Erste Frühjahresboten auf dem Chemnitzer Arbeitsmarkt ersichtlich

Chemnitz, (PresseBox) - Arbeitslosigkeit

Nach dem Wintertief ist die Zahl der Menschen ohne Arbeit in Chemnitz wieder leicht gesunken. Aktuell beträgt der Arbeitslosenbestand 10.276 Frauen und Männer ohne Job, 34 Arbeitslose weniger als im Januar, ein leichter Rückgang von 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2016 sind sogar 956 arbeitslose Frauen und Männer weniger bei Arbeitsagentur und Jobcenter in Chemnitz registriert, ein Minus von 8,5 Prozent.  

Die Arbeitslosenquote ist gegenüber Januar moderat um 0,1 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Quote aktuell sogar um 0,8 Prozentpunkte tiefer. Im Februar des Jahres 2016 betrug sie noch 9,1 Prozent.  

„Der nahende Frühling wirft seine Schatten voraus und deutet die saisonale Kehrtwende auf dem Arbeitsmarkt an. Die Unternehmen haben weniger Personal freigesetzt, auch mit Blick auf die nicht einfache Fachkräftesituation. Erste Neu- oder Wiedereinstellungen sind bereits erfolgt, um pünktlich die Frühjahresaufträge abarbeiten zu können. Es ist davon auszugehen, dass diese Entwicklung bei weiterer Besserung der Witterung anhalten wird“, erläutert Angelika Hugel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Chemnitz.  

Stellenmarkt

„Der Stellenmarkt präsentiert sich ebenfalls positiv und das belegen die 834 allein im Februar neu registrierten freien Arbeitsstellen. Im Vergleich zum Januar sind das fast 200 Jobofferten mehr, ein Plus von reichlich 30 Prozent. Der Stellenbestand ist damit auf aktuell 2.374 Vakanzen angestiegen und liegt mit rund 20 Angeboten über dem Januarwert. Die meisten freien Stellen gibt es in den Berufsbereichen Produktion und Fertigung, Gesundheit und Soziales sowie Verkehr und Logistik“, sagt Angelika Hugel.  

„Um die offenen Stellen besser mit entsprechend qualifizierten Bewerbern besetzen zu können, wird die Arbeitsagentur das Thema der beruflichen Weiterbildung noch stärker forcieren. In individuellen Beratungsgesprächen mit den Arbeitslosen wird die berufliche Qualifizierung noch einmal genau unter die Lupe genommen. Mit geeigneten Fördermaßnahmen können Weiterbildungsbedarfe zielgerichtet und zeitnah umgesetzt werden. Auch bei Beschäftigten in Unternehmen kommt eine Förderung der beruflichen Weiterbildung in Frage, um auch in Zukunft eine gefragte Fach- oder Arbeitskraft zu bleiben. In bestimmten Fällen können sogar bis zu 100 Prozent der Qualifizierungskosten übernommen werden. Es ist daher wichtig, sich von unseren Experten über die in Frage kommenden Möglichkeiten beraten zu lassen“, so Angelika Hugel weiter.  

Kontaktmöglichkeiten und weitere Informationen  

Arbeitnehmer wählen: 0800 4 5555 00

Arbeitgeber wählen: 0800 4 5555 20

Internet: www.arbeitsagentur.de  

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