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BIOSS, das Centre for Biological Signalling Studies, vergibt erstmals Barbara-Hobom-Preis

Preis des Exzellenzclusters der Universität Freiburg geht an schwedische Doktorandin

(PresseBox) (Freiburg, ) Im Rahmen des 1. Internationalen BIOSS-Symposiums "Signalling Meets Synthetic Biology" übergab die Namensgeberin des mit 10.000 Euro dotierten Barbara-Hobom-Preises persönlich die Urkunde an die 27-jährige schwedische Doktorandin Maria Karlsson.

Die Auszeichnung unterstützt vielversprechende junge Wissenschaftlerinnen in den Bereichen Synthetische Biologie, Signalling und Bioengineering. Die Preisträgerin wählte für ihre Doktorarbeit die Arbeitsgruppe von Wilfried Weber, Professor für Synthetische Biologie an der Universität Freiburg.

"BIOSS und die Universität Freiburg bieten ein exzellentes Umfeld für meine interdisziplinären Forschungsansätze", sagt Karlsson, die bereits an der ETH Zürich in der Biotechnologie, den Chemieingenieurswissenschaften und der Elektrotechnik arbeitete. In Freiburg beschäftigt sie sich mit Bone Tissue Engineering. Um die Mechanismen der Geweberegeneration zu verstehen, kombiniert sie Ansätze aus den Materialwissenschaften und der biologischen Signalforschung mit den Werkzeugen der Synthetischen Biologie. So lassen sich Bio-Materialien mit 'intelligenten' Eigenschaften kreieren, die auf Signale aus ihrer Umgebung reagieren können. "Wir wollen verstehen, welche Signale notwendig sind, um Zellen mit gewünschten Eigenschaften zu erhalten", sagt Karlsson. "Das Preisgeld ermöglicht uns auch, die verschiedenen biologischen Signalmoleküle, die wir im Rahmen meiner Arbeit herstellen, sehr schnell über die BIOSS Toolbox der 2 weltweiten Forschungsgemeinschaft zur Verfügung zu stellen".

Die BIOSS Toolbox ist ein Ressourcen- und Informationszentrum für biologische Materialien, die im Zusammenhang mit Signalleitungsprozessen stehen. Ziel ist der Aufbau einer Materialbank, die unter anderem den Austausch von Plasmiden und Vektoren in der Wissenschaftswelt erleichtert.

Barbara Hobom, die Namensgeberin des Preises, war Biologin an der Universität Freiburg und Wissenschaftsjournalistin. In einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung benutzte sie bereits vor 21 Jahren den Begriff Synthetische Biologie. Barbara Hobom lebt in Freiburg.

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