebung. Ihnen liegt es besonders am Herzen, auf die Missstände hinzuweisen, welche in Bezug auf die Freiheit der Wissenschaften und den Umgang mit ihren Ergebnissen bestehen. Ebenso wichtig ist ihnen aber auch, dass Diversität unter den Forschenden und Studierenden notwendig ist, um eine Vielfalt von Perspektiven einbeziehen zu können. Die Chance für den Zugang zu Bildung und Wissen darf nicht von Herkunft, Geschlecht oder Weltanschauung abhängen, sondern alle müssen gleichermaßen Zugang zu Informationen haben, um sich auf dieser Basis eigene Meinungen bilden zu können und Entscheidungen zu treffen.

Weitere Informationen über den March for Science finden Sie unter: www.marchforscience.de/freiburg.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.