Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Potsdam erstmalig an allen Standorten einstellig

Potsdam, (PresseBox) - Die sehr gute Marktsituation konnten die Agentur für Arbeit Potsdam und alle dazugehörigen Jobcenter nutzen, die Arbeitslosenquote erstmals auch in Brandenburg an der Havel in den einstelligen Bereich zu führen. "Der gemeinsame Aktionsplan, den die Agentur für Arbeit und die Stadt seit 1. Januar 2015 umsetzen, trägt Früchte”, so Dr. Ramona Schröder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam.

Der Arbeitsmarkt bleibt hoch dynamisch. Bemerkenswert ist die Entwicklung der Abgänge in Erwerbstätigkeit, die im Vergleich zum Vormonat um 551 Personen stiegen und so die Zugänge aus Erwerbstätigkeit in Arbeitslosigkeit im März deutlich übertreffen: Es gab 149 Zugänge weniger als im Vormonat. Auch der Trend im Vorjahresvergleich ist positiv: Im März 2017 gehen deutlich mehr Menschen (2.101 Personen) aus Arbeitslosigkeit in Erwerbstätigkeit als im März 2016 (1.967 Personen). “Wir freuen uns, die Möglichkeiten des Arbeitsmarktes erfolgreich zu nutzen, Menschen auf dem Weg aus der Arbeitslosigkeit heraus zu helfen”, erklärt Dr. Ramona Schröder.

Im gesamten Agenturbezirk sind im März 20.862 Personen arbeitslos. Es zeigt sich folgendes Bild: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um 12,1 Prozent gesunken. Im März 2016 lag die Arbeitslosenquote noch bei 7,2 Prozent mit 23.746 arbeitslosen Personen. Im aktuellen Berichtsmonat liegt diese bei 6,3 Prozent. Gegenüber Februar 2017 ist die Arbeitslosigkeit um 0,4 Prozent und somit um 1.077 arbeitslose Personen gesunken.

Auch Langzeitarbeitslose profitieren. Mit 15,2 Prozent Langzeitarbeitslosen weniger als noch vor einem Jahr, sinkt diese Zahl schneller als die Zahl aller Arbeitslosen (-12,1 Prozent).

Die Arbeitslosigkeit junger Menschen bis 25 Jahre sinkt im März 2017 im Vergleich zum Februar 2017 um 76 Personen und im Vergleich zum März 2016 um 63 Personen.  

Ausbildungsmarkt

Die Agentur für Arbeit konnte bis März 2017 3.275 betriebliche Ausbildungsstellen einwerben, 144 mehr als noch im Vorjahresmonat. “Die Herausforderung schlechthin bleibt es, unsere Schülerinnen und Schüler dafür zu begeistern”, erläutert Dr. Ramona Schröder. 2.036 Bewerber für Berufsausbildungsstellen sind im März 2017 in der Agentur für Arbeit gemeldet. Auf einen Bewerber kommen 1,6 betriebliche Ausbildungsstellen.   

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