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Pressemitteilung BoxID: 597487 (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
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Das neue Mischmodell - der Kompromiss

Studierende und Promovierende der Universität Freiburg haben sich für eine Satzung entschieden

(PresseBox) (Freiburg, ) Studierende und Promovierende der Albert-Ludwigs-Universität haben vom 14. bis zum 16. Mai 2013 über zwei Satzungen zur Verfassten Studierendenschaft (VS) abgestimmt. Die Satzung "Das neue Mischmodell - der Kompromiss" hat eine große Mehrheit der Stimmen bekommen. "Damit sind die Grundlagen geschaffen worden, um die Verfasste Studierendenschaft an der Universität Freiburg in Zukunft sicher verankern zu können", sagt Rektor Hans-Jochen Schiewer. "Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit den Vertreterinnen und Vertretern der VS."

Insgesamt haben knapp 3.150 Studierende und Promovierende aus allen elf Fakultäten der Universität Freiburg abgestimmt. Die Wahlbeteiligung liegt damit bei 14,4 Prozent. Lena Herbers, Studentin der Rechtswissenschaften, und Vincent Heckmann, der Instructional Design und Geographie studiert, haben die Satzung eingereicht. Sie sieht eine starke Vertretung der einzelnen Fachbereiche vor. Bisher wurden diese von Fachschaften, die auf Fakultätsebene organisiert sind, und u-Fachschaften, die sich auf Fachbereichsebene gebildet haben, repräsentiert. Nun sollen Vertreter der Fachbereiche den Studierendenrat, also das legislative Organ der VS, stellen. Das "neue Mischmodell" sieht außerdem zehn Abgeordnete vor, die universitätsweit gewählt werden sollen. Dazu gehören zum Beispiel Vertreter hochschulpolitischer Gruppen. In einigen Monaten findet die nächste Wahl statt, bei der die Fachbereichsvertreter und die Abgeordneten gewählt werden. Wenn diese Entscheidung gefallen ist, wird die VS ihre Arbeit 2 aufnehmen können.

Im Juli 2012 beschloss der baden-württembergische Landtag die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft. Sie ist eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts und somit eine Gliedkörperschaft der Hochschule. Die VS soll sich eine Satzung geben, darf zu hochschulpolitischen Themen Stellung beziehen, Geld einnehmen, Verträge abschließen und Personal einstellen. Mit diesen neuen Kompetenzen löst sie zwei andere Organe ab: den offiziellen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der sich bisher nur zu musischen, kulturellen und sozialen Themen äußern durfte, sowie den Unabhängigen Allgemeinen Studierendenausschuss (u-asta).