Neuausrichtung mit neuen DR-Systemen

Borromäus Hospital Leer löst bestehende Lösungen durch DR 600 und DX-D 800 ab

Bonn, (PresseBox) - Die radiologischen Aufgaben werden im Borromäus Hospital Leer teils selbst, teils von einer Praxis erbracht. „Die Praxis erbringt für uns die Schnittbilddiagnostik, wir decken das konventionelle Röntgen und die Durchleuchtung ab“, beschreibt Thomas Dau, Leiter Beschaffung, Logistik und Zentrallager im Borromäus Hospital, die Kooperation.

Etwa 2,7 Millionen Euro hat das Borromäus Hospital 2016 in die Neugestaltung seiner zentralen Notaufnahme (ZNA) investiert. Dazu gehörten ein Neubau und die Verlegung eines Computertomographen. Dieser wird von der radiologischen Praxis am Hause betrieben, so wie auch ein Magnetresonanztomograph.

Im Zusammenhang mit der neuen ZNA war eine Neuausrichtung der radiologischen Arbeitsabläufe notwendig. „Deshalb haben wir in der Röntgenabteilung binnen einem dreiviertel Jahr zwei Direktradiographiesysteme und eine mobile DR-Lösung beschafft“, blickt der leitende MTRA Bosse Pohlmann zurück. Ziel war es, die Abläufe zu optimieren und mit den neuen Systemen ein Ausfallkonzept zu etablieren. „Bis dato hatten sich unsere Geräte nicht so ergänzt, dass wir bei einem Ausfall unsere Leistungen hätten nahtlos weiter erbringen können“, bewertet Thomas Dau die alte Situation kritisch. Das sollte sich ändern und „ist uns mit dem DX-D 100, dem DR 600 und dem DX-D 800 von Agfa HealthCare auch gelungen“, so Bosse Pohlmann.

Neuer Workflow nach Umgestaltung

Bereits 2006 hat das Borromäus Hospital seine Arbeit vom konventionellen Röntgenbild auf digitale Aufnahmen umgestellt , auch mit einem Speicherfoliensystem von Agfa HealthCare. Die Maxime war, stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein.

Obwohl bei der DR-Geräteausstattung zuerst nur nachrangig bedacht, hat Agfa HealthCare nachhaltig Eindruck hinterlassen: zum einen durch einen verlässlichen CR-Digitizer, zum anderen durch Dienstleistungen. „Als wir das erste DR-System ausgetauscht haben, entstand ein Engpass und da hat uns Agfa HealthCare schnell und unbürokratisch mit einem leistungsstärkeren Digitizer, dem DX-G, geholfen. Die Breite und Flexibilität im Portfolio hat uns beeindruckt“, lobt Bosse Pohlmann den Partner.

Bei der Neuausrichtung und dem Umbau der Notaufnahme hat sich der gesamte Workflow in der Röntgenabteilung geändert. Die damaligen Überlegungen fasst LMTRA Bosse Pohlmann zusammen: „Die Zahl der Durchleuchtungsuntersuchungen nimmt ab, deshalb wollten wir ein Multifunktionssystem installieren, das mehr kann. So kam ich mit Agfa HealthCare in die Diskussion: Gibt es ein Gerät, das unseren Gastroenterologen genug Möglichkeiten bietet, gleichzeitig aber auch als Backup für die Urologen taugt?“ Die Lösung war mit dem DX-D 800 gefunden, einem System, das projektionsradiographische, fluoroskopische und freie Aufnahmen mit einem dynamischen Flachdetektor ermöglicht. Als parallel ein weiterer Röntgenarbeitsplatz ersetzt werden musste, kam das Bonner Unternehmen mit einem vollautomatischen, deckenmontierten DR-System, dem DR 600, zum Zuge.

Flexibilität gefordert

Die große Herausforderung für die Röntgenabteilung – und damit auch für die bildgebenden Systeme – sieht Thomas Dau in den komplexen Anforderungen des Hospitals. „Wir müssen den Notfallbetrieb gewährleisten, eine radiologische Praxis bedienen und diverse fachbezogene Sprechstunden, bei denen wir ebenfalls keinen Einfluss auf die Terminvergabe haben, versorgen“, so der Beschaffungsleiter. „Kurz gesagt: Der Patientenstrom muss bewältigt werden, ohne dass wir selbst Einfluss darauf haben, und das zügig mit hoher Qualität.“

Warum ist die Entscheidung auf die Systeme von Agfa HealthCare gefallen? „Aufgrund der innovativen Technologien und der Anwenderfreundlichkeit“, antwortet Bosse Pohlmann. „Wir konnten unsere Konzeption mit den präsentierten Lösungen optimal umsetzen.“ Gerade die einfache Bedienung sieht er als entscheidend für ein reibungsloses Arbeiten an – bei etwa 40.000 Röntgenuntersuchungen pro Jahr essentiell. Thomas Dau hat mit einer MTRA das eigene Trainingszentrum des Bonner Unternehmens in München besucht, sich die Systeme dort angesehen und war begeistert. „Ich habe früher selber geröntgt und kann die Systeme deshalb einschätzen. Was uns das DR 600 und das DX-D 800 in punkto Workflowoptimierung und Zeitersparnis bringen, ist bemerkenswert.“

Bildqualität überzeugt

Die Befunder – Radiologen in der Praxis und Fachärzte im Borromäus Hospital – heben die hohe Bildqualität der Aufnahmen hervor. „Der Qualitätsunterschied im Vergleich zu den alten CR-Aufnahmen ist deutlich zu sehen“, konstatiert Bosse Pohlmann. Nicht zuletzt deshalb ist auch die Zahl von Wiederholungsaufnahmen, gerade in komplizierten Aufnahmesituationen, zurückgegangen.

Der erste positiven Eindruck von Agfa HealthCare hat sich im Laufe der Zusammenarbeit verfestigt. „Um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen, haben wir einen entsprechenden Wartungsvertrag abgeschlossen, den wir bisher noch nicht in Anspruch nehmen mussten“, sagt Thomas Dau. „Den können wir in Zukunft zu heute bereits bekannten Konditionen in einen Vollservicevertrag umwandeln. Das bietet uns Planungssicherheit und ist sehr kundenorientiert, weil es die individuellen Gegebenheiten berücksichtigt.“

Abgerundet wurde das überzeugende Gesamtpaket schließlich durch den Produktionsstandort Deutschland. „Das Borromäus Hospital legt sehr viel Wert darauf, mit regionalen Anbietern zusammenzuarbeiten. Diese Nähe schätzen wir auch an anderen Partnern. Gerade bei den Themen Service, Support und Ersatzteilversorgung gibt Agfa HealthCare uns ein gutes Gefühl.“

Hoher Standard auf der Intensivstation

Als weiteres DR-System hat das Haus in Leer im Oktober 2015 das mobile DX-D 100 eingeführt, das ausschließlich auf der Intensivstation zum Einsatz kommt. „Wir führen damit alle Aufnahmen an unseren immobilen Patienten durch“, so Bosse Pohlmann. „Das funktioniert sehr gut, egal, ob es um die Aufnahme einer Extremität oder Prothese geht oder um die Lagekontrolle eines Katheters.“

Die Entscheidung für die Lösung sei fast zwangsläufig gefallen, erklärt Thomas Dau: „Wir mussten ein altes System ersetzen und kamen im Zuge der Verhandlungen über die anderen beiden DR-Lösungen sehr schnell auf das DX-D 100 als optimale Ergänzung. Von Vorteil sind vor allem die leicht verständliche Bedienphilosophie und die intuitive Benutzeroberfläche der Systeme.“

Auf der Intensivstation im Borromäus Hospital hat das neue DR-System ein Speicherfoliengerät abgelöst – verbunden mit allen Vorteilen, wie Bosse Pohlmann beschreibt: „Der Arzt kann auf dem kleinen integrierten Monitor sofort eine erste Einschätzung vornehmen. Mit dem WLAN-Detektor steht die Aufnahme sehr schnell zur Befundung im PACS zur Verfügung, das spart enorm Zeit. Früher musste die MTRA mit der Speicherfolie erst zum Digitizer gehen und sie dort auslesen.“ Durch die motorisierte Fahrunterstützung ist das DX-D 100 für alle MTRAs leicht zu bewegen und zu positionieren, auch die Bedienung wird von den Anwendern gelobt. „Nicht zuletzt können wir mit dem neuen DR-System nun auch auf der Intensivstation den Standard und die Qualität gewährleisten, den die Patienten von der Röntgenabteilung gewohnt sind“, führt Thomas Dau einen weiteren positiven Aspekt an. „Heute haben wir über unsere Röntgengeräte hinweg einen konsistenten Bildeindruck, der hilft, die Befundung sicherer zu machen.“

Hohes Maß an Unterstützung

Sieben Monate nach dem DX-D 100, im Juni 2016, hielt das DX-D 800 Einzug in Leer. Mit dem Vorteil „Multifunktionalität“ sind die Entscheidungskriterien hinreichend beschrieben. Trotz rückläufiger Untersuchungszahlen spielt die Durchleuchtung im Borromäus Hospital weiterhin eine gewichtige Rolle, dem Umstand trägt die Lösung Rechnung und sie kann zudem für alle anfallende Röntgenuntersuchungen genutzt werden. „Das System ist ein richtiger Allrounder, der einfach zu bedienen ist und eine gute Bildqualität liefert“, freut sich LMTRA Bosse Pohlmann. „Zudem dient es uns als universelles Backup.“

Im Juli 2016 folgte das DR 600, an dem in den ersten sieben Monaten bereits mehr als 12.000 Untersuchungen durchgeführt wurden. Die werden durch das Gerät und seine Integration in das Radiologie-Informationssystem bestens unterstützt. Kommt ein Patient zur Anmeldung, wird er aufgenommen und seine Daten werden automatisch an die Workstation des DR 600 geschickt. Dort ruft die MTRA die Informationen auf und wählt die Untersuchung an. Die entsprechenden, spezifischen Untersuchungsparameter hat das Hospital zusammen mit den Applikationsspezialisten von Agfa HealthCare definiert und in der Software hinterlegt. „Dann bestätigen wir im Idealfall nur die Untersuchungsparameter und lösen die Exposition aus. Anschließend können wir die Aufnahmen in der Regel sofort und ohne weiteres Bearbeiten ins PACS schicken“, beschreibt Bosse Pohlmann die weiteren Arbeitsschritte.

Und auch die Vorbereitung der Untersuchung selbst werde vom DR 600 unterstützt: „Viele Gerätepositionierungen sind dort hinterlegt, müssen von uns nur noch bestätigt werden und der Tisch beziehungsweise die Röhren fahren in die korrekte Position. Wenn man weiß, wie schwer eine Röntgenröhre zu bewegen ist, weiß man das vollautomatische Fahren besonders zu würdigen.“

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.