ORBIS Medication bildet den gesamten Medikationsprozess digital ab

Sicherheit bei der Patientenmedikation

Bonn/Berlin, (PresseBox) - Die Medikamentenanordnung und deren Verabreichung ist für Krankenhäuser ein zentraler Prozess. Den kann man bei der fortschreitenden Digitalisierung der Einrichtungen – speziell vor dem Hintergrund der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) – allerdings nicht losgelöst von anderen medizinischen Prozessen betrachten. Schließlich betrifft die Medikation nicht nur die Apotheke oder die Station, sie greift bereits in der Patientenaufnahme und wirkt bis zur Entlassung und darüber hinaus. Auch das Leistungsstellenmanagement und selbst die Endoskopie oder Radiologie sind betroffen. Vor diesem Hintergrund wird es augenfällig, dass der Arzneimittelprozess ganzheitlich betrachtet werden muss – und bestenfalls nahtlos innerhalb des Krankenhaus-Informationssystems abgebildet werden sollte.

„Das ermöglicht Agfa HealthCare mit ORBIS Medication, einem Managementsystem für den gesamten Medikationsprozess – von der Stammdatenanlage in der Apotheke über die Verordnung durch den Arzt bis zur pflegerischen Dokumentation der Medikamentengabe über Arbeitslisten und die Fieberkurve“, erläutert Christoph Brandes, Leiter Country Solution Management DACH für ORBIS. Weitere Funktionen wie die Integration in die Arztbriefschreibung, eine lückenlose und strukturierte Archivierung der relevanten Dokumente sowie Auswertungen über die Medikation sind ebenfalls umgesetzt.

„Durch den Einsatz von ORBIS Medication gewinnen sowohl Ärzte als auch Pflegekräfte einen genauen Überblick über die Medikamententherapie eines Patienten. Dabei sind sowohl die vergangene als auch die aktuelle und die geplante Gabe und Dosierung in ORBIS Medication dargestellt. Das erleichtert die Dokumentation und hilft Fehler zu vermieden“, so Brandes.

Ein wichtiger Aspekt ist es, die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) im Auge zu behalten. Dazu sind Produkte der Firma MMI über Webservice in ORBIS eingebunden, die medikamentöse Risiken gegenprüfen. „Wesentlicher Bestandteil von ORBIS Medication ist eine Funktion, die beispielsweise durch die Anzeige von Warnhinweisen zu Wechselwirkungen zwischen Medikamenten, Kontraindikationen oder Dosierungshinweisen die ärztlichen Entscheidungen bei der Medikamentenverordnung maßgeblich unterstützen kann“, erläutert Brandes. Genauso überwacht die dahinter liegende wissenschaftliche Datenbank Kontraindikationen auf Basis der angelegten Diagnosen, um sicherzustellen, dass die Medikamentenanordnung zu den erhobenen Diagnosen des Patienten passt.

Über den Arbeitsplatz für die Apotheke wird, neben dem Überblick der aktuellen Medikation auf Station, eine direkte Kommunikation mit dem ärztlichen Dienst per pharmakologischen Empfehlungen möglich. So steht dem Pharmazeuten mit ORBIS Medication eine prozesssteuernde Funktion zur Verfügung.

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