AkzoNobel macht Fliegen sparsamer

(PresseBox) ( Düren, )
Neue Lack-Systeme und -Technologien von AkzoNobel helfen, die Umweltbelastung im Flugverkehr zu senken. Zudem ermöglichen sie deutliche Kosteneinsparungen für Airlines und Flugzeugbauer. Vor dem Hintergrund des stetig wachsenden weltweiten Passagieraufkommens sind diese Innovationen gleichermaßen ökologisch geboten wie ökonomisch sinnvoll.

Flugzeuglacke, die den extremsten Anforderungen standhalten, werden gemeinsam von AkzoNobel und Airbus entwickelt. Dank der langen Zusammenarbeit ist es technisch bereits zur Routine geworden, nachhaltige Lack-Innovationen zu entwickeln und zum Einsatz zu bringen. Ein gutes Beispiel dafür findet sich beim Airbus A380.

Rund 650 Kilogramm Lack fliegt beispielsweise ein einzelner Airbus A380 auf seiner 3.150 Quadratmeter großen Oberfläche um den Globus. Das entspricht der Lackmenge von über 150 Kleinwagen. AkzoNobel gelingt es mit seinem "Base coat/clear coat-System", je nach Design, bis zu 20 Prozent davon zu reduzieren.

Die Gewichtseinsparung senkt den Treibstoffverbrauch. Zudem verlängert sich die Haltbarkeit der Lackierung von bisher fünf auf bis zu acht Jahre. Thomas Böttcher, Country Manager Germany & Austria bei AkzoNobel Aerospace Coatings, hat dabei sowohl die ökologischen als auch ökonomischen Aspekte im Blick: "Lacksysteme, die schneller trocknen und weniger Schichten brauchen, helfen, Rohstoffe und Energie zu sparen. Die Reparaturintervalle werden ausgedehnt und verlängern die Lebensdauer."

Neue Lack-Systeme und -Technologien von AkzoNobel sorgen dafür, dass die Flugzeuge einfacher und mit nicht so aggressivem Reinigungsmittel gesäubert werden können. Die Flugzeuge müssen nur noch halb so oft gereinigt werden.

Extremen Bedingungen ausgesetzt

Neben den ökologischen als auch ökonomischen Faktoren können moderne Lackierungen, wie sie beispielsweise in Kooperationen von AkzoNobel und Airbus entwickelt werden, auch zur Sicherheit der Flugzeuge beitragen. Temperaturschwankungen von minus 55 bis plus 100 Grad in wenigen Minuten, Druckunterschiede, Regen, Eis und Hydrauliköle sowie eine immense Belastung durch UV-Strahlen - Lackschichten auf der Außenhaut von Flugzeugen müssen extremen Bedingungen standhalten. Thomas Böttcher sieht einen weiteren wichtigen Punkt: "Flugzeugflügel und der Rumpf bewegen sich. Wir sorgen dafür, dass nicht einmal kleinste Risse in der Lackschicht auftreten. Der Lack muss hart und doch flexibel sein."

Von der Natur lernen: Der Hai als Vorbild

AkzoNobel unterstützt als Lackspezialist eine Projektgruppe von Airbus und der Lufthansa, um bei der Lackierung von Flugzeugen die Haut einiger Hai-Arten nachzuahmen. Diese weist sogenannte Riblets auf. Das sind mikroskopisch kleine Längsrillen in den Schuppen der Haie, die den Strömungswiderstand verringern. Der "Riblet-Effekt" könnte bei Flugzeugen bis zu 1 Prozent Treibstoff einsparen.

Bessere Farbeigenschaften für Markenpflege der Airlines

Neue Airlines mit neuen Konzepten betreten den Markt und Erfolgsmeldungen in den Medien künden von Rekordaufträgen für die Luftfahrtindustrie. Viele Airlines stehen aus diesen Gründen unter enormem Wettbewerbs- und Kostendruck und versuchen, sich von Ihren Wettbewerbern abzugrenzen. Waren die Flugzeuge früher schlicht weiß, dient die Außenlackierung heute immer mehr auch dem Image und der Markenpflege der Airline. Neue Farbeigenschaften ermöglichen komplexere Designs.
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