AIXTRON verkauft eine Gen 3.5-Anlage für die Herstellung flexibler Bildschirme

(PresseBox) ( Aachen, )
Plastic Logic Ltd. mit Sitz in Cambridge, UK hat eine AIXTRON Gen 3.5 Beschichtungsanlage gekauft, mit der sie die Schlüsselschicht, ein dünnes organisches Dielektrikum, für flexible organische Dünnfilmtransistoren (TFT) herstellen. Das Unternehmen hat einen spezifischen Herstellungsprozess für besondere Aktiv-Matrix-Backplanes entwickelt, die auf einer Kunststofffolie aufgebracht werden. Wird diese mit einer Ansteuerungselektronik versehenen Folie und mit einer bildgebenden Anzeige auf Basis eines so genannten elektronischen Papiers(E-Papier) kombiniert, können dünne, leichte und robuste Bildschirme hergestellt werden. Laut Plastic Logic wird somit ein Lesekomfort erreicht, der dem bedruckten Papier wesentlich näher kommt als ihn andere Technologien je bieten konnten. Die eigens für diese Anwendung von AIXTRON neu entwickelte Anlage beruht auf dem patentierten Close Coupled Showerhead™- (CCS™) Konzept. Sie wird Anfang 2008 in Plastic Logics Fertigungslinie, in der auf Gen 3.5-Substraten produziert werden soll, installiert und integriert.

Dr. John Mills, Vorstand der Firma Plastic Logic, kommentiert dieses Projekt: 'AIXTRON hat einen außergewöhnlichen Ruf bei der Entwicklung und Lieferung von Anlagen für komplexe Gasphasen-Beschichtungsprozesse in der Halbleiterindustrie. Aufgrund ihrer Erfahrung mit Beschichtungsprozessen für großflächige organische Halbleiter sind wir der Meinung, dass sie uns die beste Systemlösung für unsere speziellen Anforderungen liefern.'

Im Januar 2007 gab Plastic Logic bekannt, dass sie für 100 Mio. USD das erste Werk für die Produktion von Plastikelektronik für elektronisches Papier, errichten wollen. Die Produktionsstätte wird in Dresden, dem so genannten 'Silicon Saxony', in direkter Nachbarschaft zu AMD und Infineon gebaut. Dort wird Plastic Logic Displaymodule für tragbare elektronische Geräte herstellen, die Text wie auf Papier anzeigen. Die Produktion wird 2008 beginnen und eine Kapazität von mehr als einer Million Displaymodule pro Jahr haben.
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