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Pressemitteilung BoxID: 339926 (Akamai Technologies GmbH)
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Akamai veröffentlicht vierten Quartalsbericht 2009 zum Zustand des Internets

Mehrheit der Länder weltweit verzeichnet einen Anstieg der durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit im Vergleich zum Vorjahresquartal

(PresseBox) (München, ) Akamai Technologies, Inc. (NASDAQ: AKAM), hat für 2009 die vierte Ausgabe seines vierteljährlichen Status-Berichts zum Zustand des Internets veröffentlicht. Der "State of the Internet"-Report, der Einblick in wichtige Internetstatistiken wie Online-Attacken oder die weltweite Verbreitung von Breitbandanschlüssen gibt, steht ab sofort unter www.akamai.com/stateoftheinternet zur Verfügung. Der Markführer für die Performance-Optimierung von Videoinhalten, dynamischen Transaktionen und Unternehmensanwendungen stützt sich bei seiner Erhebung auf Informationen, die über das Akamai-Netzwerk gesammelt wurden.

Die wichtigsten Trends aus dem Akamai-Bericht:

Schnellste Städte

Wie schon im dritten Quartalsbericht 2009 nimmt Akamai im aktuellen State of the Internet Report erneut die durchschnittlich gemessene Verbindungsgeschwindigkeit auf Städte-Ebene genauer unter die Lupe. Der vierte Quartalsbericht konzentriert sich dabei auf die Betrachtung von Städten mit mindestens 50.000 erfassten IP-Adressen, von denen aus eine Verbindung zum Akamai-Netzwerk hergestellt wurde. Bei Betrachtung der 100 schnellsten Städte im weltweiten Vergleich kommt der aktuelle Quartalsbericht zu folgenden Ergebnissen:

- Insgesamt 62 der Top-Städte mit äußerst schnellen Verbindungen liegen im asiatischen Raum, davon 48 Städte allein in Japan
- Die Top 15 der Städte in Europa sind über sechs Länder hinweg verteilt
- Über ein Fünftel (21) der Spitzenreiter liegt in den USA, 23 davon in Nordamerika

Übertragungsraten im weltweiten Vergleich

Bei insgesamt acht der Länder im Top 10-Ranking (basierend auf der durchschnittlich gemessenen Verbindungsgeschwindigkeit) war eine Zunahme der Verbindungsgeschwindigkeit im vierten Quartal 2009 zu beobachten - sowohl im Vergleich zum vorhergehenden Quartal 2009 als auch zum Vorjahresquartal.

Südkorea, Hong Kong und Japan verzeichneten dabei im Durchschnitt die höchsten Verbindungsgeschwindigkeiten und haben als einzige Länder im vierten Quartal die durchschnittliche Übertragungsrate von 7,5 MBit/s überschritten.

Im Laufe des vierten Quartals 2009 wurden bei 96 Ländern Übertragungsraten unter 1 MBit/s und damit ein Rückgang zu den 103 im vorangegangenen Quartal gemessenen Ländern dieser Kategorie festgestellt. Auch die Anzahl der Länder, die sich mit einer durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit von unter 100 KBit/s zufrieden geben mussten, hat sich im vierten Quartal von sieben auf drei im Vergleich zum dritten Quartal verringert.

Aktuelle Highlights und historische Trends der weltweiten Durchschnittsverbindungsgeschwindigkeit können in dem "Broadband Adoption Trends"- Datenvisualisierungstool unter http://www.akamai.com/dv5 eingesehen werden.

Konnektivität

Die Zahl der IP-Adressen, von denen aus eine Verbindung zum Akamai-Netzwerk hergestellt wurde, stieg um 4,7 Prozent im Vergleich zum vorhergehenden Quartal. Ende 2009 waren insgesamt 465 Millionen IP-Adressen in 234 Ländern mit dem Akamai-Netzwerk verbunden; dies entspricht einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, als diese Zahl lediglich 401 Millionen betrug. Gegenüber den Ende 2007 erfassten 312 Millionen IPAdressen bedeutet dies gar eine Zunahme von fast 54 Prozent.

Das siebte Mal in Folge stellten die USA und China zusammen nahezu 40 Prozent der erfassten IP-Adressen weltweit. Bei einer Gesamtbetrachtung der Verteilung der IP-Adressen wurden im vierten Quartal 186 Länder ausgemacht, in denen weniger als eine Millionen IPAdressen mit dem Akamai-Netzwerk verbunden waren. 145 Länder wiesen weniger als 100.000 IP-Adressen auf, von denen aus eine Verbindung zum Akamai-Netzwerk hergestellt wurde, und 32 Länder weniger als 1.000 IP-Adressen.

Bei einem Vergleich der erfassten IP-Adressen auf Pro-Kopf-Basis steht Norwegen mit einer Verbreitung von Internetanschlüssen von 49 Prozent weltweit an der Spitze. Insgesamt erreichten 35 Länder erneut die 25-Prozent-Marke oder überschritten diese sogar (0,25 oder mehr IPs pro Kopf).

Mobile Konnektivität

Als Antwort auf den wachsenden Zugriff auf Internetinhalte über mobile Endgeräte - z.B. in Form von Smartphones oder Laptops, die über mobile Breitbandverbindungstechnologie verfügen - hat Akamai wie schon im dritten Quartal Informationen zu den Verbindungen berücksichtigt, die über ein Mobilfunknetz Zugang zum Internet suchen.

Im aktuellen Quartalsbericht konstatiert Akamai anhand der analysierten Messdaten eine recht große Bandbreite an durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeiten, angefangen von 3,2 MBit/s für einen österreichischen Mobilfunknetzbetreiber bis hin zu 106 KBit/s für einen Mobilfunkanbieter in der Slowakei. Zu beachten ist, dass die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit in Mobilfunknetzen aufgrund zahlreicher Faktoren stark variieren kann, abhängig von der Entfernung des Nutzers zum nächsten Funkmast, vom Gerätedesign (interne oder externe Antennen), vom Standort (Nutzung in einem Fahrzeug oder stationär) sowie vom jeweils benutzten Standard für die Wireless-Datenübertragung (LTE, HSDPA, EV-DO usw.).

Von den 109 im Report untersuchten Mobilfunkanbietern verzeichneten mehr als 40 eine durchschnittliche Übertragungsrate von über 1 MBit/s. Insgesamt 11 Betreiber wiesen Übertragungsgeschwindigkeiten auf Breitbandniveau auf (d.h. eine Verbindungsgeschwindigkeit zum Akamai-Netzwerk von 2 MBit/s oder mehr).

Online-Attacken

Im vierten Quartal registrierte Akamai böswillige Angriffe aus dem Internet aus insgesamt 198 Ländern; dies entspricht einer leichten Verringerung im Vergleich zu den 207 Ländern, die im dritten Quartal 2009 registriert wurden. Russland bleibt das Land, aus dem die meisten Angriffe stammen - mit 13 Prozent der insgesamt registrierten Attacken über das Internet. Die USA und China rückten jeweils eine Position vor auf Platz zwei bzw. drei mit zusammen fast 20 Prozent aller beobachteten Angriffe. Brasilien, im vorangegangenen Quartal neben Russland noch an der Spitze des Rankings, fiel dieses Mal zurück auf Platz vier. Der Anteil Deutschlands am gesamten Angriffstraffic ist von 4,8 Prozent im dritten Quartal auf 4,4 Prozent im vierten Quartal leicht gesunken (im Q2 2009 waren es zum Vergleich 1,9 Prozent). Damit bleibt Deutschland auf Platz sieben im weltweiten Ranking.

Laut Akamai waren im vierten Quartal mehr als 10.000 Ports von böswilligen Angriffen betroffen, ein signifikanter Anstieg zu den im vorangegangenen Quartal verzeichneten 3.800 Ports. Dabei zogen zehn Ports nahezu 92 Prozent der beobachteten Internetattacken auf sich, was einen annähernd konstanten Wert im Vergleich zum vorherigen Quartal mit fast 95 Prozent bedeutet. Zum siebten Mal in Folge stellte Port 445 die häufigste Angriffsfläche für Attacken aus dem Internet dar.

Durch die Analyse der Verbindungsgeschwindigkeit von Systemen, die Anfragen an das Netzwerk von Akamai stellen, erhält das Unternehmen einen einzigartigen Einblick in die globale Verbreitung von Breitbandanschlüssen. Durch die statistische Auswertung dieser Daten in Verbindung mit den IP-Adressen der zugreifenden Rechner in den betreffenden Regionen identifiziert der State of the Internet Report die Länder und US-Bundesstaaten mit den höchsten bzw. niedrigsten durchschnittlichen Übertragungsraten.

Weitere Einzelheiten zum aktuellen Bericht und Zugang zu früheren Reports sind unter www.akamai.com/stateoftheinternet zu finden.

Die exakten Zahlen des vierten Quartalsberichts können unter http://wwwns.akamai.com/q409_soti_figures.zip heruntergeladen werden.

Akamai Technologies GmbH

Akamai® bietet marktführende Managed Service-Lösungen zur Beschleunigung von Videoinhalten, dynamischen Transaktionen und Unternehmensanwendungen über das Internet an. War Akamai vor gut zehn Jahren noch Pionier auf dem Content Delivery-Markt, so werden die Akamai-Services heute von den bekanntesten Markenunternehmen quer durch alle Branchen genutzt. Mit seinem globalen Netzwerk aus Zehntausenden weltweit verteilten Servern bietet das Unternehmen eine Alternative zu einer zentralisierten Webinfrastruktur - mit der für ein erfolgreiches Online-Geschäft nötigen Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Transparenz und Performance. Akamai hat das Internet in eine wachstumsfähige Informations-, Unterhaltungs-, Interaktions- und Kollaborationsplattform verwandelt. Akamai macht den Unterschied. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter http://www.akamai.com. 09