UPD Bern führen ORBIS KIS von Agfa HealthCare ein

Die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern wollen Abläufe optimieren und die Versorgung der Patientinnen und Patienten verbessern

(PresseBox) ( Bonn, )
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- ORBIS deckt stationäre, tagesstationäre und ambulante Behandlungen sowie pflegerische, therapeutische und medizinische Anforderungen ab
- Landesspezifische Besonderheiten werden in Software implementiert

Agfa HealthCare teilt mit, dass die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) das Krankenhaus-Informationssystem ORBIS bis Ende 2012 einrichtungsweit einführen werden. "Um den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden, benötigen wir ein zeitgemäßes KIS, das die spezifische kantonale Datenschutzgesetzgebung berücksichtigt. Nur so können wir effiziente Arbeitsabläufe mit der Umsetzung und Integration der vorbereiteten Behandlungsprozesse etablieren. ORBIS erleichtert durch den Einsatz neuester Technologie den Arbeitsalltag und erhöht die Sicherheit", führt Regula Mader, die Vorsitzende der Geschäftsleitung, aus. Das 292-Betten-Haus mit zusätzlich 142 tagesstationären Plätzen ist für die psychiatrische Behandlung von Erwachsenen in der Agglomeration Bern (400.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Einzugsgebiet) und von Kindern und Jugendlichen im gesamten Kanton Bern zuständig. Die Mitarbeitenden versorgen jährlich etwa 12.000 stationäre, tagesstationäre und ambulante Fälle.

"Ausschlaggebend bei der Systemauswahl war - neben der geforderten Dokumentation relevanter therapeutischer Arbeitsschritte - eine grundlegende Prozessunterstützung. Das meint primär die Umsetzung eines bestehenden klinischen Behandlungsprozesses, der interdisziplinär orientiert ist und damit alle therapeutischen Berufsgruppen ihrer Kompetenz entsprechend einschließt", erläutert Projektleiter PD Dr. Andreas Altorfer. In ORBIS werden künftig die ambulante und stationäre Administration, das Leistungsstellen- und Terminmanagement, die medizinische und pflegerische Dokumentation sowie die Fieberkurve (Monitoring), die Bettendisposition und die Leistungserfassung abgebildet. Zusätzlich wird eine spezielle interdisziplinäre Verlaufsdokumentation entwickelt, in dem die Berufsgruppen prozessbezogen an Hand eines gemeinsam erhobenen Behandlungsziels die Therapie durchführen und sich gegenseitig Informationen über den Stand der Therapie liefern.

Eine grundlegende Herausforderung im Projekt bestand in der Implementierung einer zeitgemäßen psychiatrischen Behandlungsstrategie. Dazu müssen verschiedenste landesspezifische Module wie Pflege- und Medikamentenkataloge sowie Abrechnungen flexibel einsetzbar und verknüpfbar sein.

"Wir freuen uns auf die spannende Aufgabe, ORBIS an einer psychiatrischen Universitätsklinik, die sämtliche Fachrichtungen anbietet, einzuführen. Bei der Etablierung zukunftsfähiger gemeindenaher Versorgungskonzepte kann sich die innovative Applikation bewähren. Nachdem wir mit der Bereinigung von Schnittstellen und Workflows durch eine Verringerung der bestehenden Applikationen sowie der Klärung von Datenschutzfragen die ersten Hürden gemeistert haben, steht nun in den nächsten Monaten die Umsetzung des Konzeptes an", blickt Dieter Nels, Serviceleitung und Geschäftsführer Agfa HealthCare IT DACH, voraus.

Über Agfa

Die Agfa-Gevaert-Gruppe gehört zu den weltweit führenden Unternehmen bei Imaging-Lösungen und Informationstechnologien. Agfa entwickelt, produziert und vermarktet analoge und digitale Systeme für die Druck- und Medienindustrie (Agfa Graphics), für das Gesundheitswesen (Agfa HealthCare) und spezielle industrielle Anwendungen (Agfa Materials). Agfa hat seinen Hauptsitz in Mortsel, Belgien. Das Unternehmen ist in 40 Ländern aktiv und verfügt über Vertretungen in weltweit weiteren 100 Ländern. 2010 erzielte die Agfa-Gevaert-Gruppe einen Umsatz von 2,948 Milliarden Euro.
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